Wer sich My Robot Friend nennt und wie ein als hell erleuchteter Weihnachtsbaum verkleideter Charakter aus Tron seine Konzerte bestreitet, kann guten Gewissens als verschroben bezeichnet werden. Howard Rigberg macht dabei aber kaum widerstehbare Musik zwischen 80s-Synth-Pop, Electroclash und Indie-Rock, die durch ihre kleinen Geschichten, interessante Stilwechsel und eine gewisse Portion Humor zu gefallen weiß.
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beety's Ohrenschmalz
My Robot Friend
beety's Ohrenschmalz
Darwin Deez
2009 fanden sich sechs New Yorker zusammen, um unsere kommenden Sommer musikalisch mit einem Soundtrack zu versehen. Mit einer Mischung aus Indie Rock und Folk mit massig Geek-Verweisen und Humor machen sich die verschrobenen Jungs um den Frontmann gleichen Namens auf, unsere Gehörgänge zu belagern und haben uns passend zur heißen Jahreszeit eine tolle Sommerplatte in die Läden gestellt! Was will man mehr?
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beety's Ohrenschmalz
Fiona Apple
Ich musste ja gerade mit Entsetzen feststellen, dass ich meine liebste Sängerin bisher nur ein einziges Mal in einem Beitrag über toll choreografierte Musikvideos erwähnt habe. Das kann natürlich nicht so bleiben, aber wozu gibt es denn meine Ohrenschmalz-Reihe?
Als Tochter einer Sängerin und eines Schauspielers war ihr das Rampenlicht praktisch in die Wiege gelegt worden. Schon mit sechs Jahren spielte sie Klavier und war insgesamt sehr musikalisch. Leider war ihre Kindheit nicht immer angenehm. Als sie mit 11 Jahren scherzte, sie wolle sich und ihre Schwester umbringen, gaben ihre Eltern sie in Therapie. Nur ein Jahr später wurde sie von einem Unbekannten vergewaltigt, was sie auch in ihren Songs verarbeitete.
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beety's Ohrenschmalz
Ralfe Band
Die kauzigen britischen Folkrocker der Ralfe Band erwähnte ich erst vor kurzem in meiner Filmkritik zu “Bunny And The Bull”, für welchen sie den Soundtrack beisteuerten. Wie auch der Film wird die Band nur den wenigsten bekannt sein, in beiden Fällen zu Unrecht! Der verspielte, teils schräge mit allerlei ungewöhnlichen Instrumenten erreichte Sound der Band ist ein Fest für die Ohren. Leichte Anleihen zu den Decemberists oder Andrew Bird sind zu erkennen, beschreiben aber bei weitem nicht den Klang von Songwriter Oly Ralfe und seinen wechselnden Mitstreitern. Man muss sie hören! Also nicht länger aufgehalten und Player gestartet!
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beety's Ohrenschmalz
Malachai
Malachai[1] möchte man im ersten Moment gar nicht der elektronischen Musik zurechnen. In den 60s stecken gebliebener Indie Rock passt auf den ersten Blick viel besser. Allerdings basiert die Musik von Sänger Gee und Musiker Scott großteils auf Samples, die sie zum Teil selbst einspielen, zum Teil auch obskuren Songs entnehmen. Beeinflusst von 60s Pop, Rock, Dub, ein wenig Trip-Hop mischen die von Portishead-Mitglied Geoff Barrow entdeckten Bristoler einen Sound zusammen, der vielleicht das perfekte Bindeglied zwischen Indie und Elektronik darstellt. Die absolut charismatische Stimme Gees tut da ihr übriges.
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- bis vor kurzem zierte noch ein K den Platz, den nun “ch” einnimmt [↩]



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