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Meinung gefragt: inhaltliches Facelifting

Ich überlege schon eine Weile, die Beitragsserien und überhaupt die Struktur meines Blogs ein wenig umzugestalten. Und wen frage ich da am besten nach der Meinung, wenn nicht euch, meine Leser? Hier also mal kurz meine Überlegungen:

Sammelbeitrags-Serien oder einzelne Posts?

Ich habe über die Jahre ja so einige Blogserien gestartet, von denen die einen mehr oder weniger regelmäßig mit einem neuen Beitrag bedacht werden, die anderen sich aber stellenweise in einem Dornröschenschlaf befinden. Nicht selten dreht es sich in Serien wie “beety’s Ohrenschmalz”, “Art-Watch”, “Filmekiste”, “Origins” etc. ja darum, eine bestimmte Anzahl an Bands, Künstlern, Songs oder was auch immer vorzustellen. Das ist zum Einen natürlich mit viel Arbeit verbunden, zum anderen zwingt es mich aber auch dazu, immer erstmal die entsprechende Menge an nennenswerten Dingen zusammenzusuchen, ehe ich sie posten kann. Und genau hier möchte ich – zumindest bei einigen Serien ansetzen.

Ich würde viel lieber direkt, nachdem ich eine Band, einen Künstler oder was auch immer entdeckt habe, darüber schreiben können. Das würde zum Einen bedeuten, dass diese Einzelbeiträge ein wenig ausführlicher und mit mehr Details versehen sein werden als die alten Serien, zum anderen aber auch, dass die Serien selbst damit zum Teil überflüssig werden. Und das ist der Knackpunkt: Sollte ich eine altbekannte und wie ich denke ja auch beliebte Serie wie “beety’s Ohrenschmalz” opfern oder nicht? Ich denke auf alle Fälle, dass es nicht viel Sinn macht, Bands in Sammelbeiträgen vorzustellen, wenn ich dies parallel detaillierter in Einzelbeiträgen tue.

Es werden davon sicher nicht alle dieser Serien betroffen sein. Einen Album-Round-Up, um schnell mal ein paar Alben zu besprechen wird es weiterhin geben wie die “Musica Obscura” zum Vorstellen von wenig bekannten Stücken zu bestimmten Themen oder “Origins”. Der Schere zum Opfer fallen werden aber sicherlich neben dem Ohrenschmalz noch “Art-Watch” und die “Filmekiste”, vielleicht auch “Spotified”. Dafür ermöglichen mir die Einzelbeiträge auch mal schnell abends etwas zu schreiben und mit euch zu teilen, was ja auch in Hinblick auf ein späteres Familienleben mit weniger Zeit kein unwichtiger Faktor ist.

Lange genug nachgedacht! Ich brauche eure Meinung! Sind euch die selteneren Serien mit mehreren Empfehlungen lieber und würdet ihr ihnen nachtrauern oder hättet ihr sowieso lieber häufigere Einzelempfehlungen von Bands, Filmen etc.? Oder ist euch beides gleich recht? Seht ihr Gefahren in einem der beiden Wege? Oder habt ihr ganz andere Ideen, die mir vielleicht gar nicht gekommen sind? Wie steht ihr allgemein zur inhaltlichen Ausrichtung des freeQnet? Zu viel Musik, zu viel Kino, zu wenig Design und Kunst? Oder passt die Menge schon ganz gut? Würdet ihr Themen herausschmeißen?

Mehr News eimischen oder lieber zeitlos bloggen?

Eine weitere Überlegung war es auch, nun häufiger mal direkte News zu Themen wie Musik und Filme zu bloggen. Bisher waren meine Beiträge abgesehen von Film-/Spiele-Previews oder einigen Platten-/Filmkritiken ja eher unaktuell und stellte Dinge unabhängig davon vor, ob sie nun brandneu oder gerade in aller Munde sind. Ich könnte hier jetzt immer mal News einstreuen, um euch darüber auf dem Laufenden zu halten, welcher Regisseur gerade an vielversprechenden Filmen arbeitet, wer demnächst ein neues Album herausbringt und und und.

