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Rezension
Gonjasufi - A Sufi And A Killer

Take your own advice as if it was mine.
You could save some lives.
You cloud save some time.

Auf Warp ist Verlass, wenn man auf der Suche nach außergewöhnlicher Musik ist. Zusammen mit DJ und Produzent Gaslight Killer und Multiinstrumentalist Mainframe nahm Sumach Valentine aka Gonjasufi unter dem Warp-Dach sein Debut-Album auf. Kommenden Freitag wird es erscheinen, aber dank des kostenlosen Albumstreams konnte ich mir bereits ein Bild der Scheibe machen.

Den unfokussiert nuschelnden, aber gerade dadurch verdammt viel Charisma aufbauenden Kauz mit den Dreadlocks kann man nur schwer kategorisieren. Auf seinem Album versammeln sich Easy Listening der 60er, psychedelischer Rock der 70er, Soul der 80er und Trip Hop der 90er vermengt mit einer Prise Bollywood und Hip-Hop zu einem entdeckungsreichen Cocktail, der es in sich hat.

Sample und original eingespielte Instrumente verschwimmen im bewusstseinserweiternden Topf des Gurus, vieles wird nur skizziert, blubbert auf lo-fi vor sich hin, bekommt im Gesamtkunstwerk des Albums aber seinen rechtmäßigen Platz. Natürlich sind auch ausformulierte, geniale Songperlen wie “She’s Gone” oder “Klowds” darunter, die auch abseits des Albums toll funktionieren. Am besten genießt man diesen Weirdness-Bastard aber im Ganzen bei einem Räucherstäbchen.

Rating: ★★★★★★★★★☆ 

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