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Musica Obscura Vol. 10 – WTF?

Mit Schmerzgrenzen ist es ja immer so eine Sache, gerade in Sachen Musik. Für die einen fängt der Spaß erst an, wo andere schon schreiend wegrennen. Und dabei ist es egal, ob es sich dabei um Death Metal oder den neuesten Schnulzschlager der Flippers handelt! Es findet sich für jeden die passende Musik, die er nicht ertragen kann.

Während bei mir die Schmerzen ganz leicht bei Schlagern und Volksmusik zu erzeugen sind, habe ich meine Geschmacksgrenzen nach oben nur bei absolut unstrukturierten Free-Jazz oder wirklich ekelhaft krankem Death Metal errichtet. Und selbst die sind recht fließend.
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Diablo Swing Orchestra – A Tap Dancer’s Dilemma

Einfach weil ich diesen Song derzeit so abgöttisch liebe, rauf und runter dudele und er ganz gut zu Halloween passt, sollt ihr auch was davon haben! Ganz großer Swing-Metal! Und wenn’s so ein Genre bisher nicht gab, jetzt gibt’s es! Ein offizielles Video soll zwar wohl irgendwie existieren, war aber nicht aufzutreiben. Nehmen wir halt mit dem Audiostream vorlieb!

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beety’s Ohrenschmalz: Stolen Babies

Nachdem die letzten Episoden musikalisch ja doch eher gemäßigt waren, will ich euch doch auch mal wieder etwas lauteres auf die Ohren geben. Da bietet sich so kurz vor Halloween die Avantgarde-Metal-Band “Stolen Babies” geradezu an! Bewaffnet mit harten Gitarren, Upright-Bass, Akkordeon, hier und da ein paar Streichern und auch mal technoide Synthesizer spielen sich die vier aus Los Angeles seit 2002 durch die Weltgeschichte.

Erst als zwölfköpfige Performancegruppe für Dark Cabaret namens “The Fratellis” gegründet, blieb nach deren Auflösung noch die heutige Band übrig. Dem Stil blieben sie aber treu und schwelgen nun in Gothic-Welten wie sie Tim Burton nicht besser erdenken könnte. Sängerin Dominique Lenore Persi nimmt es dabei stimmlich locker mit den in atemberaubendem Tempo von klarstem Gesang zu leisem Flüstern und bösem Grunzen wechselnden Lyrics mit Meistern wie Mike Patton auf, der auch sonst ein wenig seine Spuren hinterlassen hat.

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Album Round-Up 5.0

Natürlich habe ich es die letzten Wochen mal wieder nicht geschafft, ein paar wirklich interessante Alben zu rezensieren, die es eigentlich verdient hätten. Da aber auch immer wieder neue dazu kommen und ich sonst wieder nicht hinterher käme, gibt’s noch mal fünf Alben im Schnelldurchlauf. Mit dabei diesmal das Diablo Swing Orchestra, Muse, Porcupine Tree, Tyondai Braxton und White Denim! » Gib mir den Rest …

beety’s Ohrenschmalz: Tyondai Braxton

Wie schon vor kurzem angekündigt, werde ich diese Tage einige meiner Serien ein wenig aufbrechen und statt gesammelt mehrere Künstler in einem Beitrag zu verwursten, einzelne Beiträge schreiben. So kann ich zum Einen direkter auf reagieren und euch schneller neue Musik oder andere Dinge vorstellen und ihr bekommt selbige in kürzeren, leicht zu verdauenden Häppchen. Vorteile auf beiden Seiten also!

Der Name Tyondai Braxton wird den meisten eher unbekannt sein. Höchstens als Fan der Math-Rock-Band “Battles” könnte man ihn schon mal gehört haben, denn Braxton spielt in dieser Band Gitarre, Keyboard und singt nebenbei. Während seine Band mittlerweile mit ihrem verspielt-durchgeknallten Rock Erfolge feiern, fristet Braxton’s Solokarriere eher ein Schattendasein. Hört man einmal kurz rein, verwundert das auch kaum, denn der Rock kommt hier kaum zum Zuge, sehr freie Imporvisation dafür um so mehr. » Gib mir den Rest …