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beety's Top Alben 2011Platz 30-21

Nachdem hier ja nun endlich der erste Schnee gefallen ist, lässt sich kaum noch leugnen, dass das Ende des Jahres direkt bevor steht. Das ist natürlich auch die Zeit der Bestenlisten und Rückblicke und da es nicht so aussieht, als würden die Veröffentlichungen im Dezember noch viel an meiner Liste ändern, starte ich heute mit meinen all jährlichen Top 30 der meiner Ansicht nach besten Alben 2011. Auf unter Gewissheit, dass ich wie immer einige der besten Alben des Jahres noch gar nicht kenne, gibt es hier schon mal die Plätze 30-21 der besten Alben, die mir dieses Jahr begegnet sind[1]!

30 – Unexpect – Fables of the Sleepless Empire

Ich war sehr gespannt auf das neue Werk der Avantgarde-Metaller und es war mir auch klar, dass es so einige Hördurchläufe braucht, bis ich die Scheibe so wirklich zu schätzen lerne. So ganz an den genialen Vorgänger kommt “Fables of the Sleepless Empire” zwar auch nach diversen Durchgängen nicht heran, aber es gehört definitiv zu den wirklich herausragenden Werken des Jahres.

29 – Nurses – Dracula

Die Nurses lernte ich dieses Jahr erst kennen und sie sind ein perfektes Beispiel für die oben schon erwähnten genialen Alben, die ich vermutlich noch gar nicht kenne. Wären sie mir vorher schon über den Weg gelaufen, hätten meine Toplisten die vergangenen Jahre anders ausgesehen. Da ist es fast schade, dass die Band auf “Dracula” ihren Stil veränderte und damit in meiner Gunst nicht ganz so gzt abschneidet wie die Vorgänger.

28 – TV On The Radio – Nine Types Of Light

Auch TV On The Radio haben dieses Jahr nicht ihr bestes Album auf die Welt losgelassen. Aber was beklag ich mich, wenn auch solche Alben so gut sind? “Nine Types Of Light” ist ein fluffig-eingängiges Album, das absolut Spaß bringt und dem man höchstens vorwerfen kann, etwas zu eingängig zu sein! [-> meine Rezension]

http://www.dailymotion.com/video/xloak2_tv-on-the-radio-you_music

27 – Radiohead – The King Of Limbs

Vom Prädikat “eingängig” haben sich Radiohead ja schon ne ganze Weile verabschiedet und so war auch das ziemlich überraschend plötzlich erschienene “The King Of Limbs” erst mal ein kleiner Brocken, den man sich erarbeiten sollte. Dabei habe ich die Komplexität auf der einen Seite lieben gelernt, auf der anderen Seite dann aber doch ein wenig die Ohrwurmqualitäten der alten Songs vermisst. [-> Meine Rezension]

26 – The Skull Defekts – Peer Amid

Die Skull Defekts sind auch so eine Neuentdeckung diesen Jahres, obwohl die Band schon eine ganze Weile im Geschäft ist. Glücklicherweise war 2011 auch gleich das Jahr, in dem die Dänen Lust auf ein melodiöses, hypnotisches Album gehabt haben, denn während “Peer Amid” ein echter Knaller ist, kann ich mit ihren teils arg ereignislosen Elektronik-Experimenten ja dann doch nicht viel anfangen.

25 – Beardyman – I Done A Album

Beardyman hat mich ja schon eine ganze Weile mit seinen extraordinären Beatbox- und Turntable-Skills beeindruckt. Diese bringt er auch genial auf seinem Debut-Album zur Geltung, zeigt dabei aber auch, dass er noch weit mehr drauf hat und springt wild durch die Genres.

24 – Mastodon – The Hunter

Guten Progressive Metal bekommt man ja selten, ohne auch gleich den Schmalz mit im Schlepptau zu haben. Mastodon interessieren sich aber glücklicherweise auch auf ihrem aktuellen Werk nicht sehr für schwülstige Arrangements. Stattdessen liefern sie das Album ab, das mich endlich von der Band überzeugen konnte!

23 – A Lull – Confetti

A Lull haben noch keine sehr lange Bandgeschichte hinter sich und “Confetti” ist ihr absolut gelungenes Debut. Mit experimentellem Indie-Pop kann ich mich ja nicht immer anfreunden, aber wenn er so sympathisch und mit einer so spannenden Percussion daher kommt, wie dieser, dann bin ich hin und weg!

22 – Unknown Mortal Orchestra – Unknown Mortal Orchestra

Auch das Unknown Mortal Orchestra konnte 2011 ihr Debut platzieren, auch wenn man diesem kaum abnehmen mag, dass es nicht schon vor gut 40 Jahren erschienen ist. Retro ist halt in und wird auf diesem Werk auch so zelebriert, dass ich mich liebend gern damit anfreunde, einem Trend zu folgen.

21 – The Gin And Tonic Youth! – New Times

“New Times” ist zwar schon das Zweitwerk der Norweger, konnte aber wie schon der Vorgänger leider nur viel zu wenig Hörer auf die Jungs aufmerksam machen. Dass sie bei Last.fm noch mit unter 700 Hörern herumdümpeln, haben die sympathischen Kauze wirklich nicht verdient!

  1. und für die ich mir auffälligerweise viel zu selten die Zeit für ein Review genommen habe… []

Kommentare

1

Juhu, auf Deinen Rückblick freue ich mich immer besonders. Letztes Jahr habe ich da noch einige Perlen entdeckt.

geschrieben von Kristin
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2

So, hab mich mal durchgehört und mir sind besonders Nurses, The Skull Defekts, Unknown Mortal Orchestra und The Gin and Tonic Youth! im Gehör geblieben. Danke dafür! 🙂

geschrieben von Kristin
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3

@Kris­tin: Genau die Bands, die ich dir darunter auch am meisten ans Herz gelegt hätte, soweit ich deinen Geschmack kenne. Allerdings solltest du A Lull auch unbedingt eine größere Chance geben! Der Song da oben ist nicht unbedingt ihr bester, aber das Video war mal was neues.

geschrieben von beetFreeQ
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