25. August 2008 |
4 Kommentare
Nach dem aktionsreichen Urlaub war das Wochenende mit Dauerregen die absolute Langeweile-Falle. Zum Glück hatte meine Leipzigerin eine geniale Idee zur Beschäftigungs-Therapie: selbstgemachte Tortellini mit Käse-Basilikum-Füllung und Tomaten-Pesto-Sauce.
Zutaten für drei Personen (oder zwei seeehr hungrige):
für den Teig:
- 500g Mehl
- 5 Eier
- 1 Esslöffel Olivenöl
- etwas Salz
für die Füllung:
- 50g Parmesan-Käse geraspelt
- 200g Reibekäse
- eine Handvoll Basilikum-Blätter
- 75g Frischkäse
- 100ml Saure Sahne
- eine halbe kleine Zwiebel (fein gehackt)
- etwas Salz & Pfeffer zum Würzen
für die Sauce:
150g Tomatenmark
200ml Milch
1 Esslöffel grünes Basilikum-Pinienkern-Pesto
etwas Salz zum Würzen
Nachdem wir auf der Kieler Woche Krokodil hatten und sowieso von den afrikanischen Gerichten angetan waren, haben wir uns mal eben selbst was passendes gemacht – und das war sogar schnell gemacht und super lecker! Für vier Personen braucht man:
- 600g Pute (oder Hähnchen)
- 4 große Karotten
- etwa 600g Süßkartoffeln
- 400g Okraschoten (wahlweise frisch oder aus der Dose)
- 1 Zwiebel
- 200ml Erdnussbutter
- 250ml Tomatenmark
- 250ml Wasser
- Chillipulver, Knoblauch und Salz zum Würzen
Als erstes schält man die Süßkartoffeln und würfelt sie. Die Karotten werden geputzt und gescheibt. Die Okraschoten befreit man vom Stielansatz und lässt sie ansonsten ganz. Die Zwiebel wird fein gehackt.
Nachdem man die Pute geschnetzelt hat, brät man sie mit etwas Öl und der Zwiebel im Wok oder einem großen Topf an. Ist sie fast durch, löscht man alles mit der Erdnussbutter, dem Tomatenmark und dem Wasser ab. Die Mischung wird nach Belieben mit Chilli, Knoblauch und Salz gewürzt und glattgerührt.
Danach gibt man das Gemüse dazu und lässt alles 15-20 min bei geringer Hitze mit Deckel kochen. Hat man keine frischen Okras, kommen die aus der Dose nicht gleich mit hinein sondern nach etwa 10 min. Zu guter letzt dickt man die Sauce bei Bedarf mit etwas Wasser und Mehl an. Fertig ist das leicht afrikanisches Gericht. Wer mag, reicht Reis, Couscous oder Gries dazu.
Viel Spaß beim Nachkochen!
Gestern war Strand und Freundebekochen angesagt, und da wir alle ein wenig kalorienbewussteren Gerichten nicht abgeneigt sind, war diesmal leichte, frische Kost angesagt.
Zutaten für vier Personen:
für die Fischpäckchen
- Vier Fischfilets (z.B. Alaska-Seelachs)
- eine Zucchini
- vier Karotten
- etwa 250g Champignons
- eine große Zwiebel
- ein Stückchen Ingwer
- zwei bis drei Zehen Knoblauch
- zwei Esslöffel Sesamsamen
- zwei Esslöffel gehackte Erdnüsse
- vier Esslöffel Sojasoße
- vier Esslöffel Austernsoße
- zwei Esslöffel Kejap Manis
- ein Esslöffel Teriyaki-Soße
- ein paar Spritzer Zitronensaft
- zwei Teelöffel Honig
- ein Esslöffel kleingehackter Schnittlauch
- ein Esslöffel kleingehackte Petersilie
- ein Teelöffel kleingehacktes Basilikum
- Chilipulver, Pfeffer und Salz zum Würzen
- Beilagen nach Wunsch (z.B. Brokkoli und Naturreis)
» Gib mir den Rest …
Zutaten für zwei Personen:
- 500g Putenfilet
- 150g Erdnussbutter
- 150ml Kokosmilch
- 50ml Erdnussöl (+ ein wenig zum Braten)
- 100ml Sojasauce (am besten indonesische, ansonsten etwas Zucker zugeben)
- 1 Zwiebel
- Kurkuma, Koriander, Ingwer, Chilipulver
Für die Marinade werden Sojasauce und die 50 nl Erdnussöl mit je einem Teelöffel Kurkuma, Ingwer, Koriander und Chilipulver vermengt. Das Fleisch wird in mehrere Filets geschnitten und so in die Marinade gelegt, dass es von allen Seiten gut was davon abbekommt. So zieht das ganze erstmal knappe zwei Stunden im Kühlschrank.
Ist die Marinade durch, wird die kleingeschnittene Zwiebel in etwas Erdnussöl in einer Pfanne angebraten. Das Fleisch kommt dazu und wird von beiden Seiten gut durchgebraten, dabei immer wieder mit der Marinade bestrichen. Ist das Fleisch gar, nimmt man es aus der Pfanne. Nun gibt man die Erdnussbutter und Kokosmilch hinzu, lässt es bei niedriger Hitze zu einer sämigen Soße einköcheln und schmeckt das Ganze mit den Gewürzen noch etwas ab. Dazu schmeckt am besten Reis!
PS: Das war ein Nachtrag von gestern. Leider muss es diesmal ohne Foto auskommen, weil ich leider erst nach dem Essen gemerkt hab, dass die Bilder verwackelt sind…
Zutaten für zwei hungrige Schlitzaugenohren:
- 250g Hackfleisch
- drei Stangen Lauchzwiebeln
- eine Zwiebel
- 125g Sahne
- drei Knoblauchzehen
- ein Stück frischen Ingwer (zur Not auch als Pulver)
- Gewürze: Salz, (rotes) Curry, (Zitronen-)Pfeffer, Chilipulver
- asiatische Nudeln nach Belieben
Die Zwiebel wird kleingehackt und in etwas Öl angebraten. Als nächstes folgen – ebenfalls kleingeschnitten – Lauchzwiebeln, Knoblauch und Ingwer. Dazu gibt man dann das Hack und brät es krümelig. Ist das Hack soweit gar, wird die Pfanne mit der Sahne abgelöscht und mit den Gewürzen abgeschmeckt. Dazu reicht man Mie-Nudeln oder ähnliches. Ich hab hier Nudeln mit Ingwer-Chili-Zimt-Geschmack genommen, die’s vor einiger Zeit beim Discounter mit den zwei Ls gab.
Das ganze dauert nur etwa 10 min und ist extrem lecker. Da sag nochmal einer, würzige, exotische Küche sei aufwendig!
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