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52 Games#2: Kälte

52 GamesIch könnte es mir ja leicht machen. Immerhin lautet das Thema der zweiten Runde der 52 Games “Kälte” und welches Spiel zocke ich seit Ende November andauernd, wie Millionen anderer Gamer auch? Skyrim natürlich. Aber nein, ich grabe lieber ein wenig in meiner frühen Gamer-Vergangenheit. Dazu müsst ihr mal gut 18 Jahre in die Vergangenheit reisen und mich beim Kauf meines Sega Mega Drives begleiten, wie ich mit leuchtenden Augen aus dem Laden kam und ein Set mit zwei Controllern und drei Games in den Hand hatte. Dabei waren die Games “Global Gladiators”, “Gynoug” und, um zum Thema dieser Runde zu kommen: “James Pond 2: Codename Robocod”!

Ursprünglich war mir der fischige Typ ja eher suspekt und ich spielte erst die anderen beiden Games durch[1]. Ich konnte auch nicht verstehen, wie die langweilig gezeichnete Figur eines Fisch-Spions so beliebt sein kann. Irgendwann wanderte das Game aber dann doch in die Konsole und es fesselte mich unerwarteterweise.

Eine wirklich ernstzunehmende Story brauchte so ein Jump & Run damals ja nicht. Ein wenig Hintergrund hatte das Game dann aber doch und dieser erklärt auch die Verbindung zum Rundenthema “Kälte”. James Ponds Erzfeind Dr. Maybe zog sich nämlich nach dem Ende des von mir nie gespielten ersten Teils an den Nordpol zurück und übernahm mal eben die Werkstatt des Weihnachtsmanns. Dessen Pinguin-Helfer wurden gefangen genommen und zum Teil in böse Schergen verwandelt, die mit gefährlichen Geschenken die Welt unterjochen sollten oder so. Natürlich lag es nun an James, die Pinguine zu retten und Dr. Maybe zu besiegen.

Um der gefährlichen Situation Herr zu werden, hatte man dem Fisch einen Roboteranzug spendiert, mit dem er sich fast unendlich hoch strecken konnte, um sich an hohe Plattformen zu hängen, dort dann entlang zu hangeln und auf Gegner oder anders unerreichbare Plattformen zu springen. Das gab dem Spiel eine nette Komponente, die man nicht überall sah. Natürlich hatte auch das Szenario Einfluss auf den Spielverlauf. So gab es verschneite Levels und generell hatten fast alle zu Weihnachten verschenkte Spielzeug-Arten ihre eigenen Levels spendiert bekommen.

Wirklich leicht war das Game auch nicht gerade. Die Bosse waren ziemlich hart und auch einige Sprungpassagen, vor allem in den Musikleveln, wo man teils von Note zu Note hüpfte, trieben mich in den Wahnsinn. Aber irgendwie motivierte es genug, um mich bis zum Endgegner zu bringen, den ich, wenn ich mich richtig erinnere, irgendwann auch besiegt hatte. An den dritten Teil der Serie hatte ich mich dann aber nie herangewagt. Dafür gab es dann doch zu viele andere Spiele auf dem Mega Drive, die mich mehr interessierten.

James Pond 2: Codename Robocod

  1. Wobei man beim knüppelharten Shooter Gynoug leider nicht ganz von durch sprechen kann []

Kommentare

1

Haha, von dem Spiel habe ich tatsächlich noch nie gehört, aber schon der Game-Titel klingt total Banane! 😉

geschrieben von Kristin
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