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Projekt Hörsturz Rezension Runde 47

Ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen, dass die Rezension zur aktuellen Hörsturz-Runde der erste Artikel sein sollte, den ich auf meinem EeePad Transformer schreiben würde, das heute – zumindest wenn man dem Paket-Tracker glauben darf – im DHL-Wagen auf dem Weg zu mir ist. Anscheinend wird es aber schon den ganzen Tag gemütlich durch Kiel kutschiert und kommt einfach nicht an. Drum ist mir mein Vorhaben jetzt einfach mal egal und ich lege jetzt zum Zeitvertreib doch schon mit dem Bewertungen los. Vielleicht kommt’s ja gerade während dessen an. Mal sehen!

Pflichtsongs

The Vaccines – Wreckin’ Bar (Ra Ra Ra)

(von Nummer Neun)
Ah, die Vaccines. Auch so eine Band, die bis zum Erbrechen gehypet wird, mir bis dato aber vollkommen unbekannt ist. “Wreckin’ Bar (Ra Ra Ra)” lässt mich jetzt mal absolut nicht nachvollziehen, warum die Band so in aller Munde ist. Recht unspektakulärer Stadion-Indie, der sich nach nur einem Hören schon ein wenig totgelaufen hat. Vielleicht hat die Band ja auch besseres zu bieten, aber dieser Song allein bewegt mich leider so rein gar nicht dazu, mich eingehend mit den Jungs zu befassen…

Rating: ★★★★☆☆☆☆☆☆ 

The Grates – Turn Me On

(von Kristin)
Die Grates sind mir bisher auch völlig unbekannt und ich muss sagen, dass mir der Song gesanglich leider nicht gerade entgegen kommt. Irgendwie ist das so eine Art Stimme, die mir nicht wirklich gefällt. Ich kann echt nicht erklären, wieso… Stilistisch ist der Song dabei an sich gar nicht so verkehrt, besonders das Aufdrehen ab der Mitte gefällt mir gut, aber da fehlt doch so das gewisse Etwas, das mir die Stimme schmackhafter und den Song damit gefälliger macht.

Rating: ★★★★★★☆☆☆☆ 

The Sounds – It’s so easy

(von Konzertheld)
Bis ich gecheckt habe, dass dieser Song erst sekundenlang stumm bleibt, zweifelte ich schon an meinen Boxen. So nach und nach wurde es aber lauter und ich fand mich in ziemlich nichtssagendem und monotonen Trance-Sound wieder. Textlich gibt’s auch nicht grad ne Erleuchtung. Ne, das war mal absolut gar nix.

Rating: ★★★☆☆☆☆☆☆☆ 

Pornophonique – Space Invaders

(von Mars)
Pornophonique kenne und liebe ich zur Abwechslung mal. Schade, dass die Jungs nur ein Album (übrigens immer noch kostenlos zu haben) aufnahmen und seit dem nicht viel von sich hören ließen. Schade auch, dass Mars hier leider grad den meiner Meinung nach schwächsten Song der Band rausgepickt hat. Nicht schlecht, aber eben auch kein “Sad Robot” oder “Take Me To The Bonuslevel Because I Need An Extralife”. Für die hätt’s 10 Punkte gegeben.

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Orbital – The Girl With The Sun In Her Head

(von beetFreeQ)
Ich hatte schon erwartet, dass ich mit 10 Minuten einigen eine ziemliche Tortur bescheren würde. Aber seid froh, dass die Langfassung ihres nach dem “The Saint”-Cover kommerziell erfolgreichsten Songs “The Box” gegen Ende Gesang hat und sich damit nicht zur Instrumental-Runde eignete – denn da hatte ich das 30min-Monster schon in der näheren Auswahl. Aber darum soll’s hier gar nicht gehen, denn mit “The Girl With The Sun In Her Head” habe ich einen ganz anderen Klassiker der Band vom selben Album für diese Runde ausgesucht. Einfach groß!

Rating: ★★★★★★★★★★ 

FM Belfast – Underwear

(von Kamil)
Über FM Belfast bin ich schon mal irgendwo gestolpert, so richtig kann ich aber nicht mehr zuordnen wo und wann. “Underwear” kann mich mit seinem Lofi-Sound und dem schrägen Gesang aber schon mal ziemlich begeistern. Nicht weltbewegend, aber absolut sympathisch zu hören. Die Band werd’ ich mir definitiv mal genauer anhören!

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Jonathan Jeremiah – See (It Doesn’t Bother Me)

(von Graval)
Würde man sich das Video ohne Sound ansehen, glaubte man im Leben nicht, dass man es da mit Jazz zu tun bekommt und der Sänger unheimlich nach Frank Sinatra klingt. Insgesamt ist mir dieses streicherlastige Stück einen Ticken zu schwülstig, aber ich kann nicht anders, als es irgendwie doch gut zu finden. Schwierige Sache – aber im Auge behalten werde ich den Jungen mal!

