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Projekt HörsturzRezension Runde 57

Irgendwie muss ja auch immer was passieren. Wo ich sowieso schon vor einer Woche stehe, wo ich die Arbeit von etwa sechs Manntagen in zwei schaffen darf, musste mir natürlich gerade heute noch beim Aufziehen der Winterräder ein Bolzen reißen. Immerhin werde ich damit wohl morgen ungeplant in Ruhe zu Hause arbeiten und dabei vielleicht wirklich was wegschaffen. Zum Runterkommen kommt mir aber gerade recht, dass ich die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz noch nicht bewertet habe. Es handelt sich um eine Sonderrunde zum Thema Soundtracks – da kann doch eigentlich kaum was schief gehen, oder?

Pflichtsongs

Moby – Extreme Ways (aus Bourne-Trilogie)

(von Konzertheld)
Oha, der von mir inbrünstig gehasste Moby macht gleich den Anfang. Leider kann ich da von vorn herein schon nicht unvoreingenommen in den Song gehen, allerdings geht es ja auch nicht um einen Song aus der Zeit, in der er noch brauchbare Elektronik machte oder von den neuesten Scheiben, die ich bewusst ignoriert hab. “Extreme Ways” ist zum Glück kein Song, den ich wegen seiner dilletantischen Instrumenten-Fähigkeiten runtermachen kann. Dafür übernimmt das der schon damals abgegriffene Drumloop und die uninspirierten Synths. Es gibt aber weit schlimmeres von ihm!

Rating: ★★★☆☆☆☆☆☆☆ 

Glen Hansard and Marketa Irglova – When Your Mind’s Made Up (aus Once)

(von JuliaL49)
Der Name Marketa Irglova ist mir immer schon mal begegnet, aber angehört habe ich mir von der Dame bisher nichts. Glen Hansard ist mir dagegen vollkommen unbekannt und nach den ersten Zeilen habe ich auch nicht das Gefühl, was verpasst zu haben. Das ist für meinen Geschmack alles einen Ticken zu klischeehaft und süßlich, als dass ich die Musik mögen könnte. Seine Stimme kann mich leider auch absolut nicht überzeugen und die gute Marketa wirft eh nur kaum wahrnehmbaren Background-Gesang in die Waagschale. Nix für mich…

Rating: ★★★★☆☆☆☆☆☆ 

Carla Gugino & Oscar Isaac – Love Is The Drug (aus Sucker Punch)

(von David)
Sucker Punch hab ich ja auch noch nicht gesehen, wobei die Kritiken ja eh nicht wirklich gut waren. Dafür wurde der großteils aus Coversongs bestehende Soundtrack sehr gelobt. Von Carla Gugino und Oscar Isaac hatte ich vorher nie gehört und auch das Original des Covers “Love Is A Drug” ist mir vermutlich unbekannt. Dem Lob kann ich mir aber zumindest für diesen Song nicht so sehr anschließen, denn das Stück ist doch ziemlich auf Mainstream gebürstet und hat neben ein paar guten Momenten leider auch zu viel Schmalz und Pathos zu bieten.

Rating: ★★★★★★☆☆☆☆ 

Karen Matheson (Capercaillie) – Ailein Duinn (aus Rob Roy)

(von Michael)
Der Film gibt sofort die Richtung vor – hier gibt’s gaelisches Volksgut zu hören. Leider gehört die Musik damit nicht unbedingt zu meinem geschmacklichen Spektrum. Typisches Soundtrack-Material für’s Genre. Viel mehr kann ich da gar nicht zu sagen…

Rating: ★★★★☆☆☆☆☆☆ 

Benoît Charest & Béatrice Bonifassi – Belleville Rendez-vous (aus Les triplettes de Belleville)

(von beam)
Ah, schön, dass ich meine liebste Beam noch zu einem Vorschlag für diese Runde animieren konnte, denn “Belleville Rendez-Vous” aus den “Triplettes de Belleville” ist absolut großartig, wie der ganze Film an sich! Auch das Video, das das Intro des Films darstellt, ist mit seinen Tonnen an Anspielungen auf uralte Zeichentricks und Künstler aus den 20ern ist absolute Spitze. Natürlich reicht es aber auch für den Song allein zur Höchstwertung!

