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gelesen Rumo & Die Wunder im Dunkeln

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Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen.

Rumo ist ein Wolpertinger, eine Mischung aus Hund und Reh, der als Welpe bei den zwergengroßen Fhernhachen aufwächst, aber bald von alles fressenden Zyklopen verschleppt wird. In Gefangenschaft lernt er die Haifischmade Volzotan Smeik kennen und schmiedet, mittlerweile zu einem erwachsenen Wolpertinger herangewachsen, zusammen mit diesem Ausbruchspläne. Das ist aber erst der Beginn eines epischen Abenteuers.

Nachdem ich “Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär” und “Die Stadt der träumenden Bücher” förmlich verschlungen habe, war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis ich mir auch nach und nach die anderen Bücher von Walter Moers zu Gemüte führen würde. Mit “Rumo & Die Wunder im Dunkeln” rückt Moers zwei Nebencharaktere aus Käpt’n Blaubär ins Rampenlicht und erzählt ihre Vorgeschichte. Protagonist ist natürlich der namensgebende Rumo, aber auch Volzotan Smeik spielt zusammen mit vielen neuen und auch einigen bekannten Charakteren eine nicht unwesentliche Rolle in diesem Roman.
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gelesen
Walter Moers - Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär

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Ein Blaubär hat siebenundzwanzig Leben. Dreizehneinhalb davon werde ich in diesem Buch preisgeben, über die anderen werde ich schweigen. Ein Bär muss seine dunklen Seiten haben, das macht ihn attraktiv und mysteriös.

In dieser halben Biografie erzählt Käpt’n Blaubär von seinen ersten 13½ Leben, in denen er u.a. von Zwergpiraten adoptiert wird, bei Tratschwellen das Sprechen lernt, den kilometerlangen Kopf eines Riesen durchquert und zum Lügengladiator wird. Während seiner Reise durch das Land Zamonien trifft Blaubär die verrücktesten Charaktere, die ihm nicht selten ein zweites Mal begegnen.

Walter Moers hob Käpt’n Blaubär in den 80ern als Seemannsgarn spinnende Figur für das Kinderfernsehen aus der Taufe und feierte damit große Erfolge. In den 90ern entschloss er sich, dem Bären eine eher an ein erwachsenes Publikum gerichtete Lebensgeschichte zu spendieren, damit seinen ersten Roman zu bestreiten und noch dazu eine ganze Welt für kommende Romane zu erschaffen. Kein kleines Unterfangen! Moers bewies aber mit diesem Buch, dass in ihm ein wunderbarer Geschichtenerzähler steckt.
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gelesen: Walter Moers – Die Stadt der träumenden Bücher

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Aber dieser Text ging mit der verbrauchten Idee so brillant, so geistreich, so tierschürfend und gleichzeitig derart erheiternd um, dass er mich binnen weniger Absätze in einen Zustand fiebriger Ausgelassenheit versetzte.

Walter Moers - Die Stadt der träumenden BücherDer junge Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz erzählt von seiner Reise nach Buchhaim, der Stadt der träumenden Bücher, um dort den Urheber eines unbeschreiblich genialen Manuskripts zu finden, das ihm sein “Dichtpate” Danzelot von Silbendrechsler auf dem Sterbebett überreichte. Dabei landet er durch eine Intrige in den sagenumwobenen Katakomben unter der Stadt, die sich als riesiges Labyrinth voller uralter Bücher, gefährlicher Kreaturen und verrückten Orten entpuppt.

Walter Moers hat mit diesem Roman bereits sein viertes[1] Buch geschrieben, das auf dem fiktiven Kontinent Zamonien spielt. Dieser Kontinent ist wie es im Fantasy-Genre üblich ist, von verschiedensten fantastischen Lebewesen bewohnt, was sich auch in der fast komplett in und unter der Stadt Buchhaim angesiedelten Geschichte verdeutlicht.

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  1. mit dem danach folgenden “Schrecksenmeister” sind es mittlerweile fünf Romane []
Father Christmas, give us some money
Don't mess around with those silly toys.

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