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Warm Ghost eine wohlige Kälte

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Singer/Songwriter Paul Duncan ist zwar schon eine ganze Weile musikalisch unterwegs, hat sich bisher aber trotz toller Songs keinen Namen machen können. Nun betritt er zusammen mit Oliver Chapoy neues Terrain, um als “Warm Ghost” die Vereinbarkeit von persönlichem Songwriting und experimenteller Elektronik auszuloten. Die entstehende Stilmischung ist nur schwer in Worte zu fassen. Die Singer/Songwriter-Wurzeln treffen auf Shoegaze, an Boards Of Canada erinnernde Elektronik und sphärische Soundscapes für’s Kopfkino. Die EP “Claws Overhead” ist im vergangenen Jahr erschienen, im Februar legt das in Brooklyn ansässige Duo mit dem Zweitwerk “Uncut Diamond” nach.
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Rezension Tu Fawning - Hearts On Hold

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I know you now and I won’t forget you!

Tu Fawning - Hearts On HoldUm Musik zu beschreiben, nimmt man sich generell ähnliche Künstler vor, wirft Genres in den Raum oder beschreibt die Stimmung der Musik. Was aber, wenn keine wirklich ähnlichen Künstler existieren, es ergo auch kein Genre gibt und die Stimmung im Quadrat springt? So sprachlos, aber dennoch begeistern lässt “Hearts On Hold”, Debutalbum der Oregoner von Tu Fawning den geneigten Hörer zurück.

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Thread Pulls die Schönheit der Repetition

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Was im Techno Gang und Gebe ist, um Stimmungen zu erzeugen und die tanzende Menge in Extase zu versetzen, führt im Rock seit jeher ein Schattendasein, vermutlich nicht zuletzt mangels Tanzwütiger. Dass Minimalismus und Repetition aber auch ein wunderbares Stilmittel für mitreißende Rocksongs sein kann, beweisen zwei Kerle aus Dublin, die sich seit einigen Jahren durch lokale Gigs spielen, aber ihren Durchbruch noch vor sich haben.

Punk, von ihnen Proto-Disco genannt, heruntergebrochen auf Schlagzeug und Bass, ein durch Effektgeräte verzerrter Gesang, mal eine Trompete, mehr ist nicht nötig, um den Hörer bei der Stange zu halten. Ihr Sound ist repetitiv, aber nicht langweilig. Das muss man erst mal schaffen. Für Thread Pulls scheint es eine Leichtigkeit zu sein.
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Rezension: Les Claypool – Of Fungi And Foe

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Jeez what a horrible song
It stinks like a big wet donkey dong
But if you wrap your lips around a bong
I’m sure it’ll begin to sound just fine

Les Claypool - Of Fungi And FoeLes Claypool ist einer dieser Musiker, denen man fast alles abnimmt. Wer sich erstmal auf seine Musik eingelassen und sie lieben gelernt hat, ist mit allen Wassern gewaschen und auf jede Eskapade des Ausnahme-Bassisten vorbereitet. Klingt sein neues Album “Of Fungi And Foe” für den Außenstehenden wie durchgeknallte Experimentalmusik, erwarten den Fan allerdings kaum Überraschungen.

Neu erfinden muss sich Primus-Mastermind Claypool auch gar nicht, hat er doch schon oft genug bewiesen, wie vielseitig er ist. Sein Bass blubbert wie eh und je und die Auswahl der Instrumente kennt man schon grob vom Vorgänger “Of Whales And Woe”. Im direkten Vergleich mit diesem ein wenig mittelmäßigen Album hebt sich das Pilzragout aber positiv ab, sind die Melodien doch eingängiger und auf verschrobene Art ohrwurmiger. » Gib mir den Rest …

«891011
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