Rating: ★★★★★★★★★★ 

Darren Korb – Setting Sail, Coming Home (aus Bastion)

(von Kristin)
Kristin schwärmt ja schon eine ganze Weile von Bastion und dem Soundtrack des Games. Passenderweise hatte Steam das Spiel vor ein paar Tagen zum Sonderpreis und ich hab zugeschlagen. Zwar bin ich noch nicht viel zum Spielen gekommen, bin aber auch von der tollen Atmosphäre und vor allem der Musik und dem die Story erzählenden Sprecher begeistert. Ein echter Indie-Geheimtipp. So muss gute Spielemusik klingen, da darf’s dann auch ein wenig gut dosierter Pathos sein!

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Hans Zimmer feat. Rodrigo y Gabriela – End Credits (aus Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten)

(von Sir Donnerbold)
Den vierten Teil der Pirates Of The Caribbean habe ich zwar bisher nicht gesehen, die Musik hat mich aber natürlich gleich in ihrem Bann, wo es sich doch um das altbekannte Theme handelt. Die Variante aus dem neuesten Teil der Reihe kann sehr überzeugen. Hans Zimmer weiß eben, wie man epische Filmmusik macht.

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Tom Waits – God’s Away On Business (aus Woyzeck (Theater-Adaption von Robert Wilson))

(von beetFreeQ)
Ich muss ja zugeben, dass ich bis vor kurzem gar nicht wusste, dass mein liebstes Tom-Waits-Album “Blood Money” aus Songs zum Soundtrack einer recht freien Theaterversion von “Woyzeck” besteht, kann die Verbindung aber ganz gut nachvollziehen. “God’s Away On Business” ist ein typischer, unfehlbarer Waits-Stomper, der mit toller Instrumentierung und Text aufwarten kann.

Rating: ★★★★★★★★★★ 

The Union Underground – Across the Nation (aus WWE RAW (2002-2006))

(von cimddwc)
Meine Wrestling-Zeiten sind ja ewig vorbei und heute ist es mir auf der einen Seite ein wenig peinlich, auch wenn so Charaktere wie der Undertaker oder Macho Man fest mit meiner Kindheit verwurzelt sind. Egal, hier geht es ja um den Song, der mich aber auch unabhängig von seiner Verwendung nicht wirklich vom Hocker hauen kann. Aber so Nu-Metal, oder wie man das nennt, ist bis auf wenige Ausnahmen eh nicht wirklich mein Genre…

Rating: ★★★★☆☆☆☆☆☆ 

Aerosmith – I Don’t Want To Miss A Thing (aus Armageddon)

(von Nummer Neun)
OK, Aerosmith hasse ich selbst als Band zwar nicht generell, diesen Song kann ich aber absolut nicht mehr hören. Pathetischer kann’s kaum sein, erst recht nicht, wenn man dabei an den vor Pathos und Patriotismus nur so überquellenden Film dazu denkt. Brrrrr…

Rating: ☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆ 

Hmm, 5,7 Punkte im Schnitt sind für eine Runde, die mir thematisch meistens liegt, dann doch ziemlich wenig. Leider war einfach zu viel Ausschuss dabei. Schade, aber vielleicht schaffen wir ja noch mal ne dritte Soundtrack-Runde!

Mein Vorschlag für Runde 58

Wo ich in den letzten Runde zu hören bekam, dass meine letzten Vorschläge doch überraschend eingängig sind, muss ich doch mal wieder was für meinen Ruf tun und etwas durchgeknalltes vorschlagen. Da passt mir natürlich gut in den Kram, dass die Avantgarde-Metaller von Unexpect ein neues Album veröffentlicht haben. Während die meisten Songs der Scheine noch durch ein paar Hördurchgänge beweisen müssen, dass sie es mit dem Vorgänger aufnehmen können, hat mich “Unfed Pendulum” gleich mit dem ersten Hören in seinen Bann gezogen. Ich bin mal gespannt, wie eure Reaktionen so sein werden. An sich hätte ich mir den Song ja auch für eine mögliche zweite WTF-Runde aufheben können, aber da finde ich sicher noch einiges anderes!

Unexpect – Unfed Pendulum

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