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Filmkritik: District 9

Get your fokkin’ tentacle out of my face!

District 9

District 9 ist ein Slum in Johannesburg. Was ihn ungewöhnlich macht, sind seine Einwohner, denn dort leben mehr als eine Million Aliens, gestrandet auf der Erde, als ihr Raumschiff notlandete und seit 28 Jahren unbeweglich über dem Slum schwebt. Die Differenzen zwischen Menschen und Aliens eskalieren in den Jahren immer mehr und so wird versucht, die Aliens in einen neuen Slum außerhalb der Stadt umzusiedeln. So wird uns die Vorgeschichte im Stil einer Dokumentation präsentiert. Wikus Van De Merwe ist als Agent der Regierung dafür zuständig, die Aliens auf die Umsiedelung vorzubereiten, kommt dabei aber mit einer seltsamen außerirdischen Chemikalie in Kontakt… » Gib mir den Rest …

Filmkritik: Inglourious Basterds

You probably heard we ain’t in the prisoner-takin’ business. We in the killin’ Nazi business. And cousin, business is a-boomin’.

Donny Donnowitz (Eli Roth) und Aldo Raine (Brad Pitt) markieren einen Nazi

Als ich vor Jahren das erste Mal von Tarantino’s Plänen hörte, er wolle einen Kriegsfilm drehen, schreckte mich das eher ab, konnte ich doch bisher nicht viel mit dem Genre anfangen. Der aus den Plänen mittlerweile entstandene Film ist aber alles andere als ein typischer Kriegsfilm. Er ist auch kein Historienfilm, kein Actionstreifen, keine Komödie, kein Drama. Er ist ein Tarantino – durch und durch! » Gib mir den Rest …

Filmkritik: Zimt & Koriander

Die Venus war von allen Frauen die Schönste und deswegen gehört zu ihr der Zimt, weil er bitter und süß ist, so wie alle Frauen.

Fanis als kleiner JungeAus Griechenland schwappen eher selten Filme herüber. Wenn es sich dabei aber um den erfolgreichsten griechischen Film aller Zeiten und noch dazu eine Geschichte um Gewürze und das Leben geht, ist mein Interesse geweckt. Im Original heißt der Film “Πολίτικη Κουζίνα”, also sowohl konstantinopolitanische Küche als auch politische Kocherei, was eine schöne Einleitung darstellt.

Fanis lebt als Kind mit seiner Familie in Konstantinopel und lernt im Gewürzladen seines Großvaters erste Weisheiten über Astronomie, das Kochen und das Leben. Als die Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei eskalieren, wird er mit seiner griechischen Familie ausgewiesen, aber sein Opa, der türkisch ist, darf bleiben. Später als Erwachsener erfährt er, dass sein Großvater schwer krank ist und macht sich auf den Weg ins heutige Istanbul, um ihn seit Jahrzehnten wiederzusehen. » Gib mir den Rest …

Filmkritik: Casino Royale (1967)

I’ll untie you and we’ll run amok.
Or if you’re too tired we’ll walk amok.

Peter Sellers erleidet psychische FolterZu Casino Royale lassen sich ganze Romane schreiben, nicht nur weil es Ian Flemings erster Roman war, in dem James Bond auftauchte, sondern auch, weil er mittlerweile drei verschiedene Filme hervorbrachte. Neben der amerikanisierten TV-Fassung von 1954, in der der damals noch unbekannte James zu einem Jimmy wurde und dem immens erfolgreichen Bond-Reboot mit Daniel Craig gab es aber auch noch eine Parodie, wie sie nur in den 60ern entstehen konnte. » Gib mir den Rest …

Watching The Watchmen

This city is afraid of me.
I have seen its true face.

Watchmen

Ich muss zugeben, dass ich erst durch die Infos zur Verfilmung auf die zugrunde liegende Graphic Novel aufmerksam wurde. Damals schrieb ich noch, welche Probleme ich mit bunten Latex-Anzügen bei Superhelden in Filmen habe. Nachdem ich aber schließlich das Buch gelesen hatte, wusste ich, dass die Kostüme absichtlich etwas albern aussehen sollten. Zudem war das meine Einstiegsdroge in die Welt der Graphic Novels, die mich nun nicht mehr loslässt.

Überwältigt von der Story des Buches war ich natürlich sehr gespannt, was Zach Snyder und sein Team daraus machen würden, zumal selbst Terry Gilliam einen früheren Versuch aufgab, nachdem er mit Alan Moore gesprochen hatte, der ja sowieso nichts mit Verfilmungen seiner Bücher zu tun haben wollte. Gestern habe ich es dann endlich ins Kino geschafft.

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