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beety’s Top Alben 2009 – Platz 5-1

So kurz bevor das Jahr endgültig zu Ende ist, gibt’s noch die finalen 5 besten Alben 2009 – zumindest wenn es nach meinem Geschmack geht.

Wie schon in den vergangenen Jahren will ich aber bevor es zu den Alben geht, noch kurz meine Hörgewohnheiten des Jahres reflektieren. Anhand meiner last.fm-Statistiken merke ich, dass ich dieses Jahr weniger Musik aus meiner MP3-Sammlung gehört habe, als letztes. Zum einen weil ich während der Arbeit weniger Gelegenheit gefunden habe, mich nebenbei berieseln zu lassen, zum Anderen aber vielleicht auch, weil ich dieses Jahr zu Hause auch vermehrt PC-Games gespielt habe.

Die folgenden Charts spiegeln aber dennoch recht aussagekräftig meine meist gehörten Künstler und Alben des Jahres wieder, wobei auch wieder die Musik herausfällt, die ich im Auto höre, was sich vor allem auf die Alben auswirkt.

Top 10 Künstler

  1. Kaizers Orchestra (168x)
  2. White Denim (136x)
  3. Tom Waits (133x)
  4. Bigelf (132x)
  5. The Ettes (130x)
  6. Th’ Legendary Shack*Shakers (117x)
  7. The Stance Brothers (103x)
  8. Ghinzu (101x)
  9. Bonaparte (98x)
  10. Metronomy (87x)

Top 10 Alben

  1. The Stance Brothers – Kind Soul
  2. White Denim – Fits
  3. Ghinzu – Mirror Mirror
  4. Metronomy – Nights Out
  5. Bigelf – Cheat The Gallows
  6. Kasabian – West Ryder Pauper Lunatic Asylum
  7. Les Claypool – Of Fungi and Foe
  8. Julie Driscoll, Brian Auger & The Trinity – Streetnoise
  9. Kaizers Orchestra – Våre Demoner
  10. Dead Man’s Bones – Dead Man’s Bones

Wenn ich diese Liste so betrachtet, sind da keine Überraschungen dabei. Die Alben, die ich recht früh im Jahr gefunden habe, sind natürlich häufiger zu finden als neuere. Auch bei den Künstlern war zu erwarten, dass Kaizers Orchestra und White Denim die ersten Plätze einnehmen würde. Direkte Schlüsse auf meine liebsten Alben des Jahres lassen sich damit aber natürlich kaum ziehen, wie die nun endlich folgenden Top 5 zeigen, denn nur ein Album überschneidet sich hier!

5 BLK JKS – After Robots

Die BLK JKS (gesprochen “Black Jacks”) sind so ein typischer Glücksfall. Eine reichlich unbekannte südafrikanische Progressive-Rock-Band ist auch über’s Internet nicht unbedingt leicht zu finden, aber manchmal genügen kleine Zufälle, um solch tolle Musik zu entdecken. Die Mischung aus westlichen, progressivem Rock, Jazz und Afrobeat ist absolut genial. Ungeschliffen, roh, aber dennoch detailreich und hier und da äußerst ohrwurmig. Solche Musik dürfte öfter aus Afrika herüberschwappen!


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4 The Dead Weather – Horehound

Als eine der zwei extremst gehypten Supergroups des Jahres konnten The Dead Weather diesem Hype auch gerecht werden. Während Them Crooked Vultures in meinen Ohren schnell langweilig wurden, konnten sich Jack White, Alison Mosshart, Dean Fertita und Jack Lawrence behaupten und einen ganz eigenen, erdigen, experimentellen Sound erschaffen, der es zumindest in meinen Ohren zu den absolut besten Scheiben des Jahres gebracht hat!


meine Rezension | Spotify | Grooveshark | Last.fm

3 Silversun Pickups – Swoon

Das Nachfolger-Album zu “Carnavas” gehörte für mich zu den am heißesten erwarteten Scheiben dieses Jahr und als sie dann raus war, stellte sich die alte Faszination sofort wieder ein. Die Band hat es geschafft, ihren Sound zwar unbeschadet auf das zweite Album zu retten, ihn aber dennoch behutsam zu perfektionieren.Mit ihrem sehr sympathischen Shoegaze-Rock mit leichtem Orchester-Bombast hat sich die Band absolut in mein Herz gespielt.


meine Rezension | Spotify | Grooveshark | Last.fm

2 Patrick Watson – Wooden Arms

Patrick Watson hat dieses Jahr die Stelle von Andrew Bird übernommen, dessen Album micht doch leicht enttäuschte. Experimenteller, aber wunderbar ohrwurmiger Singer-Songwriter-Folk mit Jazzeinschlag ist nicht all zu häufig anzutreffen. Um so schöner, dass er hier in Perfektion zu hören ist!


meine Rezension | Spotify | Grooveshark | Last.fm

1 Dead Man’s Bones

Zu Dead Man’s Bones habe ich ja nun schon so viele Worte des Lobes verloren, dass es sicher keine große Überraschung sein wird, ihr Album auf dem ersten Platz meiner Alben des Jahres zu finden. Zwar habe ich es nicht geschafft, viele von euch in der entsprechenden Hörsturz-Runde für diese sicherlich ungewöhnliche Mischung aus düsterem Folk, Pop, Retro-Elementen und Kinderchor zu missionieren, aber das ändert rein gar nichts an meiner Liebe zu diesem Album. Absolut großartige Musik ist das!


meine Rezension | Spotify | Grooveshark

Kommentare

1

vielen dank für die liebevollen beiträge. ich wünsche ein schönes und friedliches neue jahr.

geschrieben von ebook
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