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Musica Obscura Vol. 17 Kraut & Pilze

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In den 60ern war die deutsche Musikwelt noch in Ordnung. Seichte Schlager und Fahrstuhl-Jazz beherrschten die Radiostationen, während aus dem Ausland immer öfter experimentelle, drogenschwangere Rocksongs herüberschwappten. Nach und nach entstand auch in Deutschland eine äußerst experimentelle Rockszene, die ihre größte Inspiration nicht selten als eher fragwürdigen Substanzen zog.

Der Begriff Krautrock soll wohl auf John Peel zurückgehen, der dazu 1968 von dem Song “Mama Düül und ihre Sauerkrautband spielt auf” der Genre-Vorreiter Amon Düül angeregt wurde. Generell wurde in den 70ern bald alle deutsche Rockmusik im Ausland als Krautrock vermarktet, heute rechnet man dem Genre aber eben vor allem diese experimentelle Seite an, die bis heute weiterlebt und lang nicht mehr nur aus Deutschland kommt. Die folgenden zehn Songs stammen aber aus der Blütezeit von deutschen Bands!
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Lumerians verschollene Klanglandschaften

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Eine Band, die sich, benannt nach einem mythologischen versunkenen Kontinent, den Namen mit einer Rasse aus dem Star-Trek-Universum teilt, kann per se schon mal nicht schlecht sein. Die Lumerians werfen aber ein hypnotisches Gebräu aus Psychedelic und Kraut-Rock in die Waagschale, das sich mehr als nur hören lassen kann. Retro und doch nicht altbacken klingen ihre in cinematischen Instrumentalpassagen schwelgenden Songs. Hatte ihre namensgebende Rasse zwar ihren ersten Auftritt erst in “The Next Generation”, könnte die Musik schon die alten, teils doch sehr psychedelischen Kirk-Episoden beschallen.

Das Debut-Album “Transmalinnia” der Jungs aus San Francisco ist am ersten März gerade erst bei der Knitting Factory erschienen. Nach dem Klick gibt’s die taufrische Single “Gaussian Castle” (inkl. Download), sowie einige weitere Songs und Links!
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Bear In Heaven Krautiger Drone-Pop

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Jon Philpot hat Visionen. Lange hat er gebraucht, um die richtigen Musiker zusammen zu bekommen, um diese richtig umsetzen zu können. Mit seinen zwei Mitstreitern von Bear In Heaven ist er nun dabei sie zu verwirklichen. Leicht zu kategorisieren bleiben die Brooklyner dabei nicht. Irgendwo hört man da sowas wie Neo-Krautrock, es wird elektronisch experimentiert, in psychedelischen Welten spaziert und auch gern mal eine Weile auf die Schuhe gestarrt. Eric Harvey von Pitchfork schrieb zu ihrem bisher letzten Album “Beast Rest Forth Mouth” etwas, dem ich nur zustimmen kann!

BRFM is a welcome reminder that an album doesn’t have to be bombastic to feel huge and important. Take out the earbuds and let it fill a space: This is music that’s bigger than your iPod—music you’ll want to feel all around you.

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Musica Obscura Vol. 7 – Kellerleichen

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Die buchstäbliche Leiche im Keller nehme ich heute mal zum Anlass, mir die Frühwerke von wegweisenden Musikern anzusehen, die später riesige Erfolge feierten (und teilweise noch feiern). Oftmals fingen diese in ganz anderen Genres an, als man sie heutzutage kennt. Die ersten Alben einer Band oder eines Künstlers gelten oft entweder als bestes Werk oder sind die vergessenen Scheiben vor dem großen Durchbruch. In jedem Fall können sich die Frühwerke der folgenden Künstler aber absolut hören lassen und stehen den großen Hits in nichts nach oder überflügeln diese in meinen Augen sogar! » Gib mir den Rest …

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I’ll unlock you immediately. Then we’ll run amok. Or if you’re too tired we’ll walk amok.

Casino Royale (1967)

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