And the burning blisters on my feet will calm,
So hold me as I’m close to flaw.
Away from the warmth of your arms I stay,
off the radar and into harms way.
Jamie Lidell bewegte sich nach seiner experimentellen Zeit mit Super Collider zuletzt eher in zahmen Retro-Soul-Gefilden. Mit “Compass” mischt er nun seine Erfahrungen beider Welten zu einem großen Ganzen. Unter der produzierenden Fuchtel von Beck bediente sich Lidell experimentierfreudig an allem, was der Soul in der Vergangenheit so zu bieten hatte, mischt ihn im großen Stil mit erdiger Elektronik, Funk, ein wenig Indie-Rock, Gospel und viel Songwriter-Blues und klingt damit so als hätte man Tom Waits, Beck, Michael Jackson, Prince und Chris Cornell zusammen mit ein paar Instrumenten in der Wüste ausgesetzt.
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17. Juni 2010 |
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Bei mir stapeln sich mal wieder die auf Rezension wartenden Alben. Da ich natürlich ungern welche davon auslassen möchte, aber auch kaum dazu komme, alle in einem eigenen Beitrag abzuhandeln, gibt’s heute mal wieder einen Rutsch Alben in Kurzrezension. Neben einigen wirklichen Perlen ist diesmal auch wieder ein Album einer meiner liebsten Bands dabei, das mich ziemlich enttäuschte.
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29. Mai 2010 |
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Bevor ich mir heute Abend die volle Ladung Trash antue, will ich mich vorher noch ein wenig mit wirklich guter Musik beschäftigen. Da passt es perfekt, dass schon wieder ein ganzer Stapel Alben herumliegt, den ich unbedingt noch rezensieren wollte, aber bisher nicht die Zeit dazu gefunden habe. Einige davon sind wirklich tolle Alben während mich andere leider doch etwas enttäuschten.
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21. Mai 2010 |
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To be afraid is a luxury
So cool your engines for me
I don’t want a sweetheart
I want a machine
Es ist noch kein Jahr her, da ließen Alison Mossheart und Jack White ihr gemeinsames Bandprojekt mit einem Debut auf die Welt los. Nun schieben sie schon das zweite Album hinterher. Von Schnellschuss kann aber definitiv nicht die Rede sein.
Die Improvisation des Vorgängers musste ausgearbeiteteren Strukturen weichen, ohne jedoch auf den rohen Sound zu verzichten. Im direkten Vergleich hat beides seine Reize, wenngleich sich die Band hiermit um Haaresbreite steigern konnte.
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28. April 2010 |
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And she can call my number
And yet we are not forever
The thing that makes us lonely
Will bring us back together
Daniel Victor Snaith ist ein musikalisches Chamäleon. Selten klingt ein Album wie ein anderes, immer passt sich seine Musik perfekt in das gesteckte Szenario ein. Immer gleich sind aber dafür sein Hang zu leicht holprig-verschrobenen Rhythmen und Melodien, die Caribou unverwechselbar machen.
“Andorra” das hochgelobte und preisgekrönte Vorgängeralbum, das vor 70s-Psychedelic nur so knisterte, legte eine Latte vor, die schwer zu übertreffen ist. Snaith schert sich aber nicht darum, sondern dreht sein eigenes Ding und setzt mal wieder eine Scheibe in die Welt, die andernorts als 180°-Wende angesehen würde. “Swim” hat nichts mehr von den 70ern, dafür umso mehr 80s-Spirit im Blut und knallt uns hier einen Holperfunk vor den Latz, der erst mal verdaut werden will.
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Kurzfilm: Surprise!
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