Würde ich euch mit solchen News einen Nutzwert liefern, oder bekommt ihr diese Infos sowieso schon aus den thematisch einschlägigen Newsblogs, die mir ja sicher auch zum Teil als Quelle dienen würden? Wären solche News eher nervig oder überlesenswert, wenn sie euch nicht alle interessieren? Welches Ausmaß sollten solche Beiträge annehmen? Sporadische wirklich interessante News zwischen mehreren regulären Beiträgen oder dürfen’s auch mehr sein?

Sind sporadische werbende Beiträge ok?

Zu guter letzt interessiert mich noch eure Einstellungen zu solchen Beiträgen wie dem Malta-Video-Wettbewerb von vorhin. Ganz grob gesagt, handelte es sich dabei ja um Werbung, die mir einen netten Amazon-Gutschein einbringt. Ich habe nicht vor, hier nun viel Werbung zu schalten und auch in den sporadischen Fällen eines solchen Beitrags werde ich versuchen, sie im thematischen Rahmen zu halten. Vor allem werde ich nir vorgeschriebene Texte posten oder welche, in denen ich nicht frei meine Meinung äußern werde. Dennoch ist mir eure Sicht wichtig: Stören euch solche Beiträge richtig, überlest ihr sie einfach, wenn sie nicht Überhand nehmen oder interessieren sie euch vielleicht sogar?

Ich würde mich wirklich freuen, wenn ihr mir dazu eure Gedanken und Meinungen mitteilt! Seid ruhig direkt, wenn ihr die Ideen blöd findet. Immerhin hängt mein Spaß am Bloggen neben dem Schreiben von Beiträgen auch von eurem Feedback und dem Wissen ab, dass ihr gern hier vorbei schaut. Und es wäre doch schade, wenn ich mich hier völlig auf den falschen Dampfer begebe und an euren Vorlieben komplett vorbeibloggte!

Kommentare

1

Hmm, das sind viele Fragen auf einmal, also ich geb mal mein ganz spontanes Feedback ab:

Bei Sammel- bzw. Einzelbeiträgen kann ich gar nicht so genau eine Präferenz ausmachen. Die Mischung machts vielleicht und die strebst du ja auch an, also warum nicht?

Auch bei News und “zeitlosen” Beiträgen finde ich eine Mischung okay. Die Newsbeiträge dann aber vielleicht etwas kürzer gestalten, denn wenn du News einstreust, erhöht sich die Postingfrequenz sicherlich ein bisschen und man muss ja auch die Zeit haben, das alles zu lesen. 😉

Damit kommen wir auch zu dem Punkt Werbung: So wie du das handhabst, finde ich es okay. Ich überlese sowas zwar so gut wie immer, aber es stört mich nicht. Ich gönne dir die Bezahlung. :)

geschrieben von Konna
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2

Also vom Themenspektrum soll alles so bleiben. Bitte keine News, denn da bin ich – wie du schon vermutet hast – gut versorgt. Gerade die etwas andere Mischung hier mag ich!

Das Aufbrechen von Serien hätte den Vorteil (für mich), dass sich interessante Sachen nicht so stapeln. Ich möchte immer in alles reinhören, was du vorstellst, denn es sind eigentlich immer gute Sachen dabei und manchmal bleibt ein Beitrag aus Zeitgründen tagelang ungelesen. Das wäre bei den Einzelbeiträgen besser. Andererseits sind Serien natürlich schön :)

Von daher ist deine Idee, das Ohrenschmalz aufzulösen (da ja selten zusammenhängende Themen) und kohärente Serien wie Origins beizubehalten, sehr gut.

Werbebeiträge sind ok, aber bitte nur in der Art wie der Maltavideobeitrag und wirklich selten. (habe vorhin eine Anfrage von einer Pokerseite bekommen, deswegen die Aversion)

geschrieben von juliaL49
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3

ganz knappt:
1. Beides gut solang die Serie interessant bleiben
2. och news ab und an schaden nicht.
3. find ich schon

geschrieben von kasumi
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4

Mach was du magst, ich bleib dran. Aber wen der Ohrenschmalz flöten geht, dann setzt es ein paar.

