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Linkschleuder 09-11-01 bis 09-11-02

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Dieser Post wurde automatisch aus meinen Links auf delicious.com erstellt!

Kommentare

1

Die Studie finde ich sehr interessant (ist ja auch nicht die erste). Was mich aber dabei wundert: es wurde nach den jährlichen Ausgaben gefragt und die Antworten lagen bei (ich zitiere aus dem Gedächtnis) 44 Pfund bzw. 77 Pfund für Nicht- und Illegal-Downloader PRO JAHR! Das geb ich im Monat aus und ich halte mich nicht unbedingt für spendabel.
Außerdem traue ich der Sache nicht so ganz, da man als Illegaler (haha) evtl. die Zahlen übertreibt. Andererseits weiß ich nicht, wie das überprüft wurde, kann also trotzdem stimmen.

Die zehn Fehler guck ich mir sofort mal an 🙂

geschrieben von juliaL49
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2

@juliaL49: Wie repräsentativ das wirklich ist, kann ich auch nicht sagen. Dein Argument, dass einige da etwas schwindeln, könnte gut sein. Allerdings glaube ich, die Masse steht dazu und gibt auch wahre Daten an, erst recht wenn’s anonym ist. Niedrig kommen mir die Werte insgesamt aber auch vor. Da gebe ich auch weit mehr aus, aber ich denke schon, dass wir da nicht die Regel sind. Man muss schon ein ziemlicher Musiknarr sein, wenn man im Monat mehr als sagen wir 30€ dafür ausgibt.

geschrieben von beetFreeQ
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3

Ich will ja glauben, dass die Zahlen echt sind 🙂 Es gab ja vor einiger Zeit auch mal eine kanadische (?) Studie wo mit Verkaufszahlen etc. gerechnet wurde (= ohne Befragung) und ein ähnliches Ergebnis herauskam.
Es treffen da zwei gegensätzliche Effekte aufeinander, ein verkaufsfördernder (hab in runtergeladene Musik reingehört und will mehr vom Künstler) und ein verkaufsschädigender (warum bezahlen, wenn es alles kostenlos gibt). In ersterem Fall hat sich derjenige wirklich mit der Musik auseinander gesetzt und in letzterem lediglich die Musik auf der Festplatte, aber wahrscheinlich nie angehört. Soviel zur Konsumentensicht.

Nun zur Produktionsseite. Für jeden Künstler wird es unterm Strich anders aussehen und es hat sich in den letzten Jahren einiges verschoben, aber Veränderung findet nun mal statt. Ich z.B. habe vor zehn Jahren praktisch nur Mainstream-Musik gekauft, weil ich nichts anderes kannte (Infoquellen: MTV, Radio). Heute gebe ich mehr Geld für Musik aus, aber keinen einzigen Cent für Mainstream (Infoquelle: Internet). Diese Verschiebung und Umverteilung als Grund für geringere Verdientste der Majors sollte man nicht außer Acht lassen und nicht alles auf die Piraten schieben.

So, jetzt habe ich dir sicherlich Sachen erzählt, die du schon längst wusstest, aber egal 🙂

geschrieben von juliaL49
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4

Für die Konsumenten der “Chartsmusik” kommt meiner Meinung nach ja noch dazu, dass sie die gerade angesagten Songs ja nur ein paar Monate wenn überhaupt hören. Und da sie in der Regel noch dazu Musik eher einen niedrigeren Stellenwert beimessen als z.B. wir Musikliebhaber, sehen sie erst recht nicht ein, dafür so viel Geld auszugeben.

Was die Veränderung der Informationsquellen und so angeht, stimme ich dir vollkommen zu. Mir ging’s ja genau so. Man hört immer die Musik, zu der man in irgendeiner Weise Zugriff hat. Als kleiner Steppke war das bei mir David Hasselhoff und sowas, weil der Supermarkt um die Ecke CDs mit solcher Musik verramscht hat. Später kam dann über Freunde Chartsmusik dazu. Aber je mehr Informationsquellen ich hatte, um neue Musik zu entdecken, desto weniger habe ich mich für die interessiert, die im Radio läuft. Heutzutage kann man sich als Musikfan selbst aussuchen, welche Musik man hört und bekommt sie nicht einfach nur vorgesetzt. Da ist die Streuung auf Indiebands etc. viel größer als würde man nur den begrenzten Chartsmusikanteil kennen. Da ist es klar, dass den Majors die Hörer verschwinden. Nur die scheinen das noch nicht wahr haben zu wollen!

geschrieben von beetFreeQ
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