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Watching The Watchmen

  •  abgelegt unter Filme  •  5 Kommentare

This city is afraid of me.
I have seen its true face.

Watchmen

Ich muss zugeben, dass ich erst durch die Infos zur Verfilmung auf die zugrunde liegende Graphic Novel aufmerksam wurde. Damals schrieb ich noch, welche Probleme ich mit bunten Latex-Anzügen bei Superhelden in Filmen habe. Nachdem ich aber schließlich das Buch gelesen hatte, wusste ich, dass die Kostüme absichtlich etwas albern aussehen sollten. Zudem war das meine Einstiegsdroge in die Welt der Graphic Novels, die mich nun nicht mehr loslässt.

Überwältigt von der Story des Buches war ich natürlich sehr gespannt, was Zach Snyder und sein Team daraus machen würden, zumal selbst Terry Gilliam einen früheren Versuch aufgab, nachdem er mit Alan Moore gesprochen hatte, der ja sowieso nichts mit Verfilmungen seiner Bücher zu tun haben wollte. Gestern habe ich es dann endlich ins Kino geschafft.

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Wanted und der Spaß an der Übertreibung

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Wanted

Der Film Wanted spaltet mal wieder die Filmfans. Ok, vielleicht nicht die einzelnen Fans – hier geht’s ja nicht um Saw 27 – aber immerhin gibt es Leute, die ihn lieben und solche, die ob der ausschweifenden Übertreibung des Films nur die Augen verdrehen. Klar, die Story ist zwar rasant erzählt und hat nette Twists, kommt aber ehrlich hahnebüchen daher. Allein der Webstuhl, der mit einem Code im Gewebe die Namen der nächsten Opfer bestimmt, ist schon etwas seltsam. Aber das ist schon irgendwie die Essenz von Action-Comics – und genau das will Wanted ja auch darstellen – einen fleischgewordenen Comic.

» Gib mir den Rest …

Dinge, die nur in einem Comic funktionieren

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Der Hype um die Verfilmung von Alan Moore’sWatchmen” ist ja grad groß im Gange. Und wie man es von Moore nach den letzten beiden Streifen zu seinen Comics[1] erwartete, interessiert er sich rein gar nicht dafür. Darauf angesprochen machte er aber ein Statement, dem ich nur 100% zustimmen kann:

There are things that we did with Watchmen that could only work in a comic, and were indeed designed to show off things that other media can’t.

Und dazu gehören für mich – abgesehen von Tim Burton’s überzeichneten und Christopher Nolan’s realistisch-düsteren Batman-Verfilmungen – sämtliche Superhelden im hautengen Dress mit flatterndem Cape. Leute, sowas geht wirklich nur im Comic – wie kann man Filme wie Superman denn so wirklich ernst nehmen?

Ach ja, um zusammenhängend nochmal auf Watchmen zurückzukommen: Der Film beinhaltet auch einen Kerl namens Niteowl in ebensoeinem Cape, das im Trailer an einen bräunlichen Lederbatman erinnert. Passend dazu die sexy Augenmaske des Comedian, der wie eine Mischung aus Robin & Rambo rüberkommt, sowie Femme Fatale “Silk Spectre” in gelb-schwarzem Latex. Da mag die Story ja noch so anspruchsvoll sein, aber ich hab schon jetzt große Schwierigkeiten, da ernsthaft zu bleiben. Und für einen augenzwinkernden Popcorn-Superhelden-Film ist Alan Moore’s Werk einfach zu ernst… Aber ich lass mich ja auch gern eines besseren belehren. Von dem Kostüm-Faux-Pas abgesehen, weiß der Trailer ja auch visuell zu überzeugen. Warten wir’s ab – ist ja noch etwas bis zum Kinostart in 2009 hin.

  1. Liga der außergewöhnlichen Gentlemen” und “V wie Vendetta“ []
Danger! Danger!
High Voltage!

Electric Six

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