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Stöckchen 16 musikalische Fragen

Mein letztes Stöckchen ist ja auch schon eine Weile her. Als hätte er es gewusst, hat Sir Donnerbold mich also kurzerhand mit einem beworfen, das so genau in mein Beuteschema passt. Es gilt, in 16 teils persönlichen Fragen Songs zu nennen. Das überschneidet sich zwar ein wenig mit dem einen oder anderen Stöckchen, das schon mal die Runde machte, aber da sich meine Antworten je nach Stimmung auch ziemlich unterscheiden können, soll uns das mal nicht stören! Schauen wir uns also mal die Fragen an!

1. Ein Lied aus deiner frühsten Kindheit

An spezielle Songs, die mir in meiner frühsten Kindheit begegnet sind, kann ich mich nicht mehr so wirklich erinnern. Auf alle Fälle war ich in früher Kindheit ein Fan von David Hasselhoff, wie es vermutlich alle Jungs waren, die in den 80ern mit Knight Rider aufwuchsen. Da ich euch aber nicht quälen will, nenne ich einen Song, der mich mit seinem Erscheinen seit meinem achten Lebensjahr begleitet und den ich immer noch gern höre – neben dem weit weniger bekannten restlichen Werk des Künstlers natürlich: Bobby McFerrin – Don’t Worry, Be Happy!

2. Ein Lied, das dich an einen Urlaub erinnert

Einen ganz besonderen Urlaub gab’s im Jahr 2008, als ich zusammen mit meiner Freundin eine Tour durch Deutschland machte und dabei diverse Freunde und mehrere Musikfestivals besuchte. Dabei haben wir auch gleich zwei Mal Kaizers Orchestra, die wohl beste Live-Band der Welt sehen können. Exemplarisch dafür steht die Live-Version Bak Et Halleluja.

3. Ein Lied, von dem du in der Öffentlichkeit nicht so gerne zugeben möchtest, dass du es eigentlich ganz gerne magst

Das ist gar nicht so leicht, denn generell sehe ich nicht ein, warum ich mich für Songs, die ich gern höre, schämen sollte. Und die Zeit, zu der ich in meinen Augen wirklich peinliche Musik gehört habe, ist auch lange vorbei. Wenn ich auf Teufel komm raus einen Song nennen soll, ist es vielleicht Mief von den Doofen, das ja an sich eher nicht so der respektabelste Song ist, den ich allerdings dennoch sehr gern mag.

4. Ein Lied, das du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast

Bei sowas kann ich immer ganz schlecht schätzen, welcher Song das sein könnte. Daher nehme ich mir einfach mal meine last.fm-Statistiken zur Hilfe. Wenn’s danach geht, ist das Kaizers Orchestra – Maestro!

5. Ein Lied, das eine deiner liebsten Bands repräsentiert

Da ich Kaizers Orchestra ja nun schon zwei Mal hatte, nenne ich hier mal eine andere Lieblingsband, denn davon hab ich ja so einige. Portishead ist so eine Band, die mich schon seit mehr als 10 Jahren begleitet und musikalisch immer wieder extrem begeistern konnte. Als Beispiel nehm ich mal “We Carry On“.

6. Ein Lied, in dem du dich selbst wiederfindest

Wo findet man sich wohl besser wieder, als in der Musik, die man selbst geschrieben hat? Dementsprechend wähle ich “Downtown Lullaby”, ein Stück, das ich vor etwa 10 Jahren gebastelt habe.

[audio:http://blog.freeqnet.de/wp-content/files/beetFreeQ-Downtown-Lullaby.mp3|titles=beetFreeQ - Downtown Lullaby]

7. Ein Lied, das dich an eine spezielle Begebenheit erinnert

Da muss ich nicht lang überlegen! Als meine Freundin und ich uns vor etwa 9 Jahren im Internet kennenlernten, quatschten wir im Messenger viel über Musik und schickten uns über die langsame Leitung diverse MP3s zu. An einem Tag brachten wir es fertig, uns gleichzeitig gegenseitig den Song “Hell” der Squirrel Nut Zippers zu schicken. Witzigerweise waren wir beide von dieser in Deutschland fast völlig unbekannten Band fasziniert und wollten das miteinander teilen.

8. Ein Lied, bei dem du am besten entspannen kannst

Da gibt es viele, denn ich höre gern chillige Downtempo-Musik. Ganz spontan ist mir da Bonobo mit Flutter in den Sinn gekommen. Bleiben wir doch gleich dabei!

