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RezensionFlashguns - Passions of A Different Kind

I know because I’ve been there
Across the grey but told to see the lights

Nach einigen langen Monaten ist es nun da, das Debut-Album der mit großen Vorschusslorbeeren bedachten Flashguns. Die Band ging dabei nicht den Weg vieler anderer und ließ ihre EP-Hits fast ausnahmslos aussen vor. Diese Ausnahme ist mit “Racing Race” das vorher schon beste Stück der Jungs und wird es auch mit dem Album vorerst bleiben, was es damit zugleich zu dem kleinen Problem der Scheibe macht.

Mangelnde Spielfreude kann man den drei Londonern sicher nicht vorwerfen. Ihre Musik bringt diese klar rüber. Dennoch hat man ein wenig das Gefühl, sie seien noch auf der Suche nach ihrer eigentlichen Identität, wüssten noch nicht so genau, wie viele Ecken und Kanten ihnen am besten stehen. Die Jungs probieren sich noch aus, nehmen in ihren Songs teils unterschiedliche musikalische Identitäten an, wirken dabei aber leider stellenweise ein wenig zu zahm und verstecken ihre Eigenständigkeit im typischen Londoner Indie-Nebel.

Vielschichtige Highlights “The Beginning” oder “Racing Race” wechseln sich mit ein wenig zu gefälligen Ohrwürmer wie “Passions Of A Different Kind” oder “No Point In Hanging Around” ab. Während eine Wechselspiel auf der einen Seite zu begrüßen ist, mag das ihre Fans doch eher spalten. Vor allem, als das Album mit dem überirdisch guten “Racing Race” endet, wünsche ich mir, dass die Band doch weiter in die Richtung gegangen wäre. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Vorerst kann man sich über ein sehr solides, spaßiges Album freuen, das aber auch aufzeigt, wie viel Potential noch in ihnen steckt. Sie müssen nur den Mut finden, dieses für die richtigen Songs zu nutzen!

Rating: ★★★★★★★☆☆☆ 


Anspieltipps: The Beginning, Noah, Racing Race

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Danger! Danger!
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