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beety’s Top Alben 2009 – Platz 30-21

So ein Jahr vergeht ja wirklich im Flug. Mittlerweile ist Dezember und wir nähern uns mit riesigen Schritten dem Jahresende. Wie immer habe ich die in diesem Jahr erschienenen Alben in meiner Sammlung nach den persönlichen Favoriten durchsucht und eine Top 30 zusammengestellt. Zwar gab es leider gar nicht mal so wenige leichte Enttäuschungen von typischen Bestenlisten-Vertretern (Muse, Portugal. The Man, Andrew Bird, Olli Schulz), aber auch ohne sie war es schwer genug, sich zu entscheiden. Gerade die Top 10 sind voll mit göttlichen Scheiben. Aber heute geht’s erstmal mit den Plätzen 30 bis 21 los!

30 Eels – Hombre Lobo

Mit dem Vorgänger “Blinking Lights and Revelations”, der überall so hoch gelobt wurde, konnte ich mich ja nie wirklich anfreunden. Zu getragen waren mir die Songs. Ich war noch die Souljacker-Eels gewohnt. Und genau die hat und Mark Oliver Everett nun zurückgegeben. “Hombre Lobo” ist zwar auch nicht die Offenbarung, aber doch rundes, wirklich ohrwurmiges Album!

meine Rezension | Spotify | Last.fm

29 Franz Ferdinand – Tonight

“Tonight” war eins der heiß erwarteten Alben des Jahres. Zwar konnten sie damit nicht wieder eine absolut unfehlbare Scheibe in ihre Diskografie einreihen und viele wurden durch den starken Einsatz von Synthesizern in ihrem Indiesound abgeschreckt, aber für mich ist das Album absolut gewachsen und zu einem oft gehörten Begleiter geworden.

meine Rezension | Spotify | Last.fm

28 The Rakes – Klang

Die Rakes konnten mit ihrem etwas zu glatt gebügelten zweiten Album nicht so ganz bei mir punkten. Auf “Klang” besonnen sie sich aber auf ihre Wurzeln und reihten Ohrwurm an Ohrwurm. Leider hat die Band sich eine Weile später aber auch aufgelöst. Noch ein Grund, dieses Album erst recht zu genießen!

meine Rezension | Spotify | Last.fm

27 Cougar – Patriot

Cougar sind eine der vielen tollen Neuentdeckungen des Jahres. Die Tatsache, dass Elektronik-Label Ninja Tune eine Rockband unter Vertrag nahm, machte mich hellhörig. Ihr Sound ist zwar wirklich ungewöhnlich für das Label, aber auch für eine Rockband. Ihr Sample-Gedanke macht die instrumentale Musik so spannend und einzigartig. Vergleiche können vielleicht noch grob mit Ratatat gezogen werden.

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26 The Ettes – Do You Want Power

Auch die Ettes waren mir zu Jahresbeginn neu, konnten mich mit ihrem rauhen Garage-Sound und den ins Ohr einbrennenden Riffs aber schnell fesseln. Als ich das erste Mal “Do You Want Power” hörte, war ich aber erst ziemlich skeptisch, hatten sie doch ihren Sound ziemlich umgekrempelt. Mittlerweile gefällt mir das aktuelle Album aber genau so gut wie die Vorgänger!

kostenloser Download von “No Home”
[audio:http://www.kntrst.com/laut/No_Home.mp3]

meine Rezension | Spotify | Last.fm

25 Porcupine Tree – The Incident

Steven Wilson ist ein Workaholic. Neben diversen Nebenprojekten schüttelte er auch mal eben wieder ein neues Album seines Aushängeschildes aus dem Ärmel. Wer die Band nicht kennt, sollte sich vom wörtlich übersetzten Namen “Stachelschweinbaum” nicht zu sehr irritieren lassen, denn musikalisch erwartet den Hörer Progressive Rock mit leichtem Hang zum Metal. Das Doppelalbum “The Incident” ist aufgeteilt in Konzeptalbum und vier einzelne Songs, die allesamt glücklicherweise Schmalz vermissen lassen, aber großartige Momente en Masse bieten.

http://www.youtube.com/watch?v=p8jm61vk2Ao

meine Rezension | Spotify

24 Anni Rossi – Rockwell

Einen Preis hat Anni Rossi vermutlich dieses Jahr sicher: den des kürzesten Albums! Gerade mal 26 Minuten Musik gönnt sie uns, aber in der kurzen Zeit spielt sie auf ihrer Viola so wunderbare Indie-Folk-Songs, dass man sowieso die Repeat-Taste gedrückt hält!

