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beety’s Top Alben 2010 – Platz 30-21


Ich kann mir gar nicht so recht vorstellen, dass es nun schon wieder ein Jahr her sein soll, dass ich das letzte Mal meine liebsten Alben des Jahres zusammengestellt und mit euch geteilt habe. Das Jahr 2010 ist aber nun wirklich schon fast vorbei und die Bestenlisten drängen in die Blogs. Da will ich natürlich auch nicht fehlen und habe wieder meine 30 liebsten Alben des Jahres in Rangfolge gebracht. Das fiel mir wie gewohnt sehr schwer und teilweise ist die Reihenfolge auch etwas zufällig, wobei ich mir in den Top 10 mehr Gedanken gemacht habe. Aber beginnen wir erst mal klein mit den Plätzen 30 bis 21, auf denen sich aber auch schon hochkarätiges findet, denn 2010 war ein wirklich tolles Musikjahr!

30 – The Chemical Brothers – Further

Nachdem die Chemical Brothers auf ihren letzten Alben etwas nachließen, fanden sie dieses Jahr zu dem psychedelischen Teil ihrer Wurzeln zurück und veröffentlichten ein wunderbar ekstatisches Album.

29 – UNKLE – Where Did The Night Fall

Auch UNKLE haben’s dies Jahr psychedelisch und liefern zusammen mit so einigen Gastmusikern wieder ein großartiges Album ab, nach dem auch bei ihnen die Luft raus zu sein schien.


(Achtung, das Video ist leicht NSFW!)

28 – Anaïs Mitchell – Hadestown

Country hört man bei mir ja auch selten, aber wenn jemand die Orpheus-Sage mit einem Folk-/Country-Gewand modernisiert und dabei so tolle Songs schreibt, springe ich auch mal über meinen Schatten!

27 – Wolf Parade – Expo 86

Wolf Parade hatte ich gar nicht mehr auf dem Plan, hab ihr aktuelles Album aber doch noch rechtzeitig zu meiner Hitliste entdeckt. Nicht ganz so schick wie die Vorgänger, aber doch sehr schöner Indierock!

26 – Agnes Obel – Philharmonics

Das Projekt Hörsturz ist immer für tolle Neuentdeckungen gut und so konnte die Dany mir auch. die wunderbare Singer/Songwriter-Kammermusik von Agnes Obel näher bringen, die ich ansonsten als fernsehmeidender Zeitgenosse vermutlich nicht so leicht entdeckt hätte

25 – Free The Robots – Ctrl Alt Delete

Nach diversen Single- und EP-Veröffentlichungen lieferte Free The Robots endlich sein Debut-Album ab und fügt seinem samplelastigen Stil noch so einige Synthfrickeleien hinzu! Sehr schön!

24 – Born Ruffians – Say It

Dieses Album bewertete ich in meinem Review noch recht verhalten mit 7,5 Punkten. Mittlerweile ist das Album der Indierocker dank ihrer frickeligen Ideen immer mehr gewachsen und würde heute locker nen Punkt mehr absahnen!

23 – Who Knew – Bits And Pieces Of A Major Spectacle

Ihre stilistischen Vorbilder Wolf Parade hatten wir eben schon, aber Who Knew liefern mit ihrer eigenen Musik sogar noch ein leicht besseres Album ab als die Vorbilder!

22 – Entertainment For The Braindead – Roadkill

Julia Kotowski ist so eine Erscheinung, die man auch nicht alle Tage entdeckt. Ihre minimalistisch-melancholische Musik zwischen Folk, Pop und Elektronik klingt leicht entrückt und einfach bezaubernd. Kostenlos ist das Album noch dazu!

http://www.youtube.com/watch?v=Se8a_2FU4aM

21 – Gil Scott-Heron – I’m New Here

Nach langer Zeit meldet sich Soul-Altmeister Gil Scott-Heron zurück und anstatt sich wie viele Kollegen in pathetisch modernisierten Aufgüssen alter Hits zu suhlen, klingt sein reduzierter poetischer Stil frisch wie nie.

