freeQnet-Logo
freeQnet

Das Kind in dir
Abenteuer draußen

  •  abgelegt unter die echte Welt  •  noch keine Kommentare

Und wieder bin ich relativ spät dran in Heuni’s Blogprojekt “Das Kind in dir”, in dem er alle zwei Wochen ein Thema vorgibt, zu dem man sich an seine Kindheit zurückerinnern soll. Die dritte Runde hat das Thema “Abenteuer draußen”.

Ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich jede Gelegenheit genutzt habe, um draußen zu spielen. Dafür gab es drinnen einfach zu viele spaßige Spielsachen, die ich nicht mit hinausnehmen wollte oder durfte. Aber dennoch habe ich vor allem im Sommer doch relativ viel Zeit draußen verbracht. Auf dem Dorf, von dem ich stamme, gab es glücklicherweise viel Natur und damit auch Spielmöglichkeiten. Nach etwas Brainstorming sind mir folgende Kindheitsschnipsel[1] eingefallen:
» Gib mir den Rest …

  1. Wer mein altes Blog auf blogger.de noch kannte, wird sicher einige Dinge wiedererkennen, denn diese habe ich dort damals schon mal gebloggt und auch mal hier her gerettet []

Schwelgen

  •  abgelegt unter Musik  •  noch keine Kommentare

… in alter Musik. Nachdem ich ja schon vor einiger Zeit meine eher House- und Technolastige Vergangenheit aufgearbeitet habe, gibt’s heute mal die eher Pop/Rock-lastigen Vertreter der Musik meiner Kindheit und Jugend. Dabei hab ich mich wieder auf die Songs beschränkt, die ich damals wie heute einfach genial finde. Die wirklich peinlichen Sachen meiner musikalischen Vergangenheit gibt’s sicher später mal – am liebsten als Stöckchen…

» Gib mir den Rest …

Kindheitsschnipsel

  •  abgelegt unter in eigener Sache  •  noch keine Kommentare

Als kleiner Steppke brachte ich desöfteren Frösche aus dem Kindergarten in der Hosentasche mit nach haus. Als ich sie stolz meinen Eltern präsentieren wollte, war ich todtraurig, daß sie tot waren – ganz schrumpelig und vetrocknet…

Im Garten hatte mein Vater mir eine kleine Hütte mit einer Leiter aufs Dach gebaut. Das war dann mein Piratenschiff. Ich war immer der Kapitän und mein Cousin der “Kätten”. Ich dachte, Captain sei der Steuermann 😉

Die Hütte diente aber auch dazu, eine Katze einzusperren. Die war vielleicht wütend da drinnen.

Zwischendurch hatte ich auch eine Koch- und Backphase. Natürlich kann man keinen Kuchen aus Sand backen – da fehlen doch die Eier. Aber meine Eltern haben sich nie gewundert, warum unsere Hühner eine Weile so wenig Eier gelegt hatten…

Die größte Attraktion meiner Kindergartenzeit war die Sandkiste meines Cousins. Das Ganze war eher eine sehr sandige Ecke im Garten, in der wir uns immer als Städtebauer verdingten. So richtig mit kleinen Plastikstrassenschildern und Spielzeugautos. Als wir dann fertig waren, kam die Flut in Gestalt eines Schlauchs. Was hat meine Tante sich über den überfluteten Garten gefreut!

Ich war auch ganz früh ein kleiner Mädchenschwarm. Mit meinen zwei Freundinnen im Kindergarten wollte ich immer nach Indien auswandern, weil man da ja angeblich mehrere Frauen heiraten könnte…

Ich hatte das große Glück, als Einzelkind ein zweites Zimmer zu haben. Dieses Spielzimmer wurde dann immer zum Höhlenbau benutzt. Und natürlich zum Spielzeug liegen lassen. Aufräumen war nicht – bis mein Vater dann mal seine Drohung, alles in einen großen Sack zu schmeißen und auf den Müll zu werfen, fast wahr machte.

Meine Mutter wusste immer ganz genau, was ich wollte, wenn ich sagte, ich hätte ein “ganz klein bisschen Hunger”. Trotzdem bot sie mir immer Brot an. Wenn ich dann nein sagte und sie meinte, was anderes gibt’s nicht, war meine Standard-Reaktion “Dann muss ich eben verhungern!”

Schulerinnerungen

  •  abgelegt unter die echte Welt  •  noch keine Kommentare

Es begab sich vor ziemlich genau zehn Jahren und wenigen Monaten, dass ich erwartungsvoll zusammen mit 25 anderen der frisch aus der Taufe gehobenen Klasse WG96a im Klassenraum saß und der Dinge harrte, die da auf mich zukommen sollten. Es war der erste Schultag am Wirtschaftsgymnasium, nachdem ich meinen Realschulabschluss hinter mich gebracht hatte, aber noch nicht so recht arbeiten wollte. Unser Klassenlehrer – im folgenden mal Ernst-Otto genannt betrat den Raum und der Zerfall der Klasse begann. Nachdem sich drei sitzengebliebene nach der Vorstellung des für sie altbekannten Klassenlehrers rettend in die Parallelklasse abseilen konnten, war bereits eine Woche später noch ein Platz leer. Ein Mitschüler hatte doch ziemliche Probleme mit den etwas schwierigen Ansichten Ernst-Ottos und schmiss direkt die Schule. Danach sollte die Klasse erstmal einige Monate konstant groß bleiben. » Gib mir den Rest …

I’m travelling the wonderful loneliness of the headphone silence

Ane Brun

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de blogoscoop Bloggeramt.de
Das freeQnet wird seit 2012 nicht mehr gepflegt! Folgt mir auf mein Nachfolge-Blog KNARZwerk