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Träumen Androiden von elektrischen Äpfeln?
Milestone vs. iPod Touch: Software

Einen Monat ist es her, dass ich meinen Vergleich zwischen dem Motorola Milestone und dem frisch gewonnenen iPod Touch begonnen habe. Im ersten Teil musste die Hardware einen Vergleich über sich ergehen lassen. Dabei habe ich natürlich alles ausgelassen, was den iPod von seinem Telefonbruder iPhone unterscheidet, denn das wäre unfair. Der Rest musste dem Vergleich aber standhalten und in meinen Augen gewann das Milestone doch deutlich. Ich war überrascht, dass ein für die Verarbeitung und das Design hoch gelobte Apple-Produkt im Alltag doch seine Schwächen zeigte.

Heute soll es nun also mit der Software weitergehen. Hier kann ich fast aus dem Vollen schöpfen. Zwar sind einige Features, die direkt mit Telefon-Funktion und Kamera zu tun haben, nicht zu vergleichen, diese machen allerdings auch nur einen geringen Teil aus. Meines Wissens ist die Software des iPod aber ansonsten ohne weiteres direkt mit der des iPhone vergleichbar, was sie wiederum zu einem Vergleich mit dem Android-System prädestiniert. Wie gehabt ist der Vergleich sicher sehr subjektiv gefärbt, aber es geht hier ja auch um persönliche Eindrücke aus dem Alltag.

Die Software

Die Evolution der Fingerbedienung

Als Apple das iPhone und wenig später den ersten iPod Touch auf den Markt brachte, waren sie zwar nicht die ersten, die einen Hosentaschen-Computer mit Touchscreen veröffentlichten, setzten aber in der Einfachheit der Bedienung Standards. Vorher gab es auf dem Markt nur zwei Möglichkeiten, wenn man einen Touchscreen wollte. Entweder man nahm ein propietäres System mit ganz ordentlicher Fingerbedienung, aber fehlender Software-Unterstützung oder man setzte auf Windows Mobile bzw. PalmOS, die zwar mit viel Fremdsoftware aufwarteten, aber eher umständlich mit einem Stift zu bedienen waren und kaum von einem Layen zu beherrschen waren.

Apple brachte nun ein streng geschlossenes System ins Spiel, das eine intuitive Finger-Bedienung ermöglicht, aber durch den sehr reglementierten App-Store durch Fremdsoftware erweitert werden kann. Es ist nicht leicht, mal eben mit seiner Software hineinzukommen, aber das System sorgt dafür, dass sich auf dem iPhone/iPod nur handwerklich gute Software findet und man jederzeit flüssig arbeiten kann. Der Kultstatus Apples sorgte außerdem in kürzester Zeit für ein schier unendliches Software-Angebot, das seines Gleichen sucht.

Andere Hersteller versuchten nach und nach mit meist mäßigem Erfolg an das iPhone heranzukommen. Herauszuheben ist hier allerdings Google. Basierend auf Linux entwickelte der Suchmaschinenriese ein fingerfreundliches, mit Telefonfeatures ausgestattetes Open-Source-Betriebssystem. Sicher wurde sich hier viel von Apple gelernt. Die Bedienung orientiert sich in vielen Aspekten an der des iPhone, mit dem “Market” hat Android einen eigenen App-Store im Angebot und auch in den integrierten Tools ähneln sich die Systeme sehr. Aber doch verfolgt Google eine grundlegend andere Strategie.

Die Bedienung

Beide Betriebssysteme lassen sich relativ schnell erlernen und die Bedienung geht leicht in Fleisch und Blut über. Während sich bei Apple alle Apps als Icons auf weiterblätterbaren Screens tummeln, findet sich beim Android ein aufgeräumter Homescreen mit einem ausfahrbaren Menü, das die Apps beherrbergt. Vor- und Nachteile haben beide Systeme.

Bei Apple sind alle Apps sowie manuell als Symbol angelegte Weblinks und Kontakte schnell erreichbar, die vier meistgenutzten bleiben auf jedem Screen erhalten. Dafür leidet ab einer gewissen Anzahl schnell die Übersicht, da sich die Symbole nur einzeln verschieben lassen und nicht gruppiert sind. Abhilfe schafft die Suchfunktion, die sich links neben dem ersten Screen befindet. Android setzt stattdessen auf einen frei einrichtbaren Homescreen. Auf dem “Desktop” lassen sich Apps, Widgets mit Funktionen wie Uhrzeit, Wetter, Musikplayer etc., Fotos, Kontakte und links relativ frei auf einem Raster ablegen. Dafür werden bis Version 2.0 nur drei, darüber bis zu neun Screens angeboten und keins der Symbole bleibt über alle Screens hinweg erhalten. Alle weiteren Apps finden sich allerdings im jederzeit aufklappbaren Menü, das alphabetisch sortiert ist und durchgescrollt werden kann.

