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Rezension Scumbag Philosopher - It Means Nothing So It Means Nothing

God is dead
So I listen to Radiohead.

Post-Punk, Groß-Britannien, eine Kombi, deren Glanzzeit bereits eine ganze Weile zurück liegt. Schiebt man das Debut des britischen Vierers Scumbag Philosopher[1] in den Player, wird man allerdings sofort an Factory Records erinnert und fühlt sich 30 Jahre zurückversetzt. Die Band um Sänger Jon Burke setzt nicht unbedingt auf Experimente, sondern konzentriert sich darauf, schmissigen, schnörkellosen Post-Punk zu spielen.


Besonders die Kombi aus Burke’s eher wenig für Melodien geeigneter Stimme mit dem Background-Gesang von Drummerin Anne Reekie hat es mir angetan. Mit jedem Hördurchgang ein wenig mehr. Man muss den Songs auch etwas Zeit geben, denn was zu Beginn noch ein wenig uninspiriert wirkt, frisst sich nach und nach mit seinen Ecken und Kanten ins Gehirn ein. Lediglich etwas länger hätte die Scheibe schon sein dürfen, zumal es nur auf 9 Songs kommt, aber Alben mit einer Länge von unter 30 Minuten sind ja derzeit gut in Mode…

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 


Anspieltipps: Tickbox Exercise, Scumbag Philosopher, God Is Dead So I Listen To Radiohead

Amazon CD & MP3 | Spotify | Simfy

God Is Dead So I Listen To Radiohead

  1. Seltsamerweise erreichte mich die Promo-Scheibe über Umwege per Luftpost aus den USA und nicht dem UK []

Kommentare

1

Radiohead, uaaaaah!

(Fies, ich will auch mal Promoscheiben bekommen. ;-))

Grooveshark kennt die Band nicht. Eigenartig.

geschrieben von tux.
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2

@tux.: Bei Last.fm hat die Band grad mal 157 Hörer. Da passt dann auch dazu, dass Grooveshark sie gar nicht kennt. Dass die Band wirklich noch ein so kleines Licht sind, wundert mich da schon etwas.

Promos kommen bei mir seitdem ich fast nur noch über Musik blogge mittlerweile häufig, allerdings meist kleinere Bands von 2-3 Agenturen im Verteiler via MP3. Dass wirklich mal ne CD geschickt wird, ist da schon die Ausnahme. Dafür ist mein Blog dann sicher auch wieder zu klein! 😉

geschrieben von beetFreeQ
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3

Hmm, MP3 würde mir für Probehören auch reichen. Aber nur über Musik schreiben? Das wär mir nach einer Woche schon zu langweilig…

geschrieben von tux.
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4

@tux.: Bei mir hat sich’s auch über die Jahre entwickelt. Anfangs war Musik nur ein Thema unter vielen, mittlerweile schreibe ich zu bald 90% nur über Musik. Ich denke die Promo-Agenturen werden sich da auch sicher eher musiklastige Blogs suchen, wobei Leserzahlen und Rankings – soweit sie denn öffentlich einsehbar sind – sicher auch eine Rolle spielen, die nicht so musiklastigen Blogs wie die Gedankendeponie auch zu Promo-CDs bringt.

Ich freue mich drüber, wenn ich trotz nicht wirklich großem Blog mit Promos bedacht werde, bin aber vor allem froh, dass da auch kein Zwang dabei ist. Was mir nicht gefällt, rezensiere ich nicht. Soll ja auch alles ein unabhängiges Hobby bleiben!

geschrieben von beetFreeQ
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5

Na, wenn dir die Platten allzu scheiße gefallen und du trotzdem objektiv bleibst, wird nie wieder wer auf die Idee kommen, dir Promoscheiben zu schicken. 😛

geschrieben von tux.
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