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Nursesverschroben pulsierende Farbklekse

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Die Songs der Nurses leben von ihren kleinen aber feinen Ecken und Kanten. Glatt und generisch kann ja jeder. Das Trio aus Portland verwebt ihren Pop mit Klimpernden, leicht verstimmten Klaviermelodien, sirrenden Synthesizer-Spitzen, kauzigen Harmonien und psychedelischen Stimmungen und erschaffen so musikalische Pendants zu leicht infantilen Gemälden voller verschroben pulsierender Farbklekse. Am 20. September veröffentlichten die Jungs ihr mittlerweile drittes Album “Dracula” auf dem superben Label Dead Oceans. Die Songs “Fever Dreams” und “Trying To Reach You” gibt’s sogar kostenlos auf Bandcamp!
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52 Songs#13: Stadt

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Moonlight city drive
No one here gets out alive

52 SongsDie verflixte dreizehnte Runde im Projekt “52 Songs” ist angebrochen und hat das Thema “Stadt”. Passend zur Unglückszahl fiel mir doch partout kein Song ein, der nicht zu offensichtlich war. Drum habe ich dann auch fleißig meine Musiksammlung nach Schlüsselwörtern wie City, Town und diversen Städtenamen abgesucht. Hängen geblieben bin ich dann bei etwas Pulp-/Film-Noir-Feeling von Dog Fashion Disco namens “Moonlight City Drive”. Meiner Meinung nach der perfekte Stadt-Soundtrack!

Dog Fashion Disco – Moonlight City Drive

RezensionPrimus - Green Naugahyde

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His hand upon his shoulder, he looked out at the water
Said, “Son it is my fear, that you’ll be the Last Salmon Man.”

Fast 12 Jahre ist es her, dass Primus ihr letztes Album veröffentlichten. Die Luft war raus, im Jahr 2000 löste man sich sogar kurzzeitig auf, widmete sich anderen Projekten, kam aber 2003 wieder mit Langzeit-Drummer Tim Alexander zusammen. Der Funke, ein neues Album einzuspielen wollte aber erst so richtig entstehen, als Alexander im vergangenen Jahr überraschend durch Jay Lane, Drummer aus Primus’ Prä-Album-Zeit ersetzt wurde und zusammen mit Claypool und LaLonde die alte Spielfreude entfachte. Während Lane’s Einfluss auf dem Debut “Frizzle Fry” nur indirekt hörbar war, ist er nun erstmals voll als Drummer dabei und muss beweisen, dass er das Zeug hat, aus dem Funken wieder ein Feuer zu machen.
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Fol ChenIn Plastik gegossene Verschrobenheit

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Oft sind die Promotexte zu aufstrebenden Bands ziemlich weit hergeholt und voll von Superlativen. Die Selbstbeschreibung, die sich der Los Angeler Sechser Fol Chen anheftet, trifft aber mal ziemlich ins Schwarze:

“You know that mysterious black object that the creepy family is staring at on the cover of Led Zeppelin’s “Presence” album? Fol Chen sound like that… But we don’t sound like Led Zeppelin. (We actually do a little.) Instead, we sound a bit like Prince with Amon Duul II and a children’s religious revival, not to mention Hot Chip, Pink Floyd, Gwen Stefani, Pere Ubu, Danielson Famile, Scritti Politti, Boards of Canada, The Blow, and Pulp.”

Da wird mit vielen Namen um sich geschmissen, aber in der verspielten Musik der Band findet sich für alles davon ein Platz.
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52 Songs#10: Wut

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Get off your ass
Vengeance is back in style

52 SongsEs ist wieder Montag und die 52 Songs gehen in die mittlerweile zehnte Runde. Das Thema lautet dies Mal “Wut“. An sich bin ich ja ein nur schwer aus der Fassung zu bringender Zeitgenosse. Wenn ich mir meine Musiksammlung so anschaue, habe ich aber doch überraschend viel wütende Musik in Petto. Natürlich hätte ich da gleich die offensichtlichen Vertreter wie Rage Against The Machine, Nine Inch Nails oder Metallicas “St. Anger”1 nehmen können, aber meine Vorfreude auf das neue Album von Primus hat doch was ganz anderes zu Tage gefördert.

Les Claypool hat während der Primus-Auszeit u.a. mit seiner Fearless Flying Frog Brigade ein grandioses Album namens “Purple Onions” auf die Welt losgelassen und dieses wird von zwei Songs zusammen gehalten, die hier ausnahmsweise mal im Doppelpack genannt werden wollen. In “David Makalaster” singt Claypool von einer von Medien beherrschten Welt, in der jeder nur apathisch vor der Glotze sitzt, was unserer Realität gar nicht so unähnlich ist. Der zweite Teil “David Makalaster II” ruft letztendlich die Wut auf den Plan und schürt den Aufstand. Der perfekte Song also!

David Makalaster I/II

  1. Ein Album, das ich übrigens für heillos unterbewertet halte []
«2345678»
Be excellent to each other. And... Party on, dudes!

Bill & Ted

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