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Song des Moments
Kaizers Orchestra - Philemon Arthur & the Dung

Fast hätte ich’s gar nicht mitbekommen, dass meine mit Abstand liebste Band vorgestern eine neue Single rausgebracht hat. Das gute Stück trägt den ungewöhnlichen Titel “Philemon Arthur & the Dung”, was wohl auch der Name einer obskuren schwedischen Band aus den 60ern war, und ist in schlechter Qualität schon seit Januar als Live-Video auf Youtube. Der Song ist wohl Teil einer auf uns zukommenden Album-Trilogie namens “Violeta, Violeta”. Ich bin gespannt!

Philemon Arthur & the Dung by KaizersOrchestra

Song des Moments
Does It Offend You, Yeah? - We Are The Dead

Seit ihrem 2008er Debut wurde es ein wenig ruhig um die Band, die von vielen damals als die neuen Daft Punk gehypet wurden. Als Vorbote ihres kommenden Albums “Don’t Say We Didn’t Warn You” gibt’s nun den kostenlosen Song “We Are The Dead“, der den Hörer erst mal auf eine falsche Fährte lockt. DIOYY machen auf Singer/Songwriter? Mitnichten, wie der Song nach und nach beweist und das erwähnte Genre in technoidere Gefilde entführt. Macht absolut Lust auf mehr! Außerdem bietet die Band sogar die Einzelteile des Songs zum Download an und rufen zum Remix auf! Mal sehen, ob ich mich daran nicht sogar mal versuche!

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Das mysteriöse Geschenk

Die Überraschung war groß, als meine Leipzigerin mir, der sich noch bei der Arbeit befand, eröffnete, dass ein Paket von Amazon für mich gekommen sei. Ich hatte doch gar nichts bestellt. Und so klein war das Paket nicht mal. Nachdem sie es geöffnet hatte, fanden sich drei in blaues Geschenkpapier verhüllte Gegenstände. Ein kleines Kärtchen offenbarte, dass das Team von GuteGutscheine.de, die ja auch schon hier und da auf anderen Blogs u.a. als Gewinnspiel-Sponsor aufgetreten sind, an mich gedacht hat und sogar meinen Wunschzettel im Onlineshop durchstöbert, um mir eine Freude zu machen. Wie komme ich denn zu der Ehre?

Netterweise fand sich in den drei Paketen je eine Graphic Novel der Marvel-Noir-Reihe. Wolverine Noir, Spiderman Noir und X-Men Noir werden mir wohl einige Tage des nahenden Urlaubs versüßen. Natürlich gibt’s nach dem Lesen auch entsprechende Reviews! Vielen Dank an die edlen Spender! So macht Bloggen natürlich doppelt Spaß!

gelesen
Naoki Urasawa - Monster

Es war einmal vor langer Zeit ein Monster ohne Namen…

Der japanische Neurochirurg Kenzo Tenma ist ein Meister seines Faches und an der Klinik in Düsseldorf bei allen beliebt. Eines Tages werden die Zwillinge Johann und Anna Riebert eingeliefert, deren Adoptiv-Eltern brutal ermordet wurden. Während Anna einen Schock erlitt, schwebt Johann mit einer Schusswunde im Kopf in Lebensgefahr. Tenma rettet ihm das Leben, muss aber mit ansehen, wie kurz darauf der Klinikchef und einige Kollegen vergiftet werden und die Zwillinge aus dem Krankenhaus fliehen. Viele Jahre später begegnet er den mittlerweile erwachsenen Johann wieder und erkennt, dass dieser ein psychopathischer Serienmörder ist. Er setzt sich zum Ziel, ihn zur Strecke zu bringen!

Es kommt nicht oft vor, dass ausländische Comics Deutschland als Schauplatz haben, wenn nicht gerade stereotypische Nazis als Bösewichte gebraucht werden. Naoki Urasawa machte sich mit dieser Mangaserie daran, dies zu ändern, indem er die Hetzjagd zwischen Arzt und Killer größtenteils in Deutschland und Tschechien spielen lässt. Ich habe noch kein Buch eines ausländischen Autors gelesen, das derart gut recherchiert und detailreich Deutschland wiedergibt, obwohl der Autor das Land nie selbst betreten hat.
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beety's Ohrenschmalz
My Robot Friend

Wer sich My Robot Friend nennt und wie ein als hell erleuchteter Weihnachtsbaum verkleideter Charakter aus Tron seine Konzerte bestreitet, kann guten Gewissens als verschroben bezeichnet werden. Howard Rigberg macht dabei aber kaum widerstehbare Musik zwischen 80s-Synth-Pop, Electroclash und Indie-Rock, die durch ihre kleinen Geschichten, interessante Stilwechsel und eine gewisse Portion Humor zu gefallen weiß.
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