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Projekt Hörsturz – Rezension Runde 33

Fallout New Vegas hat mich immer noch fest in seinem Bann. Auf Level 28 renne ich nun immer noch durch’s Wasteland und hab bestimmt erst 2/3 des Spiels gesehen. Dementsprechend ruhig geht es hier noch zu. Ich kann ja aber auch nicht pausenlos spielen. Da haben wir doch die Gelegenheit, die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz zu bewerten. Es handelt sich um eine Sonderrunde zum Thema “Frauenstimmen”. Da ich mich ja oft mit singenden Frauen schwer tue, weil ich in Sachen Stimmen sehr wählerisch bin, könnte diese Runde ziemlich interessant werden. Schauen wir mal rein.

Pflichtsongs

Yeah Yeah Yeahs – Y Control

(von DerGraf)
Die Yeah Yeah Yeahs sind an mir bisher irgendwie auch immer wieder vorbeigegangen. Warum weiß ich gar nicht, denn die Stimme von Karen O gefällt mir ausnehmend gut. “Y Control” ist einer dieser Songs, die man sich gern anhört, aber doch nicht als Favorit hängen bleiben. Zumindest nicht bei mir.

Rating: ★★★½☆ 

Tarja – In For A Kill

(von cimddwc)
Och nö, Nightwish kann ich schon nicht ab. Da kann die Sängerin der Band solo auch nicht viel mehr reißen, zumal ich ihre Stimme absolut nicht mag. So dramatische Streicher höre ich mir dann doch lieber in nem Soundtrack an.

Rating: ½☆☆☆☆ 

Agnes Obel – Beast

(von Dany)
Oh, das ist wieder eine Stimme für mich! So ein Timbre macht für mich ganze Songs aus, verwandelt relativ ereignislose Stücke in etwas ganz besonderes. Die Dame war mir bisher völlig unbekannt, ihre Stimme gehört aber schon nach nur einem Hördurchganz zu einer meiner liebsten. Da werde ich mich definitiv nach Alben umsehen!

Rating: ★★★★★ 

Nelly Furtado – Wait for you

(von David)
Hmm, ich merke immer wieder, dass sich Grooveshark zum Anhören eines einzelnen Songs wegen seiner langen Ladezeit immer nur bedingt eignet. Mit Widgets ginge das schneller. Aber darum soll’s ja nicht gehen. Der Song, der mir nach einiger Zeit dann aber ans Ohr schallt, lässt auch nicht all zu viel Raum zum Erzählen. Ist halt R&B von der Stange mit den mittlerweile extrem nervenden Timbaland-Beats… Fräulein Furtado könnte mit ihrer Stimme wirklich mehr machen, wenn sie sich nicht immer wieder auf so langweilige Chartsmusik versteifen würde…

Rating: ★☆☆☆☆ 

The New Pornographers – My Shepherd

(von JuliaL49)
Noch so eine Band, die mir namentlich ein Begriff ist, mich aber sonst bisher nie wirklich erreicht hat. So wusste ich auch nicht, dass eine Frau hier den Gesangspart übernimmt. Stimmlich ganz nett, plätschert mir der Song musikalisch viel zu seicht und belanglos am Ohr vorbei. Der leichte Country-Einschlag und die relativ christlichen Lyrics machens da auch nicht einfacher. Kann man sich aber vielleicht als Hintergrundberieselung antun…

Rating: ★★☆☆☆ 

Azure Ray – New Resolution

(von Fabian)
Ich mag ja so übersteuerte Drums, erst recht, wenn sie in ansonsten eher sanfte Musik eingebettet sind. Hier geht’s aber dann doch mehr zur Sache, was dem Gefallen keinen Abbruch tut. Diese Musik hat Ecken und Kanten. So mag ich das. Für’s letzte Quentchen Begeisterung muss ich mir das Stück sicher noch einige Male anhören. Merken werde ich mir die Band aber auf alle Fälle!