Im Laufe der kommenden Tage folgt natürlich noch Teil 2 mit den Plätzen 20 bis 11 bis es dann am 18.12. im Rahmen der “Top Of The Blogs 2010” an die Top 10 geht. Es bleibt also noch spannend!

Creative Commons License photo credit: DigiDani

Kommentare

1

30 Alben? 30? Krass. So viele habe ich gar nicht gehört/kennen gelernt.

geschrieben von David
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2

Bei mir wären es allermaximalstens 20 und selbst dann würden es nicht alle in die Liste schaffen. Chemical Brothers kenn ich, der Rest ist mir unbekannt. 😉

geschrieben von Graval
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3

Fantastische Auswahl! Könnte von mir sein 😀

geschrieben von Ron
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4

@David: Dank so toller legaler Online-Hörmöglichkeiten wie Spotify, Grooveshark und co. hab ich in den letzten Jahren viel mehr unterschiedliche Musik im Ohr als sonst. Da kommen leicht mal 100-200 neue Alben im Jahr zusammen, von denen ich aber nur einen Bruchteil kaufe. Das sind dann die Alben, die mir wirklich genial gefallen. Und die landen meistens auch in meinen Jahrescharts.

@Graval: Ich höre viele Alben vermutlich nicht ganz so oft wie andere, dafür aber halt mehr verschiedene Alben. Ist heutzutage ja zum Glück auch keine große Geldfrage mehr.

@Ron: Vielen Dank!

geschrieben von beetFreeQ
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5

Spotify… ja, sagen alle, dass das so toll wäre, hab ich mich noch nie mit beschäftigt. Geht das mittlerweile in Deutschland? Und: ganze Alben auf Grooveshark hören? Hm, also ich höre Musik fast nur unterwegs, das wäre nix für mich.

geschrieben von David
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6

Das freut mich jetzt aber, dass Agnes Obel Dir SO gut gefallen hat.

geschrieben von Dany
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7

@David: Spotify ist bei uns leider immer noch nicht wieder offiziell verfügbar… – aber da die ja scheinbar in den USA kurz vor dem Start stehen, lässt hoffen, dass sie es bei uns dann auch bald mal hinbekommen.

Unterwegs ist Grooveshark sicher nicht so praktisch, wobei es aber auch ne App für zahlende Kunden für Android und iPhone gibt, die möglicherweise auch das Offline-Cachen der Sachen zulässt, um sie unterwegs zu hören. Zumindest kann die Spotify-App das. Da lade ich mir zu hause per WLan die Alben auf’s Handy, die ich hören will und kann sie dann unterwegs offline hören.

@Dany: Ja, echt tolle Musik muss ich sagen! Danke für’s vorstellen 🙂

geschrieben von beetFreeQ
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8

Ui, UNKLE klingen ja stark nach Björk. Nicht, dass das was schlimmes bedeuten würde… (:

Ich teste vllt auch aus: Anais Mitchell und Born Ruffians

PS: Wo hast Du Joanna Newsoms ‘Have One On Me’ eigentlich gelassen?

geschrieben von Kristin
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9

@Kristin: Bei dem Song dachte ich auch erst, dass Björk als Sängerin dabei ist. Das ist allerdings die Frontfrau von Sleepy Sun, die übrigens auch sehr zu empfehlen sind. UNKLE haben aber generell viele Gastsänger dabei.

Joanna Newsom ist wie ne ganze Menge anderer Alben knapp an meinen Top 30 vorbeigerutscht. Hätte eher ne Top 50 machen müssen, wenn die Zeit gereicht hätte. Aber ihr Album hat mich leider auch nicht so 100%ig überzeugt. Da sind viele echt tolle Songs drauf, aber bei der Länge leider auch so einige, die ich ziemlich mittelmäßig fand. Da hätte sie sich ruhig auf eine CD konzentrieren können, finde ich.

geschrieben von beetFreeQ
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Trackbacks/Pingbacks

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[…] leider verpasst, dieses Jahr bin ich aber dabei. Nachdem ich die vergangenen Tage schon die Plätze 30-21 und 20-11 gekürt habe, geht es heute an die Top 10. Die Wahl ist wirklich schwer gefallen, denn […]

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