Übrigens haben beide Systeme eine Möglichkeit im Feuer, ordnerbasierte Gruppierung der Apps zu ermöglichen. Während Apple eine hauseigene Ordner-Verwaltung in Version 4.0 des iPhone OS im Sommer 2010 einführen wird, lässt sich dies bei Android bereits heute problemlos mit der App “Apps Organizer” über den Market nachrüsten.

Das Handling von Formular-Feldern in den Apps geht bei beiden Systemen gut von der Hand, ist aber relativ unterschiedlich. Android setzt auf von PCs bekannte Bedienelemente, verliert dadurch aber z.B. bei der Eingabe von Zahlen durch Pfeile aber Übersicht, die sich Apple durch eine innovative Scrollbox erhält. Die Bildschirmtastatur funktioniert bei den Kontrahenden vergleichbar gut. Bei Apple ist die Eingabe der deutschen Umlaute etwas hakelig, dafür wird hier das kontextsensitive Tastenlayout mit Einblendung verschiedener Zeichen wie z.B. @ bei Mails etc. konsequenter genutzt als beim Android, wo die Appentwickler leider meistens nur das Standardlayout verwenden.

Während im iPhone jedes Programm durch einen Klick auf den großen Button unten beendet werden und die Apps ansonsten relativ freie Hand in ihrer Menüführung haben, zeigt sich Android hier etwas einheitlicher. Dank vier an jedem Android-Handy verfügbarer Buttons kommt man in jeder App auf Buttondruck eine Seite zurück, ins Einstellungsmenü der App, zurück auf den Homescreen oder in die Suchfunktion der App, sofern sie eine besitzt.

Multitasking

Dieser Unterschied in der Bedienung zeigt auch eine der größten Abweichungen zwischen beiden Systemen. Apple lässt nur sehr eingeschränktes Multitasking zu. Fremdhersteller können idR. ihre Apps nicht im Hintergrund laufen lassen, sie müssen beendet werden, will man eine andere starten. Zwar kann man im Hintergrund die Musik des eingebauten Players hören, während man andere Apps bedient, Musik über die Last.fm-App kann man aber z.B. nicht nebenbei hören. Immerhin können Apps Push-Benachrichtigungen empfangen, die das iPhone entsprechend dazu nutzt, um die Apps dann auf Wunsch starten zu können.

Zwar wurde von Apple gestern in einer Vorschau auf die Version 4.0 ihres iPhone-OS eine Art von Multitasking vorgestellt, allerdings ist die von Apple aus Performance- und Akkuängsten eingebundene Version dennoch weiterhin eingeschränkt. Apps werden gewisse Dienste im Hintergrund ausführen können und man kann wohl den momentanen Stand der App bei Beenden einfrieren und beim nächsten Start wieder herstellen. Wie gut das in der Praxis funktioniert und ob man weiterhin etwas vermisst – vor allem im Hinblick auf das iPad, muss sich im Sommer dann zeigen.

Androids Stärke und Gleichzeitig Schwäche ist das Multitasking. Jedes Programm kann im Hintergrund laufen, während man andere benutzt. So können z.B. sämtliche Musikplayer ihre Musik abspielen, während man ein Spiel spielt, während eines Telefonats ein Spiel pausieren und gleichzeitig noch schnell Infos im Webbrowser und bei Google Maps recherchieren. Außerdem können Apps so die eigentlichen Funktionen des Betriebssystems erweitern, z.B. durch Austausch des Homescreens, Anzeige von Infos per Widget etc.