Rating: ★★★★☆ 

Jane Healy – Colors Of The Night

(von Onkelosi)
Au weia! Was ist denn das für’n Schmalz-Schmonz? Absolut schleimiges E-Piano trifft auf synthetische Strings und eine grausam weinerliche Stimme. Das kann ich nicht länger als ne Minute ertragen…

Rating: ☆☆☆☆☆ 

Broadcast – The World Backwards

(von beetFreeQ)
Hach ja, der gute alte Sound der späten 90er, die ja von Elektronik mit Retro-Einschlag geprägt waren. Melancholisch schöner Retro-Pop mit Trip-Hop-Elementen wird hier zelebriert. Die Band ist sowieso viel zu unbekannt! Dabei hat sie bisher nur großartiges hervorgebracht!

Rating: ★★★★★ 

CocoRosie – Beautiful boyz

(von Khitos)
Khitos hat sich ja schon zu seinem Irrtum geäußert, dass er CocoRosie vorschlug, die ja an sich perfekt in die Frauenrunde passen würde, wäre dies nicht gerade ein Song zusammen mit Antony Hegarty. Antony’s Stimme kann ich ja nicht so sehr leiden, klingt sie mir doch zu weinerlich, was in Kombination mit der Musik seiner Band einfach zu viel ist. Als Gastsänger für die absolut großartigen CocoRosie kommt das aber schon ganz anders. Sehr schöner Song, muss ich sagen. Bestätigt mich darin, dass ich mir dringend mehr von den Mädels anhören muss!

Rating: ★★★★½ 

Mates of State – Get Better

(von Kristin)
Hmm, wieso sind mir die Mates Of State eigentlich irgendwann abhanden gekommen? Ihr Album “Team Boo” hab ich noch rauf und runter gehört, danach verlor ich sie aus den Augen. Sollte ich dringend mal ändern, denn obwohl “Get Better”, das ja augenscheinlich aus einem neueren Album stammt, weit massentauglicher klingt als ihre alten Sachen, ist die Faszination wieder da. Macht einfach gute Laune und die kann man bei dem Wetter da draußen ja schon ganz gut gebrauchen!

Rating: ★★★★½ 

3,1 Punkte im Schnitt sind ziemlich gut, wenn man bedenkt, dass in den Pflichtsongs leider auch so einige Rohrkrepierer zu finden waren. Schauen wir mal, wie sich die Bonussongs schlagen!

Bonussongs

Arch Enemy – My Apocalypse

(von Tenza)
Hmm, irgendwie ist Metal heutzutage ja nicht mehr sonderlich spannender als Schlager. Zu langweilig sind viele Songs meistens und schocken können sie auch nicht mehr. Ist das hier jetzt Death- oder Black Metal? Ich verwechsle das immer, wobei ich auch keinen wirklich nennenswerten Unterschied sehe. Eine grunzende Frau ist aber auch im Genre nicht unbedingt immer üblich. Da ich Gegrunze aber nur selten was abgewinnen kann, gibt’s auch hier nicht viele Punkte!

Rating: ★☆☆☆☆ 

Aretha Franklin – The House That Jack Built

(von LemonHead)
Die gute alte Aretha! Kann man nicht viel mit falsch machen, auch wenn der Song so langsam ein wenig abgegriffen ist.

Rating: ★★★★☆ 

Congregation – Don’t Pay No Mind

(von Nummer Neun)
Das ist ja die Art von Country-Einschlag, die ich wiederum mag. Ich glaube, da bin ich genau so wählerisch wie bei den Stimmen. Klingt sehr interessant und wird sicher noch das eine oder andere Mal mehr gehört werden!

Rating: ★★★★☆ 

Eva Cassidy – Songbird

(von Fini)
Hmm, kann ich keinen Bezug zu aufbauen. Die Stimme sagt mir nicht sehr zu, musikalisch ist mir das Stück auch nen Tick zu schmalzig und belanglos. Ne, nicht meins!

