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Album Round-Up 3.0

Bei mir haben sich in den vergangenen Wochen wieder ein paar Alben angesammelt, zu denen ich unbedingt noch ein paar Zeilen schreiben will, ohne euch mit mehreren vollen Plattenkritiken zu bombardieren. Also ist es mal wieder Zeit für einen Album Round-Up. Diesmal dabei: Art Brut, Bell Orchestre, Kaizers Orchestra, Squarepusher und die Decemberists. Übrigens gibt’s von nun an auch bei allen Scheiben, die Spotify schon im Repertoire hat, einen entsprechenden Link! » Gib mir den Rest …

Building A Utopian Playland

Dr. Phineas Waldolf Steel For World Emperor
Man schließe Trent Reznor und Mike Patton zusammen in das Labor, aus dem heraus Pinky And The Brain ihre Weltherrschaftspläne schmiedeten und lasse sie dort Cabaretvorstellungen sehen und Hip-Hop hören. Was dort am Ende herauskommt, dürfte in etwa dem entsprechen, was in Gestalt des verrückten Dr. Steel Realität wurde.

Eine Musikmischung aus Industrial, Cabaret, Hip Hop und Swing ist das eine, der perfekt durchinszenierte Charakter samt Fan-Armee von Spielzeugsoldaten, diversen Videos auf Youtube und abgedrehtem Merchandise ist das andere Merkmal, das diese Figur so besonders macht. Sein Streben nach der Weltherrschaft, um die Welt zu einem utopischen Spielplatz zu machen, ist auf alle Fälle unterstützenswert!

Nach dem Klick gibt es ein paar sehenswerte Videos des durchgedrehten Kerls! » Gib mir den Rest …

beety’s Ohrenschmalz – Episode 28

ohrenschmalz-28

Huch – es sind ja wirklich schon fast drei Monate seit dem letzten Ohrenschmalz her! Das geht nicht! Da muss ich euch ungeachtet der Tatsache, dass ich in den letzten Tagen eh schon viel Musik hatte, doch endlich mal wieder ein paar wirklich tolle Musiker vorstellen. Und in der Zeit hat sich auch so einiges angesammelt. Dementsprechend vielseitig sind wir heute – von Krautrock über Folktronica, brasilianische Avantgarde, Indie Pop bis zu Breakbeat-Klassik ist alles drin!

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beety’s Ohrenschmalz – Episode 26

Old Grammophone

Nachdem mich die Internetverbindung in der Pension in Tschechien, die ich grad ein paar Tage aus Arbeitsgründen mein Zuhause nenne, heute gnädigerweise mit einer brauchbaren Geschwindigkeit beschenkte, hab ich mal schnell wieder eine neue Ladung Ohrenschmalz zusammengestellt. Neben dem obligatorischen Indie Rock wird’s heute außerdem vertrackt elektronisch und mit Schimpfworten garniert folkloristisch!

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Rezension: Darth Vegas – Darth Vegas

Darth Vegas

Heute schauen wir mal ein paar Jahre zurück. Um genau zu sein, graben wir auch noch im tiefsten Veröffentlichungssumpf des Jahres 2003, denn es geht um ein Album, das vermutlich selbst in Australien, dem Heimatland von Darth Vegas, nur sehr wenige mitbekommen haben – geschweige denn im Rest der Welt. Nicht zuletzt das sehr kleine Plattenlabel und so gut wie keine Informationen im Internet werden ein Grund dafür sein, ein anderer aber auf alle Fälle auch die Musik, denn was die Band mit dem aberwitzigen Namen aus Gitarre, Keyboard, Saxophon, Bass, Posaune, Schlagzeug und anderen Instrumenten und sonstigen Gegenständen fabriziert, ist eine Tour de Force durch die bunte Welt der Musikstile. Hier wird bis auf ein paar skurille Gesangseinlagen instrumentaler Punk, Ska, Klezmer, Fahrstuhlmusik, Comic-Soundtracks und eine kleine Prise Metal durcheinander gequirlt, dass es eine wahre Freude ist.

Mr. Bungle wird vielen sicher als erstes in den Sinn kommen, wenn sie die Musik hören, doch Darth Vegas haben ihren ganz eigenen verspielten Stil, der den perfekten Soundtrack zu einer von Tim Burton und Terry Gilliam zusammen erdachten Zeichentrick-Horror-Komödie in der Machart alter Disney-Silly-Symphony-Episoden abgeben würde. Mit Hintergründen im Theater, Zirkus sowie Punk- und Noise-Bands ist das sicher kein Wunder.

Es wird sicher nicht jedem leicht fallen, den Sound der Band zu mögen, aber wer es schafft, nicht vor lauter Seltsamkeit kopfschüttelnd abzuschalten und sich einmal darauf einlässt, wird ihn so schnell nicht wieder aus dem Player entlassen! Schade, dass die Sydneyer so wenige Infos über sich preis geben, geschweige denn irgend etwas über aktuellere Aktivitäten oder gar weitere Alben zu finden ist. Denn Bands wie diese gibt es nur sehr wenige da draußen!

Drei Hörbeispiele gibt’s nach dem Klick! » Gib mir den Rest …