Der große Nachteil hier ist aber das mangelhafte Handling der gleichzeitig laufenden Apps und deren Beendung. Einige Programme lassen sich durch mehrfaches Drücken des Zurück-Buttons beenden, wieder andere haben einen eigenen Beenden-Button, einige bleiben dauerhaft im Hintergrund. Außerdem starten sich diverse Apps beim Start des Handys einfach mit. Um diese sinnvoll zu managen und damit die Performance und Akkulaufzeit oben zu halten, muss der Benutzer bisher auf Taskmanager von Fremdherstellern zurückgreifen, da Google hier noch keine Funktionen eingebaut hat. Hier herrscht definitiv Handlungsbedarf, da nicht jeder Benutzer sich solche Tools installiert oder überhaupt versteht, was da im System vor sich geht. Mit etwas Aufklärung und einem ordentlichen, eingebauten Taskmanager kann man so etwas aber auch problemlos einem Laien zumuten.

Interaktion zwischen den Apps

Eins der Schlüsselfeatures von Android sind die Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Apps. Das System erlaubt es jeder App, auf die von Google bereits integrierten Apps zuzugreifen und sich dort einzuklinken. So können z.B. Fremd-Apps Google Maps nutzen, um Kartenausschnitte anzuzeigen oder gleich eine Routenplanung an das Kartentool zu übergeben. Die Kontaktverwaltung kann durch entsprechende Apps mit Infos aus Social Networks erweitert werden. So lassen sich z.B. bei den Kontakten die zuletzt gehörten Songs von Last.fm anzeigen oder man kann direkt aus dem Kontakt heraus das Facebook-Profil aufrufen. Hier kann Apple nicht mithalten. Die Interaktion ist zwar rudimentär vorhanden, aber noch sehr ausbaufähig, was in Ansätzen wohl auch die Version 4.0 bringen wird.

Ein Nachteil des Android-Systems, der vor allem auf älteren Geräten ins Gewicht fällt, darf allerdings auch nicht verschwiegen werden. Während bei Apple immer der gesamte Speicher für die Installation der Apps bereit steht, lässt Android die Installation nur auf dem internen Handyspeicher, nicht aber direkt auf der SD-Karte zu. Somit ist die Anzahl der installierbaren Apps gerade bei alten Geräten mit noch wenig Speicher ziemlich begrenzt. Die Hersteller umgehen diese Einschränkung aber zum Glück meistens dadurch, dass diverse zusätzliche Daten auf der SD-Karte liegen und nur die reine Programmdatei im Handyspeicher abgelegt wird. So wirkt sich die Einschränkung in der Praxis kaum aus.

Synchronisation

Apple setzt seit je her auf sein iTunes, um iPods zu synchronisieren. Das mag dem einen gefallen, dem anderen ist das klobige Programm zu träge und undurchsichtig. Dafür geht die Synchro damit allerdings tadellos von der Hand. Wer seine Musik sowieso damit verwaltet, wird die Integration hiermit lieben, wo außerdem natürlich auch Apps, Videos und Fotos synchronisiert werden. Auf der anderen Seite hat man aber ohne das Tool kaum Möglichkeiten, seinen iPod zu sichern oder aus externen Quellen mit Daten zu füttern. Im Gegenteil muss man sich erstmal mit iTunes verbinden, um den iPod nach dem Kauf überhaupt bedienen zu können.

Android lässt so eine Software dagegen vermissen. Standardmäßig hat man nur die Möglichkeit, die SD-Karte des Handys im Computer wie jedes andere Laufwerk mit Dateien zu bestücken. Dafür hat man keine Einschränkungen, was man auf sein Gerät lädt. Man kann z.B. auch Apps aus anderer Quelle als dem Market installieren oder sein Handy auf Wunsch auch gleich als Datenspeicher verwenden. Zudem lassen sich einige der durch fehlende Standard-Synchro-Software nicht vorhandene Funktionen durch Programme anderer Hersteller erweitern. So will z.B. die Freeware DoubleTwist iTunes in möglichst allen Belangen ersetzen und hat sogar eine Anbindung an den Amazon-MP3-Store im Gepäck und unterstützt zudem auch Blackberry, den Palm Pre und die PSP.

Die Online-Synchronisation der Kontakte und anderer Daten wie Termine oder Links erfolgt bei Android über die Google eigenen Services und ermöglicht es so, auch online auf seine Daten zuzugreifen. Natürlich muss man hierzu einen Google-Account haben und darf allgemein keine Abneigung gegen die “Datenkrake” Google haben. Aber wenn man ehrlich ist, sind Konzerne wie Microsoft oder Apple in der Hinsicht auch nicht viel besser. In wie weit ähnliche Funktionen auch bei Apple existieren, habe ich nicht weiter getestet, konnte aber auch keine entsprechenden Features in den Einstellungen finden.