Rating: ★☆☆☆☆ 

Feist – My Moon My Man (Boys Noize Remix)

(von Kamil)
Feist ist ja schon mal eine Klasse für sich. Ich mag ihre Songs sehr, habe mich aber bisher kaum mit Remixen ihrer Songs beschäftigt. Boys Noize sind mir auch nur wage ein Begriff. Dieser Remix ist aber doch eher nervig, als dass er dem Song eine andere interessante Facette abringt. Für das Original hätt’s volle Punktzahl gegeben. Der Remix ist mir aber zu eintönig und die Computerstimme geht rasend schnell auf den Wecker!

Rating: ★★½☆☆ 

Ingrid Michaelson – Die Alone

(von Steve)
Vom Namen her hätte ich sie ja schnell in die Riege der vielen Singer/Songwriterinnen eingereiht, die uns seit einiger Zeit aus Skandinavien überfluten. Ingrid Michaelson stammt aber aus den USA. Leider ändert das nichts daran, dass dieser Song nicht mehr als eher belangloser Alt.-Rock ist…

Rating: ★★☆☆☆ 

Lunik – Little Bit

(von Graval)
Wo Ingrid Michaelson aufhörte, setzen Lunik ein. Ich weiß jetzt nicht, welchen Song ich belangloser finde, aber an sind mir die Songs es auch nicht wert, das herauszufinden…

Rating: ★★☆☆☆ 

Östro 430 – Ich halt mich raus

(von Postpunk)
Irgendwie war mir klar, dass Postpunk wieder in der 80s-Kiste wühlt und was obskures rausfischt. Stimmlich bereitet mir der Song zwar leichte Kopfschmerzen, dafür macht der instrumentale Unterbau sehr was her. Schade, dass beides nicht so sehr zusammenpasst!

Rating: ★★★☆☆ 

Q Lazzarus – Goodbye Horses

(von kasumi)
Hmm, mal abgesehen davon, dass die Sängerin hier sehr nach einem Mann klingt, gibt mir der Song nicht wirklich viel. Trifft nicht meinen Geschmack und bleibt viel zu ereignislos!

Rating: ★★☆☆☆ 

Roberta Valentini – Gutes tun

(von Sir Donnerbold)
Hmm, für nen Musical-Song klingt das Ding ja überraschend ausgefallen. Dennoch ist das eine viel zu typische Musical-Gesangsstimme und das Ausgefallene des Songs wird leider auch nur durch wenig zusammenpassendes Geklimper erreicht. Schade an sich, wo ich doch immerhin den dem Musical zugrunde liegenden Roman auf meiner “Muss ich irgendann mal lesen”-Liste habe.

Rating: ★½☆☆☆ 

The Cardigans – I Need Some Fine Wine And You, You Need To Be Nicer

(von Dr. Borstel)
Kennt man. Einer der besseren Songs der ansonsten in meinen Augen doch recht langweiligen Cardigans.

Rating: ★★★½☆ 

The Sounds – Tony the Beat

(von Konzertheld)
Mädchenrock mit auf Dauer hohem Nervfaktor und schon von Anfang an peinlich abgegriffenem Synth-Gedudel. Nichts für mich!

Rating: ★½☆☆☆ 

Im Gesamtschnitt ergibt das 2,68 Punkte, was den größtenteils eher mittelmäßigen Bonussongs geschuldet ist. Wir hatten aber definitiv schon schlechtere Runden und ich konnte einige echt schöne Songs für mich entdecken!

Mein Vorschlag für Runde 34

In der kommenden Runde kann ja wieder alles vorgeschlagen werden, wonach einem ist. Und da ich in den letzten Runden doch immer ziemlich massenkompatibel war, gibt’s diesmal wieder mal was ausgefalleneres. Jaga Jazzist spielen einen Mix aus Nu Jazz und Post-Rock, der mich absolut weghaut. Ich bin mal gespannt, wie es euch mit der Musik ergeht! Auf die Ohren gibt’s mit “One Armed Bandit” den Titelsong des aktuellen Albums!

http://www.youtube.com/watch?v=DN90uEDk3bQ

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