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Projekt HörsturzRezension Runde 52

Es musste ja so kommen. Als ich die Runde 52 im Projekt Hörsturz startete, waren gerade mal genau 10 Songs zusammen gekommen, also gerade genug, um die Pflichtsongs voll zu machen. Während der Auswertung fiel Fabian aber noch siedend heiß ein, dass er ja gar nicht mitgemacht hatte und reichte zumindest kurz vor knapp noch einen Song ein, mit dem Ergebnis dass mein eigener Song nun gerade nicht vom Zufallsgenerator gewählt wurde und als alleiniger Bonussong übrig bliebt. Das muss man aber auch erst mal schaffen! 😉 Schauen wir mal, ob der Zufallsgenerator denn mit den anderen Songs ein gutes Händchen hatte!

Pflichtsongs

Deastro – Daniel Johnston was stabbed in the heart with the moondagger by the king of darkness and his ghost is writing this song as a warning to all of us

(von LemonHead)
So ein langer Songtitel lässt auf einem ungewöhnlichen Song hoffen und ein wenig trifft das auch zu. Deastro klingen zwar auf den ersten Blick recht unspektakulär, haben aber doch so Elemente drin, die den Song herausstechen lassen. Dennoch will der Funke irgendwie nicht ganz überspringen. Aber da Lemonhead meist ein sehr gutes Händchen in Sachen Musik hat, werde ich mich sicher noch mal mehr mit der Band beschäftigen!

Rating: ★★★★★★★☆☆☆ 

3 Daft Monkeys – Paranoid Big Brother

(von Michael)
Hmm, die Geigen schlagen direkt Richtung Irish Folk aus, der Song will aber dann doch nicht so ganz ins Genre passen, was mir generell ganz gelegen kommt. So wirklich vom Hocker reißen kann er mich aber auch nicht. Dazu ist der Gesang ein wenig zu beliebig und die Geigen wirken auch nicht mitreißend genug. Für nebenbei aber ganz ok!

Rating: ★★★★★★☆☆☆☆ 

Björk – Crystalline

(von Mars)
Das Video hatte ich ja auch gerade erst im Angebot und mittlerweile habe ich mich auch genügend in den sperrigen Song reingehört, um wieder vollkommen mit Björk und ihrem gewöhnungsbedürftigen Gesangsstil einverstanden zu sein. Zwar könnte der schön oldschoolige Breakcore ein wenig früher einsetzen, aber ansonsten einer ihrer besten Tracks der letzten Jahre!

Rating: ★★★★★★★★★☆ 

The Eagles vs Dragonforce – G3RSt – Hotel California In Fire And Flames

(von maloney8032)
Mash-Ups sind immer willkommen, vor allem, wenn mir zumindest einer der dort traktierten Songs bekannt ist wie in diesem Fall. Die Mischung hat was. Zwar mag ich “Hotel California” selbst nicht so gern, in diesem überdrehten Metal-Setting funktioniert das aber ganz gut und ich kann mir sogar vorstellen, mich mal etwas mehr mit Dragonforce zu beschäftigen!

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Sunny Day Real Estate – Grendel

(von Fabian)
Nach den ersten Takten tippe ich mal auf Post-Rock der sehr einlullenden Sorte. Leider bin ich an dem Genre in letzter Zeit etwas zu übersättigt, um den Song hier wirklich würdigen zu können. Zwar kommt er ab der Hälfte dann doch noch in Fahrt und wirft meine Genre-Vermutung mit Emo/Grunge-Einschlag über den Haufen, so wirklich kann mir das Stück aber nichts geben, was mich lang bei der Stange hält. Dafür ist das alles zu träge…

Rating: ★★★★★★☆☆☆☆ 

Woven – Prickly Pear

(von Kristin)
Gleich noch ein Song, der seine Zeit braucht, um in Fahrt zu kommen. Dieses Mal baut er aber eher angenehme Spannung auf, die dann auch durch elektronische Percussion belohnt wird. Hat ein wenig was von The Notwist. Braucht sicher noch ein paar Hördurchläufe, wird aber definitiv gemerkt!

