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52 Games#12: Schlaf

It’s the strangest thing. Yesterday, it was hard, today, it is easy. Just a good night’s sleep, and yesterday’s mysteries are today’s masteries.

52 GamesGames, die einem den Schlaf rauben, gibt es viele. Solche, in denen ein Charakter hier und da mal schläft, sind auch nicht unbedingt selten anzutreffen. Einen wirklich besonderen, wenn auch nicht immer positiven Stellenwert hat das Schlafen allerdings in Bethesdas “Elder Scrolls”-Reihe, allen voran Teil 4 namens “Oblivion”.

Von einigen geliebt, von anderen gehasst ist die Tatsache, dass der Protagonist schlafen muss, um im Level aufzusteigen. Sobald man durch Verwenden seiner Fähigkeiten diese ausreichend verbessert hat, heißt es heia machen, um daraus auch wirklich was zu lernen. Das sorgte vor allem in Hardcore-Gamer-Kreisen für allerlei Diskussionen, wie man seinen Schlaf am besten plant oder gar vollkommen sein lässt, um optimal durch das Spiel zu kommen. Schwierig wurde das aber vor allem durch die Einbindung des Schlafs in andere Spielinhalte.

Neben einigen Aufgaben, in denen Schlafen nötig, aber nicht wirklich kreativ genutzt wurde, sticht vor allem ein Quest heraus. In “Through A Nightmare, Darkly” entwickelt der Magier Henantier ein Amulett, das es ermöglicht, seine Träume bewusst zu steuern und erkunden. Natürlich geht etwas schief und er wird in seinem eigenen Traum gefangen. Der Protagonist muss sich nun im Schlaf in Henantiers Traum einklinken und ihn daraus retten. Inception lässt grüßen, nur dass das Game einige Jahre vorher erschien.

Eine besondere Bedeutung hat der Schlaf auch für die Transformation zum Vampir. Wird man von einem solchen gebissen und wartet man drei Tage, wird man selbst zum Vampir, sobald man das nächste Mal schläft. Natürlich hat dies Vor- und Nachteile, die sich je nach Fortschritt der Transformation unterscheiden. Schläft man zwei weitere Male an den folgenden Tagen, schreitet die Verwandlung mit immer seltsameren Visionen fort bis man als vollwertiger Vampir nicht mehr unter Menschen gehen kann und bei Tageslicht ernsthaften Schaden nimmt.

In anderen Spielen ist Schlaf einfach nur Schlaf. In Oblivion kann er das ganze Leben verändern.

The Elder Scrolls IV: Oblivion

Kommentare

1

Stimmt, bei Oblivion hatte der Schlaf noch mehr Funktionen als bei Skyrim, wo er nicht viel mehr ist als ein Hilfsmittel, um sich (nur ein kleines bisschen) schneller hochzuleveln.
Da sieht man aber auch mal wieder, wie die Zeit vergeht…das Oblivion technisch nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit ist, ist schon klar, aber es hängt echt weit zurück mittlerweile. Trotzdem eines meiner absoluten Top 10-Games aller Zeiten!

geschrieben von Jens
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2

@Jens: Das ist ja leider immer das Problem mit Games, die auf einen relativ realistischen Look setzen. Nach kurzer Zeit sehen sie leider einfach altbacken und eckig aus. Nichts desto trotz ist Oblivion wirklich ein Klassiker, den man sicher auch in einigen Jahren immer noch gern mal aus dem Regal holt.

geschrieben von beetFreeQ
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