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Lumerians verschollene Klanglandschaften

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Eine Band, die sich, benannt nach einem mythologischen versunkenen Kontinent, den Namen mit einer Rasse aus dem Star-Trek-Universum teilt, kann per se schon mal nicht schlecht sein. Die Lumerians werfen aber ein hypnotisches Gebräu aus Psychedelic und Kraut-Rock in die Waagschale, das sich mehr als nur hören lassen kann. Retro und doch nicht altbacken klingen ihre in cinematischen Instrumentalpassagen schwelgenden Songs. Hatte ihre namensgebende Rasse zwar ihren ersten Auftritt erst in “The Next Generation”, könnte die Musik schon die alten, teils doch sehr psychedelischen Kirk-Episoden beschallen.

Das Debut-Album “Transmalinnia” der Jungs aus San Francisco ist am ersten März gerade erst bei der Knitting Factory erschienen. Nach dem Klick gibt’s die taufrische Single “Gaussian Castle” (inkl. Download), sowie einige weitere Songs und Links!
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Song des Moments of Montreal - Black Lion Massacre

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Es ist ja ein Krampf. Da haben Of Montreal einen neuen Song in Petto und das Video ist mal wieder in Deutschland geblockt. Allerdings dürfte das Video eh nicht den ganzen Song enthalten, wenn ich das richtig sehe, denn die Version, die es jetzt gegen Angabe einer Mailadresse zum kostenlosen Download gibt, ist länger als das Video. Sei’s drum. Der Song ist jedenfalls ungewohnt experimentell, monoton, rauschig und düster, dadurch aber gerade so spannend. Ich hatte die Band ja fast wieder vom Radar verloren, fiebere jetzt aber direkt wieder auf die im April kommende EP hin.

of Montreal – Black Lion Massacre by Hypetrak

Klassiker des Rock
White Rabbit / Somebody To Love

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When the truth is found to be lies
and all the joy within you dies
don’t you want somebody to love?

One pill makes you larger
And one pill makes you small
And the ones that mother gives you
Don’t do anything at all

“White Rabbit” und “Somebody To Love” sind vermutlich die bekanntesten Songs von Jefferson Airplane. Nur wenige wissen allerdings, dass beide Stücke gar nicht im Original von Jefferson Airplane stammen. Ihren Ursprung nahmen sie in der Band The Great Society, in der Grace Slick 1966 sang. Ihr Schwager Darby Slick, ebenfalls Mitglied der Band, schrieb den Song “Someone To Love”1, von ihr selbst stammte “White Rabbit”. Während sie mit eher kleinem Erfolg als Vorband für Jefferson Airplane spielten und deren eigentliche Sängerin Signe Toly Anderson als werdende Mutter ausschied, wechselte Grace kurzerhand die Band und nahm die beiden Songs mit. Während The Great Society damit ohne Sängerin da stand und sich auflöste, feierten Jefferson Airplane große Erfolge.
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  1. erst in der Version von Jefferson Airplane erhielt er seinen bekannteren Titel []

Talk Normal Rhythmische Noise-Gymnastik

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Sarah Register und Andrya Ambro scheren sich nicht um Harmonie, Melodie oder Wohlklang. Die beiden Frauen aus Brooklyn spielen lauten, pulsierenden Noise-Rock, der teilweise nur schwer zu verdauen ist und alle Ohrwürmer in der Umgebung in Panik fliehen lässt. Trotzdem ist ihre Musik mitreißend, unter aller Monotonie steckt eine Dramaturgie, wie sie nur wenige Bands auf die Beine stellen, erst recht nicht nur mit Gitarre und Schlagzeug bewaffnet. Talk Normal sind keine leichte Kost, aber eine lohnende, wenn einem das alltägliche langsam über ist.
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Bear In Heaven Krautiger Drone-Pop

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Jon Philpot hat Visionen. Lange hat er gebraucht, um die richtigen Musiker zusammen zu bekommen, um diese richtig umsetzen zu können. Mit seinen zwei Mitstreitern von Bear In Heaven ist er nun dabei sie zu verwirklichen. Leicht zu kategorisieren bleiben die Brooklyner dabei nicht. Irgendwo hört man da sowas wie Neo-Krautrock, es wird elektronisch experimentiert, in psychedelischen Welten spaziert und auch gern mal eine Weile auf die Schuhe gestarrt. Eric Harvey von Pitchfork schrieb zu ihrem bisher letzten Album “Beast Rest Forth Mouth” etwas, dem ich nur zustimmen kann!

BRFM is a welcome reminder that an album doesn’t have to be bombastic to feel huge and important. Take out the earbuds and let it fill a space: This is music that’s bigger than your iPod—music you’ll want to feel all around you.

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Got to be a chocolate Jesus
Good enough for me

Tom Waits

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