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Klassiker des Rock Kashmir

Oh let the sun beat down upon my face
With stars to fill my dream.
I am a traveler of both time and space
To be where I have been.

Led Zeppelin hatte während ihrer aktiven Zeit dutzende von Hits, die Geschichte schrieben. “Stairway To Heaven” wird seit jeher von vielen das Prädikat “Bester Song aller Zeiten” angeheftet. Dabei gehören gerade einige der weniger riesigen Hits zu den wirklichen Perlen. Einer davon ist “Kashmir”. Dieses Monstrum von einem Stück entstammt dem Album “Physical Graffiti” und wurde 1975 veröffentlicht.

Die Band selbst bezeichnet den sehr bombastisch-orchestralen Song als eins ihrer besten Werke. Er habe alles, was den definitiven Sound von Led Zeppelin ausmacht. Dem muss ich zustimmen. Dementsprechend hat die Band das Stück seit je her auf fast jedem Konzert gespielt und es wird auf unzähligen Bestenlisten geführt.

Aufgrund der Komplexität des Songs und seines im Original die Unterstützung von Streichern erfordernden Arrangements gibt es nicht wirklich viele Cover-Versionen. Interessanterweise wird das Stück aber vor allem live von verschiedenen Bands gespielt, wobei das Arrangement auch ohne Streicher oft genau eingehalten wird. Im folgenden habe ich wie immer einige interessante Fakten und Videos dazu herausgesucht! Einen tollen Überblick gibt da wie immer Wikipedia!

  • Die Band brauchte drei Jahre, um “Kashmir” fertig zu komponieren. Die Lyrics waren 1973 als erstes fertig.
  • An der prägnantne Akkordfolge arbeitete Jimmy Page schon viele Jahre zuvor. Sie ist ebenso die Basis für die älteren Stücke “Black Mountain Side”, “White Summer” und den unveröffentlichten “Swan-song”.
  • Die Lyrics schrieb Robert Plant auf Tour in Marocco. Als Inspiration dienten ihm die endlosen, sandigen Straßen der Wüste, die ins Nichts zu führen schienen.
  • Obwohl die Länge von 8:28 viel zu lang für eine normale Radiosingle war, spielten die Sender den Song oft ungekürzt. Grund dafür dürfte der Erfolg von Stairway To Heaven gewesen sein, das trotzähnlich langer Spielzeit ein Favorit der Hörer war.
  • Auf dem origialen LP-Release von “Physical Graffiti” war fälschlicherweise eine Länge von 9:41 angegeben.
  • Brian May von Queen sagt, dass “Kashmir” eine große Inspiration beim Schreiben des Songs “Innuendo” darstellte.

http://www.youtube.com/view_play_list?p=ADA6817F52A786A3

  1. Led Zeppelin
    Das Original in voller Länge

  2. Lucia Micarelli & Jethro Tull
    Auf einem Live-Konzert geben Jethro Tull eine Instrumentalversion mit Unterstützung der begnadeten Violinistin Lucia Micarelli zum besten.

  3. John Pointer
    Die Akustik-Version von John Pointer gibt dem Stück durch seine Beatbox-Einlagen und dem souligen Gesang einen ganz eigenen Stil, wenngleich er nicht immer perfekt spielt und singt.

  4. Alter Bridge
    Eine orchesterlose Live-Version der Creed-Nachfolgeband Alter Bridge

  5. Robert Plant & Jimmy Page
    Lange nach Auflösung der Band namen Jimmy Page und Robert Plant den Song zusammen mit einem Orchester neu auf und gaben ihn einen noch orientalischeren Touch. Dieses Video stammt von einer großartigen Live-Interpretation von 1994. Leider springt das Video an einer Stelle.

Kommentare

1

In der Tat, Kashmir ist einer der großen Rock-Klassiker. Aber wer ist Mrian May? :)

Passenderweise hat Robert Plant dann auch beim Freddie Mercury Tribute Concert Innuendo gesungen – und eine Strophe von Kashmir in die Mitte mit eingebaut.

geschrieben von cimddwc
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2

Oh, mist. Wie rede ich mich denn da raus? Das M liegt ja nicht mal neben dem B 😉 – ist jetzt aber korrigiert!

Dass Robert Plant Innuendo gesungen hat, wusste ich gar nicht mehr. Ist ewig her, dass ich das Tribut-Konzert mal gesehen hab. Sollte ich mal wieder machen!

geschrieben von beetFreeQ
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