freeQnet-Logo
freeQnet

Gareth Edwards – oder warum man nicht viel Geld braucht, um aufwendige Filme zu drehen

Beim SXSW-Festival und auch in Cannes hat vor allem ein Film für Aufsehen gesorgt. Gareth Edwards’ Low-Budget-Streifen “Monsters” ist ein abendfüllender Sci-Fi-Film in einem von Aliens überrannten Mexiko. Viele vergleichen den Film mit “District 9″, mit dem Unterschied, dass “Monsters” tolle CG-Effekte und einen professionellen Stil mit nur 15.000 Dollar zu stande gebracht hat. Gareth Edwards ist mit seinen Darstellern in einem Kleinbus und einer semiprofessionellen Kamera durch Mexiko gereist, hat überall ohne spezielle Vorkehrungen mit Einheimischen gedreht und später die für die Art der Entstehung beeindruckenden Effekte zuhause am Computer eingefügt.

Die folgenden Videos zeigen eindrucksvoll, zu was man mit einem kleinen Budget, aber viel Talent und Hingabe erreichen kann und ist ein wunderbares Zeichen, dass der Indiefilm auch im effektgeladenen Sci-Fi-Bereich noch lange nicht tot ist sondern sich gerade heute ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Ich bin sehr gespannt, wie der Film im Ganzen ist und was er in der Indieszene auslösen wird. Hier aber erst mal ein kurzes Behind-The-Scenes-Feature zu Monsters, ein Ausschnitt aus dem Film, sowie ein Ausschnitt zu einer Fernsehdoku, für die er die Effekte lieferte!

video platform
video management
video solutions
video player

Kurze Doku, die zeigt, mit welchen geringen Mitteln der Film gedreht wurde.

http://www.youtube.com/watch?v=oH9NswxZyAQ
Kurzer Ausschnitt aus dem Film, der zwar nicht viel zeigt, aber doch erkennen lässt, dass man es nicht mit einem Trash-Film zu tun hat.

Das Sahnestück zum Schluss: Eine Doku über die Effekte der BBC-Doku “Attila The Hun”, für die Gareth Edwards neben der Regie auch die beeindruckenden Effekte in vier Monaten komplett an seinem Laptop ohne teure CGI-Workstations und eine riesige Effekt-Abteilung gebastelt hat. Auf /Film gibt’s noch ein paar zusätzliche Infos!

Kommentare

1

Wow! Vor allem die Doku zum Schluss hat mir extrem gut gefallen. =)

geschrieben von Steve
antworten  •  Link
2

@Steve: Ja, die hat mich auch umgehauen. Da fragt man sich immer wieder, für was Hollywood bitte immer dreistellige Millionenbeträge rauspulvert!

geschrieben von beetFreeQ
antworten  •  Link
3

sehr beeindruckend, vor allem die doku am schluss. aber das das am laptop in 4 monaten entstanden ist, das glaube ich einfach nicht. vielleicht wenn die materialien schon bereinigt vorgelegen haben, aber einer alleine, macht das niemals in 4 monaten an einem laptop, das ist humbuk. die dreistelligen millionenbeträge, kommen viel durch die schauspieler-gage zu stande und das viele koks für den regiesseur…. LöL

geschrieben von u-man
antworten  •  Link
4

@u-man: Ich denke, dass die vier Monate nicht die eigentlichen Filmaufnahmen einbeziehen und diese ja auch weit mehr als nur eine Person beschäftigt haben. Rechnet man aber nur die reine Nachbearbeitung am Computer, wenn die Aufnahmen der Schauspieler, die er dann verwendet hat, um sie zu vervielfältigen etc., bereits vorlagen, halte ich die vier Monate auch für eine Einzelperson schon für realistisch.

geschrieben von beetFreeQ
antworten  •  Link
5

Und die sind realistisch !
Falls jemand Andre Kramer noch nicht kennt, googel that !
videocopilot.com , seine HP
Dort hat er sehr viele Tutorials hochgeladen und mit einem Workflow wie seinem sind die Effekte durchaus in 4 Monaten von einer Person machbar.
Ich selbst arbeite Hobbymässig auch mit einem Laptop (Mittelklasse, i5 Prozessor, ATI 5750, 2 GB DDR3) Und es reicht völlig ! Wenn man nun einen Highende Laptop oder sei es nur ein Obere Mittelklasse Laptop hat, so dauert das Rendern der Effekte zwar lange, aber die Arbeit ist leicht (aber das Wissen darum ist schwer, sowie die Kreativität und Intuition dazu !).
Ein Werkzeug ist eben nur so gut wie der Benutzer dessen.

geschrieben von Robert B.
antworten  •  Link
6

@Robert B.: Stimmt, die Tutorials sind echt beeindruckend! Es ist wirklich spannend und beachtlich, was man mittlerweile aus einfachen PCs rausholen kann, die jeder zu Hause stehen hat. Da ist wirklich zu hoffen, dass wieder mehr kreative Köpfe ihre Ideen umsetzen können, ohne an fehlenden Finanzierungen von Filmstudios zu scheitern!

geschrieben von beetFreeQ
antworten  •  Link
Danger! Danger!
High Voltage!

Electric Six

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de blogoscoop Bloggeramt.de