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Dan Deacon Krümelmonster auf Speed

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Bezeichnet man Dan Deacon als komischen Kauz, wird er das vermutlich eher als Kompliment denn als Beleidigung ansehen. Der New Yorker experimentiert seit 2003 mit diversen, weitgehend elektronischen Instrumenten und hat sich nach seinen vorerst auf CD-R selbst gebrannten Alben auch mal an zwei Stücke gemacht, die jeweils 42 bzw. 60 Minuten lang nichts als ineinander übergehende Sinuswellen enthalten.

In den letzten Jahren ist er aber durchaus massenkompatibler geworden, was nicht heißen soll, seine Musik sei Mainstream. Die Experimentierfreude ist aus jedem Stück heraus zu hören und man hat nicht selten das Gefühl, die komplette Sesamstraße sei unter Einfluss von LSD in seine Songs eingefallen. Ein gutes Bild von seinem früheren Schaffenswerk kann man sich übrigens mit den vielen kostenlosen MP3s machen, die er auf seiner Website anbietet. Etwas neuere Songs habe ich nach dem Klick zusammengestellt!
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gelesen Ed Brubaker / Sean Phillips - Incognito

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…sometimes making a mistake just feels so fucking good.

Zack Overkill, einst zusammen mit seinem Zwillingsbruder Xander Superschurke in der Organisation von Black Death, fristet ein trostloses Dasein als Bürohengst in einem Zeugenschutzprogramm, nachdem das Duo in eine Falle gelockt wurde und sein Bruder dabei ums Leben kam. Durch Medikamente seiner Kräfte beraubt, kann er sich nicht an das normale Leben gewöhnen. Als er beginnt Drogen zu nehmen, merkt er, dass diese seine Kräfte wieder herstellen und er begeht einen folgenschweren Fehler.

Ed Brubaker hatte sich schon mit seiner Reihe “Criminal” einen Namen gemacht und erzählte in “Sleeper” von einem Superhelden, der Undercover in eine Superschurken-Organisation eingeschleust wird. In “Incognito” greift er auf seine Erfahrungen in diesen Serien zurück und dreht den Spieß dabei um. Dem Leser wird ein unsympathischer Superschurke vorgesetzt und zum ungewollten Helden einer wendungsreichen und spannenden Geschichte gemacht, in der er überraschend an Profil gewinnt.
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xrFarflight punktgenaue Rockminiaturen

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2003 entstand in Hamburg etwas, das man aus deutschen Landen heutzutage nur noch selten hört. Die Freunde Karsten Genz und Daniel Gädicke gründeten eine Band und begannen entgegen der allgegenwärtigen “Hamburger Schule” stark vom Psychedelic Rock der 60er und modernem Indie geprägte Musik zu spielen. Ihre Songs sind auf’s Wesentliche reduzierte Stücke, die dennoch viel Experimentierfreude aufweisen.
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Projekt Hörsturz Rezension Runde 38

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Während ich mich mittlerweile in vollen Zügen mit dem Redesign des Blogs beschäftige und dabei völlig auf die praktischen neuen Tags in HTML5 setze, brauche ich aber auch zwischendurch ein bisschen Abwechslung. Da kommen die Songs in der aktuellen Runde im Projekt Hörsturz gerade recht. Während das eigentliche neue Design sicher noch einige Wochen braucht, bis ich zufrieden bin und es hochladen werde, lasse ich mir mit der Musik natürlich nicht so lang Zeit. Meine Bewertungen und den Vorschlag für die nächste Runde gibt’s nach dem Klick!
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Rezension Kaizers Orchestra - Violeta Violeta Vol. 1

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Din kjole lukter bensin, mor[1]

Rezension: Kaizers Orchestra - Violeta Violeta Vol. 1Die Kaizers haben sich mit ihrem sechsten Studioalbum[2] ja so einiges vorgenommen. Der erste Teil einer Trilogie mit durchgängiger Story und komplett neuen Charakteren soll es sein und bis Ende 2012 vollendet sein. Die Band selbst nennt die Scheibe ihr bisher bestes Album und auch in Rezensionen wird man schon mit Lobeshymnen überschüttet. Das Konzept scheint also aufzugehen.

So ganz neu ist die Idee der storylastigen Trilogie für die Band an sich nicht, waren doch bereits die ersten drei Alben eine etwas losere Trilogie mit wiederkehrenden Charakteren und zusammenhängenden Geschichten. Diese Theatralik gehört zu der Band wie ihre Eigenart auf dem seltenen norwegischen Bryne-Dialekt zu singen. Wie die riesige über den ganzen Erdball verteilte Fangemeinde beweist, muss man dazu aber nicht erst norwegisch lernen, denn auch ohne Textverständnis bringt die Band ordentlich Spaß.
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  1. Dein Kleid riecht nach Benzin, Mama []
  2. vorausgesetzt man zählt die Odds&Ends-Scheibe “Våre demoner” mit []
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I’ll unlock you immediately. Then we’ll run amok. Or if you’re too tired we’ll walk amok.

Casino Royale (1967)

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