freeQnet-Logo
freeQnet

Klappe, die neunte
Terry Gilliam

  •  abgelegt unter Filme  •  4 Kommentare

Heute feiert einer der größten Regisseure seinen 70sten Geburtstag. Als er 1940 in Minnesota geboren wurde, war nicht wirklich abzusehen, dass Gilliam mal als einziger Amerikaner zur bekanntesten Comedy-Truppe Groß Britanniens gehören und zudem ein Kult-Regisseur werden sollte. Auch seine schulische Laufbahn mit einem Studium in Politikwissenschaft deutete nicht auf diese Laufbahn hin. Begonnen hatte aber alles, als er 1962 bei dem New Yorker Satire-Magazin HELP! als Zeichner begann und dort John Cleese kennen lernte.

Über Cleese wechselte Gilliam nach Groß Britannien, begann beim BBC und gründete dort mit ihm und den anderen bekannten Mitgliedern Monty Python. Er war schon zu Beginn Regisseur und Autor vieler Sketche und zeichnete auch für die Trick-Animationen der Truppe verantwortlich. Sein Debut als Kino-Regisseur gab er allerdings erst 1975 mit dem Python-Klassiker “Die Ritter der Kokosnuss”. Fälschlicherweise werden ihm oft noch weitere Regie-Arbeiten an Python-Filmen angedichtet, genau wie einige seiner Filme der ganzen Truppe zugeordnet werden. Richtig ist aber, dass Jabberwocky seine erste unabhängige Regie-Arbeit war, während er für die folgenden Python-Filme “Der Sinn des Lebens” und “Das Leben des Brian” nur die Drehbücher schrieb und als Darsteller auftrat.
» Gib mir den Rest …

Klappe, die achte
Darren Aronofsky

  •  abgelegt unter Filme  •  3 Kommentare

Darren AronofskyDarren Aronofsky ist ein Visionär, wie man ihn selten findet. Welcher Regisseur würde es sonst schaffen, dass ein Film über eine Ballerina einer meiner am sehnlichsten erwarteten Filme des Jahres wird? Grund genug, eine fast vergessene Beitragsserie meines Blogs fortzusetzen und sein Werk ein mal etwas genauer zu beleuchten!

Aronofsky wuchs nach seiner Geburt 1969 in Brooklyn auf und interessierte sich sehr für Wissenschaften. Nach seiner High School ließ er sich in Kenia und Alaska zum Biologen ausbilden und unternahm eine sechsmonatige Reise durch den mittleren Osten, bevor er an der Harvard Universität Anthropologie und Film/Animation studierte und das Studium mit Auszeichnung abschloss. Während dieser Zeit wurde schnell klar, dass seine Profession das Schreiben und Drehen von Filmen werden sollte.
» Gib mir den Rest …

Klappe, die siebte: Spike Jonze

  •  abgelegt unter Filme  •  2 Kommentare

Spike Jonze wurde unter seinem bürgerlichen Namen Adam Spiegel 1969 in Maryland geboren. Seine Jugend verbrachte er relativ unscheinbar und ohne Anzeichen, dass aus ihm mal ein großer Regisseur werden würde. Seinen Spitznamen “Spike Jonze” erhielt er von Kollegen im BMX-Laden, in dem er während der Highschool jobbte.

Anfang der 90er begann er Skateboard-Videos zu drehen und entdeckte so durch das Filmen der einen Leidenschaft eine weitere. Schnell wurden Bands auf ihn aufmerksam und seine Karriere als Musikvideo-Regisseur nahm ihren Lauf. 1999 drehte er dann seinen ersten abendfüllenden Film “Being John Malkovich” nach dem Drehbuch von Charlie Kaufman. Beide ernteten dafür großes Lob, viele Preise sowie Oscar-Nominierungen. Obwohl er 2002 gleich “Adaptation” (ebenfalls mit Kaufman als Autor) nachschob, blieb er auch den Musikvideos treu und drehte sogar zwischendurch einige Werbespots. » Gib mir den Rest …

Klappe, die sechste: Charlie Kaufman

  •  abgelegt unter Filme  •  4 Kommentare

Charlie KaufmanDer 1958 geborene Charlie Kaufman schrieb in den 80ern humoristische Artikel für den National Lampoon und legte damit den Grundstein seiner Karriere. Nach seinem Umzug nach Los Angeles bekam er in den 90ern einen Job als Drehbuchschreiber für TV-Serien wie “The Edge”, “The Dana Carvey Show” und “Ned & Stacey”.

1999 sollte es dann soweit sein, dass er mit seinem ersten Drehbuch für einen Kinofilm für Aufsehen sorgte und gleich für den Oscar nominiert wurde. Dabei war Spike Jonze’s Regiedebut “Being John Malkovich” mit seiner völlig abgedrehten Story um eine Tür, die in das Gehirn von John Malkovich führt, alles andere als ein typischer Hollywoodfilm. Dieser mittlerweile als Kultfilm gehandelte Streifen war aber wegweisend für seine weiteren Arbeiten.

» Gib mir den Rest …

Klappe, die fünfte: Christian Bale

  •  abgelegt unter Filme  •  5 Kommentare

Schon im Alter von 9 Jahren stand Christian Bale für Werbespots vor der Kamera. Der gebürtige Waliser schien der geborene Schauspieler zu sein. So bekam er 1987 im Alter von 13 Jahren die Hauptrolle im Film “Mio, mein Mio“. Gleich darauf folgten schon Hauptrollen in Spielbergs “Das Reich der Sonne” sowie “Die Schatzinsel“.

Zwar war er auch als junger Erwachsener in verschiedensten Filmen zu sehen, schaffte seinen wirklichen Durchbruch als Charakterdarsteller aber erst im Jahr 2000 mit seiner genialen Rolle als Patrick Bateman in “American Psycho“. Seitdem kann er sich vor wirklich großartigen Rollen kaum noch wehren. Dass er dennoch auch die wirklich anspruchsvollen herauspickt, bewies er 2004 in dem Film “Der Maschinist“. Um die Rolle glaubwürdig herüberzubringen, nahm er 30 Kilo ab und stand abgemagert vor der Kamera.[1]

Sein neuester Film ist “The Dark Knight”, die Fortsetzung des letztgenannten und damit dem (noch) finanziell zweit erfolgreichsten Film aller Zeiten[2] . Nach dem Klick gibt es sieben Ausschnitte bzw. Trailer aus einigen seiner besten Filme!

» Gib mir den Rest …

  1. Interessanterweise musste er nach Abschluss der Dreharbeiten innerhalb weniger Monate sein altes Gewicht und die entsprechenden Muskeln zurückgewinnen, da er hier bereits “Batman Begins” drehen sollte. Er schoss sogar etwas über das Ziel heraus und musste wieder etwas abnehmen, um in sein Kostüm zu passen. []
  2. gleich hinter Titanic []
12
Every mix tape tells a story. Put them together, and they add up to the story of life.

Rob Sheffield

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de blogoscoop Bloggeramt.de
Das freeQnet wird seit 2012 nicht mehr gepflegt! Folgt mir auf mein Nachfolge-Blog KNARZwerk