Vor etwa einem Jahr sorgte Kristin mit ihrem Beitrag zum Gedankendeponie Song Contest 2011 für eine Offenbarung. Die belgische Band BRNS (damals auch mal Brains genannt) fegte für mich musikalisch fast alles weg, was ich in dem Jahr so hören durfte und ich habe sehnsüchtig auf neues Material gehofft. Jetzt hat die Band endlich mit “Our Lights” ein neues Lebenszeichen von sich gegeben, das es in sich hat. Ein absolut toller Song, der als Teaser für das in 11 Tagen in Belgien erscheinede Mini-Album “Wounded”. Hoffentlich dauert es nicht zu lang, bis es auch bei uns zu haben sein wird!
Leider lässt sich der Song (noch?) nicht einbetten, drum gibt’s einfach mal den Link für Soundcloud! Apropos Gedankendeponie Song Contest: Mein Vorentscheid zur diesjährigen Ausgabe für Frankreich läuft übrigens noch und freut sich über abstimmwillige Leser!
Wie, ein Sound-Up mit nur drei Bands? Ja, absolut, denn die folgenden Songs haben’s in sich und können echt nicht länger warten. Zudem gibt’s zumindest von Tu Fawning gleich zwei kostenlose Songs und Tenacious D ist mit Single und neuem Spaß-Clip am Start! Die Ankündigung des neuen Albums der Silversun Pickups kann da aber natürlich auch vollkommen mithalten.
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Man lernt ja nie aus. Wo Math Rock noch die vertracktere, gern auch schwer zugängliche Seite der Medaille ist, schicken sich, zusammengefasst unter dem Begriff Math Pop, ein paar Bands an, den leicht bekömmlichen Ohrwurm mit allerlei Komplexität zu füllen. Die Royal Bangs aus Knoxville mischen da munter mit. Erst zu dritt, dann eine Weile mal auf Stärke von fünf Mann angewachsen und nun wieder in Urbesetzung wird fröhlich vor sich hin gefrickelt, ohne den Ohrwurm aus dem Auge zu verlieren. Ob man nun wirklich Math Pop dazu sagen mag, ist auch egal, hauptsache Spaß!
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Es gehört heutzutage ja zum guten Ton, als Band mindestens eine Facebook-Seite zu haben, am besten ein wenig zu twittern und für die etwas nostalgischeren Zeitgenossen auch eine MySpace-Seite zu besitzen. Die vier Waliser von Islet interessieren sich aber nicht für den guten Ton. Zu einer mit biografischen Infos geizenden offiziellen Website hat’s immerhin gereicht und Bandcamp ist auch vertreten – man will ja schließlich auch ein wenig verdienen. Das passt aber auch ganz gut zu ihrem Sound. Konventionen über Bord schmeißen, auf’s Wesentliche konzentrieren und damit fröhlich Herumexperimentieren steht an der Tagesordnung. In eine genaue Schublade stecken lässt sich das nicht. Perkussiv, dröhnend, experimentell, psychedelisch – das sind die Eckdaten zu einer Musik, die man einfach gehört haben sollte!
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Daddy buys me anything,
Presidency, Oil Company!
Wieso zum Kuckuck setzt jeder die vier Londoner von Antlered Man mit System Of A Down gleich? Weil auch die Band um Serj Tankian sich kaum kategorisieren lässt? Hier steckt aber so viel mehr drin, als kleine Anleihen bei den Kaliforniern. Auf Länge eines Albums besuchen Antlered Man unter anderem auch noch AYWKUBTTOD, die Melvins, QOTSA, Faith No More und noch Tonnen anderer Einflüsse, die sich allesamt in irgend einer Art um schmerzend laut dröhnende Gitarren und schmutzige Riffs drehen, lassen ihre Vorbilder aber locker im Regen stehen.
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