Jetzt mal ernst: Probier mal ruhig ein verändertes Konzept aus. Du kannst immer noch zu altbewährtem zurückkehren.

geschrieben von kamil
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5

Interessante Gedanken, die du da hegst – vor allem weil ich mir selbst grad Konzeptgedanken für die kommende Winter-Blog-Hochsaison mache. :)

1.) Die Serien, die du so startest, verfolge ich eigentlich schon mit größerem Interesse. Jedoch kommt es durch Sammelposts mit vielen neuen Dingen oft vor, dass ich diese nur langsam nach und nach “aufsaugen” kann. Von der Aufnahmefähigkeit her, fänd ich es auch nicht schlecht, öfter mal “kleine Happen” serviert zu bekommen. Die Namen der Serien könntest du ja evtl. beibehalten und dem ganzen unter altem Namen eine neue Note mit auf den Weg geben ?!
2.) News finde ich im Prinzip nicht schlecht – solange sie hierhin passen oder solange sie für dich auch eine gewisse Wichtigkeit besitzen. Mein Feedreader ist zwar auch oft kurz vor der Explosion, jedoch lese ich gefilterte Inhalte mit Kurzzusammenfassungen häufig zuerst in Blogs um dann die Quelle aufzusuchen. Prozentual sollten News hier aber kein Kerngebiet werden – würde glaube ich nicht so passen.
3.) Werbende Beiträge stören mich nicht sonderlich. Wenn sie mich thematisch nicht interessieren ignoriere ich sie. Und wenn doch, lese ich sie halt bzw. mache bei der einen oder anderen Aktion selber mit. ^^
Sollte nur auch nicht zu oft auftreten – zerstört schnell die “persönliche Note”.

Generell solltest du einfach bei der Linie bleiben, das “Extraordinary” zu servieren. Solange das alles unter einen Hut geht, werden deine Leser auch zufrieden sein. Nicht zu vergessen: Deine bisherige Linie hat dir deine Leser überhaupt erst gebracht – also nicht zu weit abdriften. So gehe ich diese Fragen meist an..

geschrieben von LemonHead
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6

Dinge, die niemals funktionieren, egal wie sehr man sich darum bemüht:

1. Von Gummibärchen nur eine Handvoll nehmen und die Tüte dann wieder zurücklegen.
2. Steuererklärung vor der gesetzten Frist erledigen.
3. Sonne am ersten Urlaubstag.
4. Den verändernden Lesegewohnheiten genügen, die Herausforderungen durch neue Informationsträger sowie die Ansprüchen und der Volatilität im Werbemarkt besser gerecht werden.

Aber:
Eine Sache funktioniert allerdings immer, vorausgesetzt sie entspricht gewissen inhaltlichen und gestalterischen Ansprüchen, so wie hier. Und so wie die Leserschaft die Artikel gewohnt sind, noch dazu schmackhaft macht und erleichtert.

Eine pauschale Antwort. Kurz: lass es, wie es ist!

geschrieben von Horst
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7

Das Konzept der Serien ist interessant, fordert aber auch vom Leser viel Zeit. Daher tendieren ich beim Medium Internet, welches ich am Schreibtisch konsumiere, eher zu Einzelbeiträgen, gerne auch mal spontaner Art.

Zeitlos sind nur die, die es geschafft haben ein Klassiker zu werden. Meist geschieht dies aber erst nach dem Tod des Künstlers. Warum sollte man daher in einem so aktuellem Medium das Ziel der Zeitlosigkeit forcieren?
Ich liebe bspw. das Programm fb2k und freue mich immer wieder, wenn ich hier darüber lesen darf. Aber all diese Beiträge sind doch morgen schon ggf. veraltet. Warum also auf zeitlose Beiträge setzen? Wir sind im Hier und Heute!

Werbung? So traurig es ist: Geld regiert die Welt und so lange das Blog Dich verkörpert ist alles tragbar – irgendwie muß der Aufwand ja refinanziert werden.

Mach weiter so & Danke für all die tollen Beiträge bisher und hoffentlich auch in Zukunft!

Stefan

geschrieben von Stefan
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8

@Konna: Stimmt, die gesunde Mischung ist schon das wichtigste. Und die will ich ja auch nicht abhanden kommen lassen. Serien, die sich in jeder Ausgabe mit bestimmten Themen auseinander setzen, bleiben auch erhalten, die bringen mir so auch einfach zu viel Spaß!

