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Rezension Tu Fawning - Hearts On Hold

I know you now and I won’t forget you!

Tu Fawning - Hearts On HoldUm Musik zu beschreiben, nimmt man sich generell ähnliche Künstler vor, wirft Genres in den Raum oder beschreibt die Stimmung der Musik. Was aber, wenn keine wirklich ähnlichen Künstler existieren, es ergo auch kein Genre gibt und die Stimmung im Quadrat springt? So sprachlos, aber dennoch begeistern lässt “Hearts On Hold”, Debutalbum der Oregoner von Tu Fawning den geneigten Hörer zurück.


Will man eine Kategorisierung wagen, fallen Begriffe wie Indie, Experimental oder die bösen Wörter Trip Hop. Alles Sparten, die bereitwillig jede Musik aufnehmen, für die keine passendere Schublade zu finden ist. Auch mit Namedropping kommt man nicht viel weiter. Namen wie Fever Ray, Björk oder die direkten Bandverbindungen zu 31knots und Menomena können auch die Diversität der Songs nicht beschreiben.

Bleibt letztendlich nur noch objektiv die Entdeckungen zu nennen. Entrückte Lyrics treffen auf teils gesampelte, teils live eingespielte Instrumente, die von üblichen Gitarren, Klavier und Schlagzeug auch zu ungewöhnlicherem Klangwerk reichen. Die Band selbst nennt ihre Musik scherzhaft “Antique-Dance-Tribal-Gospel”, ist aber sicher auch mehr als einverstanden mit dem einzig richtigen Rat: Hört euch dieses Album an und erlebt die Musik selbst, denn “Hearts On Hold” ist bereits ein ganz großer Wurf für das noch gar nicht richtig begonnene Jahr![1]

Rating: ★★★★★★★★★☆ 

I Know You Now[2]

Das Album auf Grooveshark | Spotify | Amazon | CDBaby.

  1. In den USA erschien die Scheibe bereits 2010 und ist seitdem auch als Download zu haben, offizieller Verkaufsstart des Albums in Deutschland war aber der 14.01.2011 []
  2. diesmal im offiziellen Video, das ich bei meinem Song des Moments völlig übersehen haben muss. []

Kommentare

1

Geil, es gibt ein Video zu dem Song? <3
Ich kann Dir nur zustimmen, aber ich bin ja eh riesiger 31Knots und somit Joe Haege-Fan und seine zuckersüße Freundin Corrina Repp (hier am Gesang) ist auch klasse.
Und natürlich Portland, Oregon. Best City und so! (Genereller Tipp: Viel Musik aus Portland hören, die haben so gute Sachen da.)
Hast Du mittlerweile mal in 31Knots-Platten (ab Talk Like Blood bis zur aktuellen Scheibe) reingehört? Wie ist Dein Eindruck? Ich hoffe ja wirklich sehr, dass es Dir gefällt.

geschrieben von Kristin
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2

@Kristin: Ja, ich werde mich auf alle Fälle mehr mit Portland befassen. Hab ja auch schon mehrere Band aus der Stadt entdeckt. Scheint ne wahre Goldgrube zu sein.

Von 31knots hab ich jetzt auch schon einige Songs gehört und bin auch sehr begeistert! Auch von den älteren Sachen. So wirklich anstrengend klingen die gar nicht! 😉

geschrieben von beetFreeQ
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Trackbacks/Pingbacks

1

[…] Tu Fawning (ein selbst zusammengezimmerter Bandname) sind das große Ding der Stunde. beetFreeQ schreibt: “Entrückte Lyrics treffen auf teils gesampelte, teils live eingespielte Instrumente, die […]

gesendet von Kritik: Tu Fawning, Thank You, Abby | nicorola musikblog – rock-a-hula baby
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