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3x5 Quick Guide
Mash-Up

Ich hebe mal wieder ein neues Beitrags-Format aus der Taufe! Mit den 3×5 Quick Guides will ich verschiedenste Dinge näher vorstellen, die vielleicht nicht jeder kennt. Das kann von Musik-Genres über Filmszenarien bis zu Kunststilen und was weiß ich sonst noch gehen. Jeder Beitrag ist in drei Blöcke aufgeteilt: 5 Facts, 5 Bits und 5 Links. Die Facts umreißen das Thema, die Bits geben Beispiele und die Links weiterführende Seiten im Web. Den Anfang macht der Musikstil “Mash-Up”!

5 Facts

  • In einem Mash-Up-Song werden meist zwei bis drei, teils aber auch weit mehr verschiedene Songs zu einem neuen zusammengemischt. Die Genres, aus denen die Songs stammen, sind dabei im besten Fall völlig unterschiedlich und dennoch vermag es ein guter DJ, ein homogenes Stück daraus zu basteln.
  • Während die Idee, verschiedene Songs zu einem zusammenzumischen, schon seit Erfindung von Aufnahmegeräten besteht, soll die erste offiziell veröffentlichte Single “The Whipped Cream Mixes” vom Evolution Control Committee sein, die in diesem Stück 1995 Public Enemy und Herb Alpert zusammen mixten.
  • Die Mash-Up-Stücke werden generell kostenlos zum Download bereitgestellt, da sie die Copyrights der Originale verletzen. Somit sind diese Songs an sich eine rechtliche Grauzone, werden aber mittlerweile von der Industrie geduldet und teilweise sogar als Marketing-Instrument genutzt.
  • Weltweit finden mittlerweile Mash-Up-Partys statt. Eine davon monatlich im Cassiopeia in Berlin.
  • Für außenstehende bekanntester Mash-Up-Künstler ist vermutlich DJ Danger Mouse. Er sorgte mit seinem Gray Album, das Songs des White Album der Beatles mit Stücken aus dem Black Album des Rappers Jay-Z mischte, für Aufsehen. Kurz darauf war er ein gefragter Produzent und ist u.a. eine Hälfte von Gnarls Barkley und produzierte Alben für die Gorillaz, The Rapture und Beck.

5 Bits

5 Links

Kommentare

1

das hab ich gebraucht =D

geschrieben von chaosmacherin
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2

Sehr nette Idee mit dem Beitragsformat.
Jay-z Mashups gibt es wohl auch wie Sand am meer inzwischen. 😉 hab hier auch noch jaydiohead rumliegen, was ich mir bis jetzt noch nicht anhören konnte. Das Grey Album klingt aber sehr interessant; muss ich mir mal besorgen.

geschrieben von Alex
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3

@Alex: Es gibt so ein paar Musiker, die besonderes Opfer der Mash-Up-Mixer sind. Jay-Z gehört da sicher dazu. Allgemein ist Hip-Hop auch hoch im Kurs, vermutlich weil sich die Raps recht simpel über andere Songs legen lassen.

geschrieben von beetFreeQ
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4

“Passenger Fever” gefällt mir sehr gut. Habe auch noch zwei Lieder gefunden, die mir sehr gut gefallen haben: http://theentertainmentguy.blogspot.com/2010/03/mash-up-songs.html

geschrieben von Steve
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Casino Royale (1967)

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