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Paris Suit YourselfExperimental Downtempo-Punk

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Paris Suit Yourself in ein Genre zu quetschen fällt schon von Song zu Song unglaublich schwer, stellt auf’s Gesamtbild gesehen aber ein unmögliches Unterfangen dar. Aus Bordeaux stammend, in Berlin residierend und durch einen Drummer aus Arkansas verstärkt, spielt sich die Band durch sämtliche Stile, die ihnen in den Sinn kommen und klingen dabei immer durchgeknallt, aber ohrwurmig. Nur eins habe ich bisher nicht entdeckt: Rap. Da ist es doch nur konsequent, dass die Band mit klassischem Hintergrund, einen Deal mit Ninja Tunes Hip-Hop-Ableger Big Dada abschlossen, um dort ihr Debut namens “My Main Shitstain” zu veröffentlichen.
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Prinzhorn Dance SchoolHaut und Knochen

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Rockende Paare gibt es viele und oft haben sie gemein, dass aus sparsamer Instrumentierung das Maximum herausgeholt wird. Nur selten begegnet man dabei aber einem Extremfall wie der Prinzhorn Dance School. Die Portsmouther Tobin Prinz und Suzi Horn, die sich ihren Namen vom deutschen Psychiater Hans Prinzhorn borgten, brechen ihre Musik auf das aller nötigste herunter. Rhythmus? Die Bass Drum muss reichen! Lyrics? Slogans statt Geschichten! Selbst Bass und Gitarre sind oft nicht mehr als ein Skelett dessen, zu dem sie fähig wären. Aber gerade diese minimalistische Mischung funktioniert einfach blendend, wenn die Protagonisten es verstehen, tolle Songs damit zu schreiben, was die Briten auf ihrem aktuellen Album “Clay Class” wieder unter Beweis stellen.
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The CoathangersRetro-Rotz aus der Garage

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“The Coathangers were a band before they were musicians.” So leitet die offizielle Facebook-Page der vier Mädels aus Atlanta ihre Beschreibung ein. Und man hört, was sie meinen. Gestartet als Grund, um miteinander abzuhängen, lernten die Vier mal so nebenbei, ein paar Instrumenten Töne zu entlocken und einigermaßen im Takt zu bleiben. Was bei vielen anderen “Bands” aber zu nichts führt, ziehen die Coathangers schon seit drei Alben mit steigendem Erfolg durch. Ihr Mangel an Perfektion gleicht die Band durch unbändige Spielfreude und Kreativität aus und shreddert sich so unwiderstehlich durch eine krude Mischung aus Garage Rock und Post-Punk. Überzeugt euch nach dem Klick selbst!
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The Skull Defektsein hypnotisierender Spagat

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Die vier Schweden, auf ihrem letzten Album unterstützt von Legende Daniel Higgs, spielen pausenlos im Spagat zwischen Melodie, Noise und monotonem Wahnsinn. Zwischen fast eingängigen Songs mit erkennbaren Strukturen zwischen Post-Punk, Drone und Psychedelia finden sich auch mal eben ganze Alben, die nur aus undefinierbarem Geräuschesalat bestehen. Als leicht zu bezeichnen ist ihre Musik sicher nicht, als extrem spannend und hypnotisierend aber alle mal!
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Rezension Scumbag Philosopher - It Means Nothing So It Means Nothing

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God is dead
So I listen to Radiohead.

Post-Punk, Groß-Britannien, eine Kombi, deren Glanzzeit bereits eine ganze Weile zurück liegt. Schiebt man das Debut des britischen Vierers Scumbag Philosopher[1] in den Player, wird man allerdings sofort an Factory Records erinnert und fühlt sich 30 Jahre zurückversetzt. Die Band um Sänger Jon Burke setzt nicht unbedingt auf Experimente, sondern konzentriert sich darauf, schmissigen, schnörkellosen Post-Punk zu spielen.

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  1. Seltsamerweise erreichte mich die Promo-Scheibe über Umwege per Luftpost aus den USA und nicht dem UK []
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I’ll unlock you immediately. Then we’ll run amok. Or if you’re too tired we’ll walk amok.

Casino Royale (1967)

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