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23 Kasabian – West Ryder Pauper Lunatic Asylum

Kasabian hatte ich gar nicht auf dem Plan. Zwar kannte ich ihre vorherigen Alben, diese konnten mir aber immer nur relativ kurz mit ihren Partysongs gefallen. Mit “West Ryder Pauper Lunatic Asylum” haben sie aber ihr bisheriges Meisterwerk eingespielt. Als Konzeptalbum eingespielt, stellt jeder Song einen Insassen eines Irrenheims dar und so irre abwechslungsreich und inspirierend klingt die Scheibe auch!

http://www.youtube.com/watch?v=Wd0Y1Sko7hA

Spotify | Last.fm

22 The Prodigy – Invaders Must Die

Als elektronikliebendes Kind der 90er komme ich natürlich auch nicht an The Prodigy vorbei. Anders als viele Fans und Kritiker war ich schon Feuer und Flamme beim direkten Vorgänger “Always Outnumbered, Never Outgunned”. Der Retro-Kurs, den sie auf “Invaders Must Die” fahren, stieß ebenfalls wieder vielen Nörgelköppen auf, mir können die absolut Feuer unter dem Hintern entfachenden Tracks aber wie eh und je gefallen!

meine Rezension | Spotify

21 The Veils – Sun Gangs

“Sun Gangs” wäre beinahe das Schicksal ereilt, wenig gehört in der Masse an Alben unterzugehen und virtuell einzustauben. Zum Glück brachte mich Kasumi im Projekt Hörsturz durch ihren Songvorschlag aus dem Album wieder dazu, die Scheibe hervorzukramen und bei dieser erneuten Sichtung sprang der aus dem Vorgänger noch altbekannte Funke für diese verschrobene Indie-Melancholie wieder über und rettete das Album verdient in die Top 30!

Spotify

Kommentare

1

Ups, na, so überrascht ist man gar nicht. Irgendwie erwartet man “schlimmeres” (also im Sinne von “Beety hat nen extravaganten Geschmack”). Alles sehr Massenkompatibel bisher. Nur bei einer Sache muss ich widersprechen: Das letzte Album von Portugal.The Man ist mal so überhaupt nicht enttäuschend, sondern ganz großartig anders, als die vorherigen. Habe mich ja auch live davon überzeugen lassen. Wr sehr, sehr gut!

geschrieben von endgueltig
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2

Na, wenn es so schon losgeht, bin ich mal auf die weiteren Plätze gespannt…

Hombre Lobo habe ich heute morgen zufällig bei Spotify rausgesucht und bin doch wieder positiv überrascht.
Tonight und Klang fand ich ok, aber auch überragend.
Plätze 27-24 kannte ich vorher nicht/kaum, aber das wird sich auch nicht ändern 😉
Anni Rossi wird genauer angehört und Kasabian auch wieder, die ich schändlicherweise zwar beim ersten Hören gut fand (über Luisterpaal), dann aber wieder vergessen habe.
Zu Prodigy schweige ich und The Veils hatte ich schon länger auf dem Radar und für gut befunden!

geschrieben von juliaL49
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3

@endgueltig: Mir hat das aktuelle PTM-Album gar nicht zugesagt. War mir vielleicht schon zu ohrwurmig 😉 – mag sein, dass sich das live ändern könnte!

Dass die hinteren Plätze so massenkompatibel sind, liegt auch ein bisschen dran, dass ich die kuriosen weiter vorn sehe 😀 – aber da sind auch noch so einige “normale” Sachen dabei, die ich z.B. teils bei Julia kennengelernt hab.

@juliaL49: Wie, 27-24? Nicht mal die Ettes? Dachte, so Garage Rock wäre auch was für dich!

geschrieben von beetFreeQ
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4

Franz Ferdinand und The Rakes wären bei mir deutlich weiter Vorne gelandet. Aber ich muss auch zugeben, dass ich das Thema neue Musik dieses Jahr etwas vernachlässigt und eher ältere Alben für mich neu entdeckt habe. Zum Glück gibt es den Beety. Nachdem ich hiernachgelesenhabe, was sonst noch gutes auf dem Markt war, kann ich mir die Scheiben ja immer noch besorgen 😉

geschrieben von kamil
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5

@kamil: Hehe, das ist ja das gute daran, keine Chartsmusik zu hören! Da ist es völlig egal, wie alt die Musik ist. Chartsmusik, die älter als ein Jahr ist, interessiert doch niemanden mehr! 😉

geschrieben von beetFreeQ
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