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Justice – This World is Mine

(von cimddwc)
Während ich die Electro-Justice bisher eher ohne wirklichen Grund ignoriert habe[1], tue ich das bei den Metal-Justice eher aus Gleichgültigkeit. Klingt jetzt sonderlich außergewöhnlich. Solider Metal, den man sich anhören kann, aber nicht unbedingt muss…

Rating: ★★★★☆☆☆☆☆☆ 

The Wave Pictures – Now You’re Pregnant

(von JuliaL49)
Noch so ein Name, den ich schon mal gehört, aber nicht einordnen kann. Dummerweise hat der Song das Problem, für meinen Geschmack viel zu sehr mit klassischen Folk-Elementen zu arbeiten, die mir so rein gar nicht zusagen. Zudem hat der Song so rein gar nix, was mich irgendwie fesseln könnte, weshalb er eher mit negativer Auswirkung an mir vorbei plätschert…

Rating: ★★★☆☆☆☆☆☆☆ 

The Currency – 888

(von Michael)
Folk-Punk habe ich an sich auch schon sehr viele Jahre hinter mir gelassen bzw. war eigentlich nie so wirklich die Musik, auf die ich richtig ansprang. Das kann The Currency auch nicht ändern, denn “888″ hat nix, was irgendwie aus der Masse an ähnlicher Musik hervorstechen würde. Langweilt mich leider nur.

Rating: ★★★☆☆☆☆☆☆☆ 

Au weia, was war denn das für eine Runde? 5,7 Punkte im Schnitt sind für meine sonst eher wohlwollenden Bewertungen doch ziemlich mau. Na hoffentlich können die Bonussongs da noch etwas reißen!

Bonussongs

Bon Iver – Calgary

(von Dr. Borstel)
Den neuen Song von Bon Iver hatte ich letztens ja auch erst im Programm, als er kostenlos zum Download angeboten wurde. Macht Lust auf’s Album, auch wenn er nicht der aller beste Song der Band ist.

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Carla Bruni – J’en connais

(von Sorkin)
Carla Bruni wollte ich ja mal mögen. So richtig hat’s nie geklappt, denn neben ein paar ganz schicken Songs hat sie aber eben auch viel Chanson-Ausschuss-Ware im Angebot. Der Song hier pendelt so in der Mitte davon.

Rating: ★★★★★★☆☆☆☆ 

Jonathan Coulton/Ellen McLain – Want You Gone

(von David)
Da ich Portal 2 ja leider noch nicht gespielt habe, war ich erst skeptisch, ob ich mich den Spoilern aussetzen sollte. Aber im Endeffekt sind gar nicht so viele drin. Der Song büßt als Nachfolger von “Still Alive” ganz automatisch etwas von seiner Originalität ein, kann aber gut gefallen und würde sicher noch besser bei mir wegkommen, wenn ich das Spiel denn schon gespielt hätte.

Rating: ★★★★★★★☆☆☆ 

The Blue Angel Lounge – Desert Shore

(von Tenza)
Oh, hat sich da wirklich das absolute Runden-Highlight am Schluss versteckt? Sieht ganz so aus, denn der angenehm an Velvet Underground erinnernde Psychedelic-Sound der Band gefällt mir wirklich spitze. Perfekte Musik für schwüle Sommernächte!

Rating: ★★★★★★★★★☆ 

Im Gesamtschnitt ergibt das 6,2 Punkte – wieder mal ein Beweis dafür, dass man die Bonussongs nicht links liegen lassen sollte, sondern sich gerade da oft die Perlen verstecken!

Mein Vorschlag für Runde 48

Wieder Mal haben wir es mit einer Sonderrunde zu tun. Diesmal konnte sich in der Umfrage das Thema “Unplugged” durchsetzen, was mir sehr entgegen kommt, da es wirklich grandiose Musik gibt, die keiner elektrischen Verstärkung bedarf, um grandios zu sein. Drum fiel es mir aber auch nicht leicht, einen Song herauszufischen. Dann fiel mir aber doch der perfekte Song ein. Andrew Bird ist sicher einigen ein Begriff, aber sicher wissen nicht alle, dass er vor seiner Solozeit eine ziemlich skurrile Jazzband hatte, die teilweise auch mit den Squirrel Nut Zippers zusammen arbeitete. Passend dazu schlage ich also als Unplugged-Song “Feetlips” vom Album “Oh The Grandeur” vor.

Andrew Bird’s Bowl Of Fire – Feetlips

Übrigens habe ich’s geschafft, mir Murphy’s Gesetz zum Vorteil zu nutzen. Natürlich ist mein heiß erwartetes EeePad just wenige Zeilen vor Ende dieses Beitrags eingetroffen. Das passt auch in sofern gut, dass ich jetzt natürlich nicht erwarten kann, es auszuprobieren (Testbericht folgt die Tage natürlich), dazu aber erst einmal ein passendes Elektrogeschäft aufsuchen muss, um mir einen Adapter für englische Stecker auf deutsche Steckdose zu besorgen, da mein separat bestellter natürlich nach sechs Tagen unterwegs immer noch nicht eingetrudelt ist…

  1. was ich jetzt endlich mal zu ändern gelobe! []
Engineering: where the noble, semi-​​skilled laborers execute the vision of those who think and dream. Hello, Oompa Loompas of science!

Sheldon Cooper (Big Bang Theory)

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