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Blind Pilot – The Story I Heard

(von Freddi)
Einem blinden Piloten würde ich mich ja nicht unbedingt anvertrauen, aber vielleicht versteht der gute sich ja auf Musik. Seichter Songwriter-Sound mit Gitarre, ein paar Drums und Gesang gelangt in meine Ohren, kann sich dort aber nicht so wirklich festsetzen. Potential ist zwar zu hören, aber um mir wirklich zu gefallen, ist der Song dann doch zu ereignislos…

Rating: ★★★★★★☆☆☆☆ 

Sick Puppies – I Hate You

(von cimddwc)
Oha, das klingt mir nach in etwas Nu-Metal getauchten Nickelback, und das ist nicht wirklich ein Kompliment. Wären nicht die stellenweisen netten Gitarrenriffs, würde der Song so vollkommen in absolut totgegniedelten Genre-Versatzstücken versumpfen. Lässt mich leider vollkommen kalt.

Rating: ★★☆☆☆☆☆☆☆☆ 

Carpark North – Shall we be grateful

(von Konzertheld)
An sich müsste ich ja allein für die Keytar schon massig Punkte vergehen, aber der Song macht das sofort zunichte. Wo wir eben schon von totgegniedelten Genre-Versatzstücken sprachen – selbiges trifft auf dieses generische Stück zu, nur eher in der Electro-Pop/Rock-Ecke…

Rating: ★★☆☆☆☆☆☆☆☆ 

Noel Gallagher’s High Flying Birds – The Death Of You And Me

(von David)
Ein neues Lebenszeichen von Noel Gallagher ist prinzipiell schon mal willkommen, auch wenn ich schon nicht der größte Oasis-Fan war. Sein neues Projekt bleibt anscheinend einerseits seinen Wurzeln treu, klingt auf den ersten Blick aber doch etwas spannender als die letzten Oasis-Sachen, vor allem nach hinten raus. Netter Alternative Pop für zwischendurch!

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Mit 6,2 ist der Schnitt für meine Verhältnisse relativ mittelmäßig. Da gab’s schon bessere Runden. So wirklich der absolute Überflieger war jetzt nicht dabei, aber das muss ja auch nicht immer sein. Ein Bonussong, von dem ich aber weiß, dass er die Höchstwertung einfahren wird, steht allerdings noch aus!

Bonussongs

Beard­fish – Awa­ken The Sleeping

(von beetFreeQ)
Dass ich mit dem ziemlich auf Retro gebürsteten Progressive Rock von Beardfish nicht unbedingt den Massengeschmack treffe, war mir klar. Drum ist es auch nicht weiter schlimm, dass der Song es nicht in die Pflichtauswahl gekommen ist. Mir selbst gefällt diese instrumentale Einleitung in das wirklich geniale Album “Destined Solitaire” aber natürlich großartig. Der Song beweist, dass Retro-Prog absolut nicht angestaubt sein muss und wirklich spannend werden kann.

Rating: ★★★★★★★★★★ 

Mein Song hievt den Schnitt noch mal auf gute 6,55 Punkte hoch und bildet für mich natürlich den optimalen Abschluss! Bleibt mir nun noch, meinen Vorschlag für die nächste Runde aus dem Hut zu zaubern.

Mein Vorschlag für Runde 53

Auch auf die Gefahr hin, dass die Band den üblichen Verdächtigen bekannt sein dürfte, schlage ich dieses Mal Tera Melos vor. Die Math-Rocker sind mir selbst nämlich erst vor kurzem so wirklich auf dem Radar erschienen und ich mag ihren unkonventionellen Stil sehr.

Tera Melos – Frozen Zoo

I’m travelling the wonderful loneliness of the headphone silence

Ane Brun

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