9. Ein Lied, das für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht

Da muss noch mal der Sommer 2008 herhalten. Ebenfalls auf zwei Konzerten konnten wir nämlich zu den Belgiern von Goose abhotten und den wohl drückendsten Bass erleben, den man sich so vorstellen kann. Besonders hängen geblieben ist dabei “British Mode

10. Ein Lied, das momentan ein Lieblingssong ist

So wirklich einen Lieblingssong habe ich an sich selten mal für längere Zeit. Es gibt aber immer so einen Pool an Songs, die ich für ne Weile extrem gern höre. Da fische ich mal ganz spontan “Radar Detector” von Darwin Deez heraus, einfach weil’s grad so gute Laune verbreitet!

11. Ein Lied, das du deiner besten Freundin widmen würdest

Da meine beste Freundin gleichzeitig auch meine liebste Beam ist, passt ein Song ganz besonders: “Beautiful Freak” von den Eels – und zwar von vorne bis hinten!

12. Ein Lied, bei dem du das Gefühl hast, dass es außer dir niemand gerne hört

Manchmal höre ich ja sehr gern Avantgarde Metal, konnte aber bisher fast nur Kopfschütteln ernten, wenn ich die Musik anderen vorspielte – selbst einem Metalhead, der auch mal kranke Death-Metal-Sachen hört, die mir wiederum zu hart sind. Ihr könnt mich aber gern eines Besseren belehren. Vielleicht mag ja doch der eine oder andere “Summoning Scenes” von Unexpect!

13. Ein Lied, das du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst

Da muss ich doch mal eine Lanze für eine der wenigen deutschsprachigen Bands brechen: Kante schreiben wirklich wunderbare Songs zwischen Hamburger Schule und Jazz. “Wenn man im Atmen innehält” ist da nur ein Beispiel!

14. Ein Lied, bei dem du dich bestens abreagieren kannst

Zum Abreagieren muss es was lautes, schnelles, elektronisches sein! Am besten mit ordentlich Wums und schicken Bässen – wie z.B. “Diplodocus” von Noisia!

15. Ein Lied, das auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte

Ich mag ja den “St. James Infirmary Blues” sehr gern, weil er stimmungsmäßig auf einer Beerdigung am besten aufgehoben ist. Da ich mich nicht entscheiden kann, nehme ich mal sowohl die Fassung der White Stripes als auch die von Louis Armstrong mit Ella Fitzgerald!

16. Ein Lied, das du zu den besten aller Zeiten rechnen würdest

Da gehen die Meinungen ja immer extrem auseinander. Mehr oder weniger einheitliche Meinung scheint ja zu sein, dass “Stairway To Heaven” von Led Zeppelin der beste Song aller Zeiten ist, aber die Meinung teile ich z.B. nicht. Glücklicherweise ist die Fragestellung ja nicht “der beste Song aller Zeiten”. Also kann ich guten Gewissens Queen’s “Bohemian Rhapsody” nennen und noch mal drüber sinnieren, ob es für mich überhaupt einen besten Song gibt!

Das war stellenweise gar nicht so leicht, aber doch ziemlich spaßig! Und da mich solche Dinge auch von anderen Bloggern interessieren, werfe ich das Ding doch mal direkt in Richtung Beam, die unter der Dusche grad bei Queen mitschmettert, sowie zu Kristin und David, die beide ja grad voller Elan ins Projekt Hörsturz eingestiegen sind!

Kommentare

1

Ah, die erste und letzte Antwort hätte ich auch geben können :)

Den Beerdigungssong muss ich mir merken, der ist bisher an mir vorbei gegangen.

geschrieben von juliaL49
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2

@juliaL49: Ja, da sind wir fast einer Meinung – deine Antworten zu 1 und 16 könnten bei mir auch passen. Immerhin hatten wir beide indirekt “Stairway To Heaven” im Gepäck ;)

geschrieben von beetFreeQ
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3

Schön, dass du auch das restliche Werk Bobby McFerrins nennst. Ich hab im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010, in der ich wohne (wenn man das Ruhrgebiet als Ganzes nimmt), bei der Eröffnungsveranstaltung in Gelsenkirchen Bobby McFerrin live erleben dürfen. Fantastisch. Der Typ hat echt richtig was drauf, das weiß nur kaum jemand, fürchte ich.

geschrieben von Konzertheld
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4

@Konzertheld: Ich hab ihn leider noch nicht live erleben können, hab das aber auf alle Fälle noch vor. Dummerweise hab ich grad ein Konzert, auf dem er dabei war, verpasst, denn er war zum Schleswig Holstein Musikfestival in der Nähe, da allerdings eher in seinem Nebenjob als Dirigent. War aber eh schon ausverkauft. Er ist aber wirklich ein begnadeten Künstler, der von den meisten nur als das One-Hit-Wonder angesehen wird!

geschrieben von beetFreeQ
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5

Juhu, ein Musik-Stöckchen. Ich hab zu danken! (:

geschrieben von Kristin
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