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auf RotationAlt-J, Loka, Lorn


Es ist ja noch nicht lang her, da entschloss ich mich, mein Blog wieder ruhiger und persönlicher anzugehen und ich merke, wie gut es mir tut, wieder völlig frei ohne selbst auferlegte Zwänge über meine Leidenschaften zu schreiben. Eine dieser Freiheiten ist es auch, die immer möglichst auf die neuesten Scheiben beschränkten Plattenkritiken links liegen zu lassen und einfach nur Musik der Musik willen hören zu können. Um das ordentlich mit euch zu teilen, lege ich mir im Endeffekt zwar einen neuen Zwang auf, aber einen Aufhänger brauche ich schon irgendwie.

Mit “Auf Rotation” werde ich nun also immer mal wieder die Alben, EPs oder sonstigen klanglichen Zusammenstellungen ehren, die bei mir aktuell auf Dauerrotation laufen. Dabei ist es egal, wie alt die Scheibe ist, ob ich die Band neu entdeckt habe, es ein lang erwartetes Album meiner Lieblingstruppen oder ein wiederentdecktes Kleinod ist. Ich will einfach eine Leidenschaft teilen. Und ich lege direkt elektronisch los.

Alt-J – An Awesome Wave

Wer mir auf Last.fm folgt oder meine Hörgewohnheiten bei Facebook mitbekommt, wird vermutlich gemerkt haben, dass ich gerade mal eine eher elektronische Phase habe. Alt-J passen da einfach perfekt ins Bild, denn sie verbinden die verspielten Elemente experimentellen Indie-Pops mit fließender Elektronik, in die man hineinsinken kann. Absolutes Highlight sind aber die oft in mehrstimmigem Gesang zum Besten getragenen, einfach wunderbaren Melodien! Derzeit gibt es einen Albumstream auf ihren Soundcloud-Profil und natürlich auch bei Spotify!

Loka – Fire Sheperds

Vor Ewigkeiten, als ich noch meine Beitragsreihe “beety’s Ohrenschmalz” zum Vorstellen toller Musiker pflegte, schrieb ich auch mal ein zwei Sätze über Loka. Das bei Ninja Tune beheimatete Duo konnte mir mit ihrem psychedelischen Jazz gefallen, fiel aber doch irgendwie zu schnell unter den Tisch. Mittlerweile habe ich die Band aber glücklicherweise für mich wieder entdeckt und genieße ihr geniales Debut “Fire Sheperds” von 2006. Fans des Cinematic Orchestra werden vollstens auf ihre Kosten kommen. Zu hören via Spotify, wo es übrigens auch den stilistisch vollkommen anderen Nachfolger “Passing Place” gibt, der bei mir noch auf gebührende Entdeckung wartet.

Lorn – Ask The Dust

Lorn konnte mich schon mit seinem Debut “Nothing Else” vor zwei Jahren absolut in seinen Bann ziehen. Noch schwerer fällt es aber, sich dem Nachfolger “Ask The Dust” zu entziehen! Marcos Ortega’s düstere, basslastige Klanglandschaften zwischen synthetischer Klassik und IDM offenbaren erst auf den zweiten Blick eine kühle Schönheit, die zu erarbeiten es aber mehr als Wert ist. Ganz großes Album! Das tolle Video zu “Ghosst(s)” gibt’s im Anschluss und dem Album könnt ihr auf Spotify lauschen!

Kommentare

1

Lorn habe ich in Deiner “Songs 2012”-Liste entdeckt. Absolut gut! Danke dafür!

geschrieben von Kristin
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2

@Kristin: Freut mich! Ich hab auch schon ein paar der Bands aus deiner 2012er Liste vorgemerkt, um sie mir mal genauer anzuhören. Mittlerweile entdecke ich die meisten Bands sowieso via Spotify.

geschrieben von beetFreeQ
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