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Wave Machinesgemütliche Sommer-Indie-Disco

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Ich war mir ja sicher, dass ich die Wave Machines irgendwo schon mal auf dem Blog hatte. Nachdem ich aber absolut nichts fand, musste das dringend geändert werden! Die vier Liverpooler taten sich 2007 zusammen, um mit ihrer Mischung aus Indietronica und Alternative Rock die britische Musikwelt aufzumischen, könnten aber absolut noch mehr Aufmerksamkeit gebrauchen. Ihr Debut-Album “Wave If You’re Really There” von 2009 bietet Catchy Riffs, Ohrwurm-Hooks und viele schicke Details für die gemütliche Sommer-Indie-Disco. Mit dem spannenden “Counting Birds” als erstem Ausblick auf das kommende Nachfolge-Album machen sie aber klar, dass sie es nicht so mit Stillstand haben. Ich bin gespannt, was da noch kommt!
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Rezension De Staat - Machinery

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I’ve been working all damn day in this sweatshop,
It’ll feel like I’m dyin’ but I won’t stop

De Staat - MachineryWie viel geniale Musik aus einem kleinen Land wie Belgien kommt, habe ich hier ja schon mal beleuchtet. Mindestens mithalten können da aber auch die nur unwesentlich größeren Nachbarn der Niederlande. De Staat ist das neue Aushängeschild aus Nijmegen und die Jungs haben nach ihrem furiosen 2010er Debut “Wait For Evolution” nun im April schon ihr zweites Werk nachgelegt. Eins ist sicher, die angekündigte Evolution hat stattgefunden! Und wie!
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Rare Waves Kaizers Orchestra

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Kaum bin ich aus dem Urlaub zurück, steht kurzfristig ab Montag gleich eine ganze Woche beim Kunden an, in der ich vermutlich wieder nicht wirklich zum Bloggen kommen werde. Das soll mich aber nicht davon abhalten, das Wochenende auszunutzen und gleich mal eine neue Beitragsreihe zu starten! Unter “Rare Waves” werde ich von nun an in gewohnt unregelmäßigen Abständen die eher seltenen und unbekannten Songs von bekannten Bands und Künstlern beleuchten. Ganz egal, ob es sich um B-Seiten, seltene EPs, Demos oder gar in der Versenkung verschwundene Vorgängerbands oder Seitenprojekte handelt, das alles hat seinen Platz in dieser Reihe, sofern es im Internet ausgegraben werden kann.

Den Anfang macht Kaizers Orchestra. Die Band blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und die Gründer Janove Ottesen und Geir Zahl musizieren bereits seit der Schulzeit miteinander. Ein ziemlich großes Archiv an Seltenheiten fernab der regulären Alben hat sich da schon angesammelt und ich habe euch mal einige absolute Perlen herausgefischt. Dabei lasse ich aber absichtlich die Nebenprojekte der einzelnen Bandmitglieder weitestgehend aus, denn das würde den Rahmen sprengen. Vielleicht setze ich den Beitrag nach einigen anderen Kandidaten[1] damit noch einmal fort. Nach dem Klick widmen wir uns aber erst mal den Vorgängerbands und weiteren Raritäten!
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  1. mir fallen da spontan schon gleich genügend Bands und zugehörige Songs ein, um bestimmt 10 Beiträge zu füllen. []

Rezension: Ghinzu – Mirror Mirror

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Would anybody close my eyes?
Would anybody shut me down?

Ghinzu - Mirror MirrorDie Brüsseler von Ghinzu haben’s nicht so mit Schnellschüssen. Musste man nach ihrem Debut “Electronic Jacuzzi” vier Jahre auf den Nachfolger “Blow” warten, ließen sie sich nun ganze fünf Jahre Zeit, um mit “Mirror Mirror” um die Ecke zu kommen.

Fans der Band finden sich im Opener “Cold Love” sofort heimisch. Lärmende Gitarren, Klavier-Pomp und elektronische Spielereien erinnern an die Vorgänger. Kaum wieder zuhause, schwingt “Take It Easy” allerdings erstmal die Pop-Fahne und leitet damit den Facettenreichtum des Albums ein. Ghinzu sind immer noch die progressiven Noise-Rocker, haben sich aber hier und da eine Scheibe abgeschnitten, um ihren Stil gekonnt zu erweitern. So erwartet den geneigten Hörer mit “Mother Allegra” auch gleich eine orgelschwangere Space-Oper, die später im letzten Stück “Interstellar Orgy” grob wieder aufgegriffen wird. » Gib mir den Rest …

Rezension: Firewater – The Golden Hour

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Firewater - The Golden Hour

Tod A., einigen noch als Sänger von Cop Shoot Cop bekannt, ist mittlerweile seit 12 Jahren mit seinem Projekt Firewater auf dem Weg, den Rock mit verschiedensten Weltmusik-Einflüssen zu verquirlen. Hat er in vorhergehenden Alben vor allem Gypsy- und Zirkus-Musik in seinen von markantem Gesang geprägten Rock eingebaut, zog es ihn für The Golden Hour noch etwas weiter südöstlich. Zwischen 2005 und 2007 zog er durch Indien, Pakistan, die Türkei und Israel und nahm dort mit lokalen Musikern seine neuen Songs auf. Entsprechend vielseitig und authentisch, wenn auch modernisiert klingt das Album, auf dem man Füllmaterial mit der Lupe suchen muss.

Die noch auf dem Vorgänger “The Man On The Burning Tightrope” allgegenwärtige, düstere Grundstimmung wich einer überraschend luftigen, tanzbaren Mischung, der man aber auch nicht ohne weiteres trauen sollte, denn der Firewater typische Sarkasmus bleibt uns erhalten. Und auch der Unmut über Bush und überhaupt die US-amerikanische Politik zieht sich, mal mehr mal weniger deutlich durch die volle Spiellänge. So ist Tod A. erneut ein spitzenmäßiges Album gelungen, das den Sound der Band weiterentwickelt, aber dennoch nach 100% Firewater klingt.

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12
Excuse me
But I just have to Explode

Björk

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