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beety’s Top 10 Musikvideos 2011

Bevor ich euch die nächsten zehn meiner diesjährigen liebsten Alben präsentiere, machen wir 2011 erstmalig einen Ausflug in die Welt der Musikvideos, um die zehn besten Clips des Jahres zu kühren. Grund ist u.a. die Ausweitung der Top Of The Blogs auf fünf Kategorien, von denen ich vier bedienen werde[1]. Dementsprechend machen wir die Tage auch noch Ausflüge zu den besten Newcomern und Songs des Jahres.

Widmen wir uns aber erst mal den Videos. Zwar ist die Blütezeit der Musikclips spätestens seit dem Niedergang des Musikfernsehens zu grausamen Reality-/Jamba-Werbe-Kanälen vorbei, aber es gibt doch immer noch Bands und Regisseure, die wirklich großartige keine Kunstwerke zur Visualisierung der Songs aus dem Boden stampfen. Ich habe mich in meinen Top 10 auf die Clips beschränkt, deren Bands ich auch wirklich mag, denn was bringt mir ein tolles Musikvideo, wenn es von einem grausamen Song unterlegt ist? Legen wir also ohne viele weitere Worte los!

10. TV On The Radio – Will Do

(dir.: Dugan O’Neal)

Die Wahl, welches Video von TV On The Radio mir nun besser gefällt und damit noch auf Platz 10 landet, fiel mir nicht leicht. Beide dieses Jahr erschienenen Clips der Band sind großartig, aber die surrealen VR-Brillen aus “Will Do” haben’s mir doch mehr angetan.

9. Kutiman – My Favorite Color

(dir.: Kutiman)

Kutiman nimmt in dieser Liste einen kleinen Sonderstatus ein, denn seine Songs funktionieren ja vor allem gerade durch ihre Videos, denn er ist Spezialist darin, die verschiedensten Amateur-Musiker-Clips von Youtube zu einem eigenen Song zusammen zu samplen. Da macht auch “My Favorite Color” keine Ausnahme und ist mein bisheriger Favorit unter seinen Videos.

8. Mister Heavenly – Bronx Sniper

(dir.: Corey Adams, Alex Craig)

Mister Heavenly ist als Band an sich ja schon ein wenig bizarr, was nicht zuletzt den einzelnen Bandmitgliedern aus so illustren Truppen wie Modest Mouse oder Man Man liegt. Ihr Video zu “Bronx Sniper”, in dem eine Ken-Puppe zum Leben erwacht ist ziemlich creepy und damit verdient in meiner Liste!

7. Battles feat. Gary Numan – My Machines

(dir.: Daniels)

Interessanterweise landet auf diversen Musikseiten vor allem das Video zu “Gloss Drop” in den Bestenlisten, dabei finde ich das wild zusammengeschnittene Werk eher langweilig. Wenn Gary Numan aber Opfer einer Rolltreppe wird, wie in “My Machines” ist das schon viel unterhaltsamer und daher mein Favorit!

6. OK Go + Pilobolus – All Is Not Lost

(dir.: OK Go, Pilobolus, Trish Sie)

Was wäre eine Video-Bestenliste ohne ein Video von OK Go? So wirklich enttäuscht haben die Jungs noch mit keinem ihrer Werke und auch das Video zu “All Is Not Lost” ist spitze, wenn auch nicht ganz so genial wie die letztjährige Rube-Goldberg-Maschine. Dafür kann man dieses neue Werk als Zuschauer sogar beeinflussen, vorausgesetzt, man schaut es mit einem Chrome-Browser auf allisnotlo.st an.

5. Evelyn Evelyn – Have You Seen My Sister Evelyn

(dir.: Hoku Uchiyama)

Das Album der fiktiven siamesischen Zwillinge Evelyn Evelyn hatte ich vergangenes Jahr zwar irgendwie verpasst, ihr toll aus mit Fingern auf beschlagenen Fensterscheiben animiertes Video ist mir dieses Jahr aber gleich ins Auge gesprungen.

4. Beastie Boys feat. Santigold – Don’t Play No Game That I Can’t Win

(dir.: Spike Jonze)

Auch Spike Jonze hat sich mal wieder mit einem Musikvideo beschäftigt, aber wie konnte er auch nein sagen, wenn seine alten Buddies von den Beastie Boys ein neues Album draußen haben. Der eher maue Song ist dabei Nebensache, denn die mit Figuren im Action-Man-Stil animierte Spionen-Tour de Force ist wirklich spaßig und fast kinowürdig.

3. Mastodon – Curl The Burl

(dir.: Robert Schober)

Mastodon hatten dieses Jahr auch gleich zwei abgedrehte Clips in Petto. Wirklich großartig darunter ist aber vor allem das psychedelisch-pilzige Video zu “Curl The Burl”.

2. St. Vincent – Cruel

(dir.: Terri Timely)

Immerhin mit einem Video stimme ich mit den meisten Bestenlisten überein, denn ich habe bisher noch keine gesehen, in der “Cruel” nicht auftauchte. Das Video zu St. Vincents tollem Song ist aber auch einfach großartig und ziemlich verstörend, ohne ekelhaft zu sein.

1. Three Trapped Tigers – Reset

(dir.: Chris Boyle)

Die Entscheidung, das auf den ersten Blick extrem amateurige Video zu “Reset” auf Platz 1 zu hieven, mag überraschend sein, aber schaut man sich das vollkommen durchgeknallte Video mit Matt Berry (IT Crowd) in der Hauptrolle an, wird man Unmengen an witzigen Details entdecken, die den Clip wirklich episch machen!

  1. Auslassen muss ich die besten Live-Acts des Jahres, da ich 2011 kaum auf Konzerten war oder mir welche auf Band angesehen habe []
I’ll unlock you immediately. Then we’ll run amok. Or if you’re too tired we’ll walk amok.

Casino Royale (1967)

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