Design

Welches Design dem Anwender besser gefällt, ist natürlich reine Geschmackssache. Bei Apple gleitet alles schick hin und her, der Standby-Bildschirm sieht edel aus. Komischerweise kommt die eigentliche Bedienoberfläche vor allem in Formularen dagegen in meinen Augen etwas langweilig daher. Das Blau passt in meinen Augen nicht wirklich zum Rest. Außerdem hat man außer dem Hintergrundbild für den Stand By und die Klingeltöne kaum Personalisierungsmöglichkeiten.

Android ist hier für meinen Geschmack wieder im Vorteil. Der Stand-By-Bildschirm ist wie auch die Homescreens durch Hintergrundbilder und schönes Scrollen edel anzusehen. Die Bedienelemente kommen in edel neutralen Graustufen daher. Homescreens lassen sich wie schon geschildert mit Widgets, Icons und Fotos nach eigenen Wünschen einrichten und mit entsprechenden Apps kann man auf Wunsch die ganze Oberfläche umkrempeln. Ein Schmankerl hat vor allem die version 2.1 des Betriebssystems im Ärmel, denn diese unterstützt interaktive, animierte Hintergründe, die toll aussehen, aber kaum an der Akkulaufzeit knabbern.

Fazit

Im Vergleich des reinen Betriebssystems sehe ich Android erneut vorn. Allerdings liegt dies auch daran, dass Google’s offeneres, Tüftler ansprechendes Konzept mehr zu meinen eigenen Vorlieben passt als Apple’s geschlossenes, narrensicheres Konzept. Beide Systeme lassen sich tadellos bedienen und die Anwendung bringt Spaß. Der Einstieg mag einem Laien bei Android etwas mehr Zeit abverlangen als bei Apple, aber ich würde beide Systeme jedem Handyuser bedenkenlos in die Hand geben. Im iPhone OS kommt man aber zu schnell an die Grenzen, wenn man mehr will, als nur einzelne Apps zu starten. Auch die bald erscheinende Version 4.0 des iPhone OS dürfte meine Meinung nach allem, was ich bisher darüber gehört habe, nicht ändern, da Apple erneut die Ansprüche der Hardcore-User hinter die Casuals stellt, was natürlich nur konsequent ist.

Apple kann dank der selbst hergestellten und bisher durch die Modelle fast baugleiche Hardware natürlich ein perfekt stabiles, performantes System bieten, was bei Android dank der Hardware-Vielfalt schwer fällt. Allerdings kann man hier bisher keins der Android-Handys als wirklichen Reinfall bezeichnen. Die Geräte der aktuellen Generation stecken Apple performance-technisch in die Tasche und auch Stabilitätsprobleme sind mir nicht bekannt.

Im demnächst folgenden dritten Teil meines Vergleichs werde ich dann hoffentlich die Klangqualität nachliefern können und zu guter Letzt einen Blick auf die hauseigenen und installierbaren Apps werfen, einem Punkt, in dem Apple Android derzeit zumindest quantitativ noch haushoch überlegen ist. Ob das auch qualitativ der Fall ist, werde ich dann beleuchten.

Kommentare

1

Vielen, vielen Dank für diesen ausführlichen und wie ich finde durchaus objektiven Vergleich der beiden Betriebssysteme.
Ich bin im Moment am überlegen, was mich die nächste Zeit als Handy begleiten darf. Im Moment ist das ein Original-iPhone, also der ersten Generation und somit ohne Unterstützung für OS 4.0. Das finde ich ziemlich sch***e und überlege mir nun, das wohl bald erscheinende neue iPhone (zu teuer eigentlich), ein gebrauchtes 3GS (immer noch sehr teuer), einen Palm Pre (angenehmer Preis, sehr sympathisches Gerät) oder eben einen Androiden zuzulegen.
Mich würden in dieser Angelegenheit noch zwei Punkte interessieren, die Du in deinem Artikel unerwähnt ließest:
1. Ich nutze mein iPhone viel als Musik- aber vor allem Podcastabspielgerät. dank iTunes gelangen die neuen Podcasts auch immer schnell und zuverlässig auf das Gerät. Bei Doubletwist konnte ich eine solche Funktion nicht finden, kann denn der Android die Podcasts auch selbstständig laden? Würde ja auch reichen.
Und wie ist der Musikplayer – schnelle Bedienung wie die iPod.app des iPhones oder eher Krampf?
2. Ich hab mal von einer 4free-turnbyturn-Navigation mit Google Maps gehört. Hast Du damit bereits Erfahrung gehabt?

