This time no love is what I need
But I want to want to learn
Nachdem ich vor ein paar Wochen noch schrieb, dass Hooray For Earth 2005 entstand, fand ich mittlerweile heraus, dass die Wurzeln der Band bis ins Jahr 1996 zurück reichen. Da wurde es natürlich wirklich mal Zeit für das Debut-Album, das ich vor ein paar Tagen aus der Post fischen durfte. Nach einigen Hördurchgängen muss ich sagen, dass die lange Reifung der Musik definitiv gut getan hat!
Mehr oder weniger solo spielte Multi-Instrumentalist Noel Heroux sein Album innerhalb (angesichts der langen Bandgeschichte ohne Album) überraschend weniger Wochen ein, hatte aber hier und da doch hochkarätige Unterstützung wie z.B. den Backgroundgesang der Zambri-Schwestern oder die Mastering-Skills von Chris Coady. Herausgekommen ist ein filigranes Pop-Album, das eingängig und experimentell zugleich ist, dabei aber an keiner beider Fronten Kompromisse eingehen muss.
Ich will auch nicht lange reden, sondern zitiere mich einfach noch mal, denn die Aussage trifft auch für das ganze Album vollstens zu: “Den Songs hört man das Stadtleben an. Zwischen synthetischer Wut und warmer Zerbrechlichkeit bewegen sich die immer mit Präzision zu Ohrwürmern geformten Stücke.” Hört rein und lasst euch treiben!
Anspieltipps: Realize It’s Not The Sun, True Loves, Hotel, No Love
Das Album erscheint am 02.03.2012 auf CD, ist aber bereits als MP3 zu haben. Amazon. Im Stream ist es auf Spotify und Simfy verfügbar.
True Loves

