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Musica Obscura Vol. 14
Wiener Melange

Mitte der 90er war der Boom der anspruchsvollen elektronischen Musik fernab vom Charts-Techno-Geballer auf seinem Höhepunkt angekommen. Während vor allem einige britische Städte Schmelztigel und Inspirationsquelle der Szene waren, konnte sich aber vor allem auch Wien als stilprägende Metropole behaupten. Kruder & Dorfmeister, ihr G-Stone-Label und viele weitere Künstler trugen den entspannten Kaffeehaus-Downtempo-Sound in die Welt und begründeten ein ganzes Genre.

Wo eben dieses G-Stone-Label gerade mit der Compilation “Sixteen F**king Years of G-Stone Recordings” seinen zugegebenermaßen ziemlich ungeraden Geburtstag feiert, habe ich mir das mal aus nostalgischen Gründen zum Anlass genommen, in meine Jugend zurückzugehen und auf dem Weg einige der österreichischen Klassiker des Downtempo zusammenzutragen, natürlich perfekt passend zu einer Faulenzsession in dem schwülen Wetter da draußen.
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Musica Obscura Vol. 13
The Sounds Of South Africa

Die Fußball-WM ist in vollem Gange und die Hupkonzerte nach einem Sieg der deutschen Mannschaft setzen bereits in der Lautstärke an, wo sie 2006 aufgehört haben. Aber was macht man als absoluter Fußball-Uninteressierter nun daraus? Man schaut sich ganz einfach mal das Gastgeberland genauer an. Immerhin ist die WM in Süd Afrika die erste auf dem großen Kontinent. Aber nicht nur in Sachen Fußball ist Afrika für uns Europäer Neuland. Außer dem Ethno-Kitsch, der generell so touristenmäßig rüberschwappt, kennt man kaum andere Musik von dort.

Zeit das zu Ändern, denn Afrika hat massig gute Musik zu bieten, die mehr als nur überraschen kann. Natürlich würde ein Beitrag über den ganzen Kontinent den Rahmen sprengen. Drum kümmern wir uns vorerst einmal um Süd Afrika selbst. Durch seine Mischung aus weißer und schwarzer Bevölkerung und den verschiedensten Traditionen ergibt sich ein wirklich toller Mix aus verschiedensten Stilen!
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Projekt Hörsturz – Rezension Runde 20

Ich mache mir ja nicht viel aus dem Vatertag. Ich war nie der Bollerwagen ziehende, Bier saufende Jugendliche, der an diesem Tag die Sau raus ließ. Dementsprechend ist heute für mich auch nur ein netter ruhiger freier Tag. Das Wetter ist eh alles andere als angenehm. Was liegt da also näher, als ein wenig gute Musik zu hören? Und diesmal kann ich schon im Vorweg sagen, dass die für Runde 20 vorgeschlagenen Songs wirklich toll sind, denn in dieser Sonderrunde geht es um mindestens 30 Jahre alte Songs und da wurden einige wahre Klassiker vorgeschlagen. Legen wir also los!
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Origins – Part 10

Heute habe ich mal wieder ein paar Coverversionen für euch. Nachdem ich die letzten beiden Ausgaben ohne es zu merken falsch nummeriert habe und Part 7 damit doppelt war, geht es jetzt einfach mit der korrekten Nummer 10 weiter! Trotz der Jubiläumsnummer bleibt aber alles beim Alten: Ich stelle drei Songs und ihre Originale bzw. Samplequellen vor. Diesmal dabei: die White Stripes, Nick Cave und Mr. Scruff.
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beety’s Ohrenschmalz: Squirrel Nut Zippers

Die Squirrel Nut Zippers, die ihren Namen von der gleichnamigen amerikanischen Süßigkeit haben, klingen, als sein sie direkt aus den 20ern-30ern entschwunden, um uns in der Gegenwart mit der Genialität der damaligen Musik zu beglücken. Anders als die meisten anderen Bands aus dem Neo-Swing-Umfeld scheren sie sich nicht um die perfekte Partytauglichkeit ihrer Musik. Sie haben einen erdigeren, ehrlicheren Klang, der auch mal in bitterböse, schwarz-humorige Sphären abdriftet und die Band zu etwas ganz eigenem macht.

1994 wurden die Zippers in Chapel Hill (North Carolina) gegründet und veröffentlichten bis 2000 fünf Studio-Alben[1]. Mehrfacher Kindersegen und leider auch ein paar Unstimmigkeiten zwischen den Musikern sorgten dann für einige Jahre Funkstille. Seit 2007 ist die Band aber wieder live unterwegs und ein neues Album ist für 2010 geplant!
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  1. eins davon das in der letzten Hörsturz-Runde erwähnte Weihnachtsalbum “Christmas Caravan” []