Die buchstäbliche Leiche im Keller nehme ich heute mal zum Anlass, mir die Frühwerke von wegweisenden Musikern anzusehen, die später riesige Erfolge feierten (und teilweise noch feiern). Oftmals fingen diese in ganz anderen Genres an, als man sie heutzutage kennt. Die ersten Alben einer Band oder eines Künstlers gelten oft entweder als bestes Werk oder sind die vergessenen Scheiben vor dem großen Durchbruch. In jedem Fall können sich die Frühwerke der folgenden Künstler aber absolut hören lassen und stehen den großen Hits in nichts nach oder überflügeln diese in meinen Augen sogar! Gib mir den Rest …
Projekt Hörsturz – Rezension Runde 4
Auch im tiefsten Österreich unter einem Berg von Arbeit muss mal ein wenig Entspannung sein. Also wird heute passend zum Bergfest[1] ein wenig Musik gefeiert! Wollen wir mal sehen, wie mir die in dieser vierten Runde des Projekt Hörsturz ausgelosten Songs gefallen! Gib mir den Rest …
- Hälfte der Woche und damit des Kundentermins ist geschafft [↩]
Klassiker-Rezension: Can – Ege Bamyasi
Candle in the room in the afternoon
How do you spoon? She will be soon
Wait me a fork, raise your knife
Speaks a joke, she soaks me alive
Warum immer nur neue Alben vorstellen, wenn es doch so viel geniale alte Musik gibt, die es zu entdecken lohnt? In den Klassiker-Rezensionen werde ich alle Nase lang auch mal Alben besprechen, die schon so ein paar Jahre oder Jahrzehnte auf dem Buckel haben, aber heutzutage unbedingt noch gehört werden sollten!
Den Anfang machen Can. Die deutschen Krautrock-Heroen lieferten 1972 mit ihrem dritten Album “Ege Bamyasi” ein absolutes Meisterwerk der experimentellen Rockmusik ab. Die mal minimalistischen, mal ausufernd funky Rhythmen von Schlagzeuger Jaki Liebezeit bilden das Fundament für eine brodelnde Mischung aus Improvisation und Komposition, Rock und Jazz, der man die Spielfreude zu jeder Sekunde anmerkt. Damo Suzuki’s außergewöhnliche Stimme zwischen Flüstern, Singen und Schreien, bildet das I-Tüpfelchen.
beety’s Ohrenschmalz – Episode 28

Huch – es sind ja wirklich schon fast drei Monate seit dem letzten Ohrenschmalz her! Das geht nicht! Da muss ich euch ungeachtet der Tatsache, dass ich in den letzten Tagen eh schon viel Musik hatte, doch endlich mal wieder ein paar wirklich tolle Musiker vorstellen. Und in der Zeit hat sich auch so einiges angesammelt. Dementsprechend vielseitig sind wir heute – von Krautrock über Folktronica, brasilianische Avantgarde, Indie Pop bis zu Breakbeat-Klassik ist alles drin!



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