Liebe Grüße,
Vincent

geschrieben von Vincent
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2

@Vincent: Schön, dass der Bericht auch einen Nutzen hat!

Die Update-Gepflogenheiten sind bei Android leider auch nicht ganz so toll. Da sind die Hersteller der Handys selbst zuständig und das dauert je nachdem ziemlich lang. Bisher haben z.B. nur das Nexus One und das Milestone Android 2.1. Angeblich sollen die meisten anderen Handys folgen, wann, steht aber noch in den Sternen. Von daher würde ich auf alle Fälle auf ein möglichst aktuelles Gerät setzen. Google arbeitet aber wohl auch schon an Möglichkeiten, die Updates von den Herstellern unabhängiger zu machen. Mal sehen!

Um die eigentlichen Programme geht’s eigentlich im nächsten Teil. Da ich aber nicht weiß, bis wann der fertig wird, kann ich dir die Fragen schon mal beantworten! ;)

Podcasts höre ich selbst eher selten, aber für Android gibt’s eine App namens “Google Listen“, mit der sich wohl sehr komfortabel Podcasts abonnieren, hören und verwalten lassen.

Mit dem Musikplayer komme ich sehr gut klar, vielen ist er aber zu spartanisch. Nett ist, dass er ein Widget für den Homescreen hat. Eine – leider nicht ganz kostenlose – Alternative, die sich stark am iPhone-Player orientiert ist aber mit bTunes verfügbar.

Die Navifunktion von Google Maps ist bisher offiziell leider nur in den USA verfügbar, aber es gibt wohl Möglichkeiten, sie auch in Deutschland zu verwenden. Ausrobiert hab ich’s aber bisher selbst noch nicht, weil beim Milestone ne 60-Tage-Testversion einer eigenen Navi-Software dabei ist, die ich derzeit noch nutze. Die 60 Tage sind nämlich unabhängig voneinander – ein Tag wird nur dann abgezogen, wenn man die Software auch nutzt.

geschrieben von beetFreeQ
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3

Vielen Dank für die umfangreiche Beantwortung meiner Fragen. Listen sieht wirklich brauchbar aus – damit könnte ich gut auskommen. Was mir bezüglich der Musikapp positiv aufgefallen ist: Android lässt den Programmen viel mehr Freiraum, zB werden Lockscreen, Statuszeile etc. genutzt. Das finde ich echt gut – dass ich mein iPhone jailbreaken musste, nur um meinen Kalender auf dem Lockscreen zu haben, die Bildschirmhelligkeit in unter gefühlt einer Minute Wartezeit zu verändern oder die Bildschirmorientierung zu sperren finde ich echt armselig. Ein Gerät, bei dem man solche Extrawünsche erfüllen kann, ohne zu befürchten, dass beim nächsten einkommenden Anruf das Gerät abstürzt (ist schon vorgekommen…) wäre klasse.
Ich glaube ich warte erstmal die weitere Entwicklung ab – die schreitet ja wirklich schnell voran. Es werden sicher diesen Sommer noch weitere interessante Geräte auf den Markt kommen.

geschrieben von Vincent
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4

@Vincent: Ja, Android ist weit offener, was das Einklinken der Apps ins System selbst angeht. Durch Widgets oder direkte Einbindung in den Lock-Screen kann man schon sehr komfortabel Musik hören.

Ob es einen Kalender für den Lockscreen gibt, weiß ich spontan gar nicht. Kann aber gut sein – da gibt es auch einige Alternativen zur Standard-App! Abgestürzt ist mir mein Android zwar auch schon ein Mal, aber da war eine etwas unsaubere App schuld. Ansonsten läuft das Ding sehr stabil!

So wie es aussieht, erlebt Android dieses Jahr wohl einen echten Boom. Diverse Hersteller haben teilweise gleich mehrere neue Handys mit dem System angekündigt oder kurz vor der Markteinführung. Da ist neben HTC und Motorola sogar Dell dabei!

Dazu kommen noch einige Tablet-PCs, die vermutlich das Gegenstück zum iPad werden sollen, für alle, denen Apples System da zu einschränkend ist. Außerdem wurde sogar ein Fernseher mit Android-Oberfläche angekündigt!

geschrieben von beetFreeQ
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