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Zwischenstand

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An sich sind ja erst 5 von 16 Tagen des Urlaubs um, aber es kommt einem vor wie zwei Wochen. Kein Wunder, wo wir innerhalb der ersten zwei Tage bereits 800km Autobahn, fünf verschiedene Orte und Treffen inkl. zweitem Kaizers-Orchestra-Gig des Jahres abgehandelt haben und eigentlich überall bis zum Gehtnichtmehr verwöhnt wurden.

Dass alles viel zu perfekt lief, machte sich dann Sonntag abend bemerkbar. Nach einer Rast wurde der Wagen auf der Autobahn plötzlich extremst laut. An den Rand gefahren und erstmal nachgesehen, sah uns der Katalysator etwas merkwürdig aus – das Ding war vom Motor abgerissen und hing nun faul in der Gegend rum. Also den ADAC gerufen. Der kam dann auch – nachdem wir etwa eine Stunde warteten, dabei vier ADAC-Wagen vorbeifahren sahen und nochmal telefonisch nachhakten. Das hätte uns dann an sich auch nicht weiter gestört, hätten wir nicht mittlerweile so Bedürfnisse gehabt, die sich auf der Autobahn nicht so ohne weiteres stillen ließen. Netterweise war das Autohaus mit ADAC-Stützpunkt, zu dem wir dann vorsichtig selbst fahren durften, auch nur 500m von unserer Pannenwarteposition entfernt. Hätte man das mal gewusst…

Da ich ja knausrigerweise nur Standard-Mitglied bin und die Versuche der zum Glück sehr zuvorkommenden Pannenhelfer, uns kostenlos unterzubringen oder weiterfahren zu lassen, erfolglos blieben, quartierten wir uns in der Allerweltsstadt Gütersloh erstmal im Hotel ein und verbrachten den folgenden Tag dick mit schweren Rucksäcken bepackt in der Innenstadt. Immerhin schafften die Mechaniker im Autohaus es sogar, den Wagen noch am Montag wieder flott zu kriegen. Dank auszutauschendem Kat und einiger Komplikationen durfte ich aber mal wieder ne vierstellige Summe für mein Montagsauto löhnen.

Was solls, der Urlaub ist immerhin noch lang nicht vorbei und wir sind wieder mobil. Mittlerweile sind wir nach einem Zwischenstopp bei einer Freundin in Magdeburg in elterlichen Gefilden meiner Leipzigerin angekommen und haben erstmal ein wenig Zeit, auszuspannen. Muss ja im Urlaub auch mal sein!

Gedanken auf Durchreise

  •  abgelegt unter die echte Welt  •  2 Kommentare
  • Wieso gibt’s eigentlich an Autobahntankstellen keine Musikmagazine mehr? Hab ich da was verpasst? Wobei ich ja auch eigentlich keine Vergleichswerte habe – zu anderen Zeitschriftenläden komme ich ja gar nicht mehr.
  • Dafür scheint dort der Verkauf von Hörbüchern beim reisenden Volk zu boomen. Wobei mir die Literatur-Auswahlfür die typische Fernfahrer-Klientel (Achtung Klischee (gleich zwei Wörter mit KL, bei denen ich rechtschreibtechnisch erstmal überlegen musste)) überraschend hochgestochen vorkam. Ob wohl die Bild auch schon Pläne hat, ihre Ausgaben täglich als Hörbuch rauszubringen? Das würde zumindest die vielen lesenderweise die Autobahn unsichermachenden Brummifahrer ausdünnen…
  • Man ist eindeutig zu oft bei einem und dem selben Kunden, wenn man im Halbschlaf gewohnheitsmäßig im Dunkeln ohne irgendwo gegenzustoßen durch’s verwinkelte Zimmer findet… – dafür habe ich in diesem Hotel zumindest noch nicht fast alle Zimmer mal gehabt… Im Gegensatz zu dem einen Hotel in Österreich…
Engineering: where the noble, semi-​​skilled laborers execute the vision of those who think and dream. Hello, Oompa Loompas of science!

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