@juliaL49: Ja, das Spektrum wird schon so bleiben wie gehabt. Dass die News den meisten vermutlich doch schon bekannt sein werden, hab ich mir gedacht. Und das freeQnet soll auch nicht noch ein News-Blog werden. Ich halte es da also vielleicht eher so, dass ich mal wirklich interessante News zu Künstlern einstreue, die mir wirklich wichtig sind. An sich also gar nicht so anders als jetzt.

An den Aufwand, den man beim Lesen der Beiträge hat, hab ich gestern gar nicht gedacht. Der ist natürlich auch nicht zu unterschätzen, erst recht nicht bei Beiträgen mit vielen Musikvideos, die gesehen werden wollen. Das ist ja also noch ein Grund für mehr Einzelbeiträge!

Anfragen von Pokerseiten habe ich auch schon mehrere im Postfach gehabt, aber das geht mir auch eindeutig zu weit. Das freeQnet ist und bleibt ja ein privates Blog und da wird Werbung auch höchstens ein Thema sein, wenn sie sich thematisch mit Dingen befasst, die mich interessieren – und da gehört Poker garantiert nicht dazu!

@kasumi: OK, also passt das ja für deinen Geschmack :)

@kamil: Hehe, naja, der Ohrenschmalz bleibt ja in so fern vorhanden, als dass ich Bands dann einzeln vorstelle und nicht mehr nur in so einem Sammelbeitrag. Und stimmt, man kann ja immer wieder zurück, wenn man will.

@LemonHead: Zu 1.: Ja, das ist eine gute Idee – das Label Ohrenschmalz kann ich dann ja bei Band-Empfehlungen beibehalten, nur werden die dann eben einzeln stattfinden und nicht mehr gesammelt. Und sie sind wie du schon sagst für die Leser einfacher aufsaugbar! 😉

Zu 2. stimmt, zu viel soll’s auf keinen Fall werden. Am Ende isses sonst doch nur redundant.

Zu 3. stimmt auch – die persönliche Note soll auf alle Fälle erhalten bleiben, ich will ja trotz thematischer Fixierung auf eher wenige privaten Themen doch ein privater Blogger bleiben. Und ich will auch nicht zu weit von dem bisherigen Weg abdriften.

@Horst: Hmm, naja, gerade die Zeit, die ich zum Bloggen und auch die Leser zum Lesen brauchen, ist für mich da schon ein wichtiges Thema. Ich denke, ich versuche es einfach mal, ein wenig umzustellen. Es wird sich an sich ja nicht viel ändern, thematisch bleibt ja auch alles beim Alten.

@Stefan: Mit Zeitlos meinte ich an sich auch nur die Tatsache, dass viele Beiträge völlig unabhängig von aktuellen Meldungen oder Trends passieren, also ich mal ne Band vorstelle, ohne dass diese ein aktuelles Album am Start oder sonst irgend wie in den Medien ist. Dei eDefinition von zeitlos teile ich ansonsten allgemein. Aber auch da halte ich einen Mittelweg für interessant – und ich habe auch sicher nicht den Anspruch, wirklich zeitlose Beiträge zu schreiben, was einfach bei meinen Themengebieten auch Unsinn wäre.

Was die Werbung angeht: Sicher steckt da auch ein wenig Refinanzierung darin, ein paar Euro im Monat sind es ja schon, die der Webspace kostet. Allerdings ertappe ich mich auch öfters dabei, die Vorzüge zu geniessen, die man als Blogger haben kann, indem man hier mal eine Art Werbegeschenk bekommt, da mal als Promo ein kostenloses Album oder eben auch durch Werbeaktionen Amazon-Gutscheine etc abstauben kann. Ich sehe darin auch nichts verwerfliches, solange das nur angenehmes Beiwerk ist und nicht zum Hauptgrund für das Bloggen wird.

@all: Und danke auch für das Lob! Da fühle ich mich bestätigt, dass mein Bloggen nicht nur mir sondern auch anderen Freude bereitet!

geschrieben von beetFreeQ
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