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Klappe, die siebte: Spike Jonze

Spike Jonze wurde unter seinem bürgerlichen Namen Adam Spiegel 1969 in Maryland geboren. Seine Jugend verbrachte er relativ unscheinbar und ohne Anzeichen, dass aus ihm mal ein großer Regisseur werden würde. Seinen Spitznamen “Spike Jonze” erhielt er von Kollegen im BMX-Laden, in dem er während der Highschool jobbte.

Anfang der 90er begann er Skateboard-Videos zu drehen und entdeckte so durch das Filmen der einen Leidenschaft eine weitere. Schnell wurden Bands auf ihn aufmerksam und seine Karriere als Musikvideo-Regisseur nahm ihren Lauf. 1999 drehte er dann seinen ersten abendfüllenden Film “Being John Malkovich” nach dem Drehbuch von Charlie Kaufman. Beide ernteten dafür großes Lob, viele Preise sowie Oscar-Nominierungen. Obwohl er 2002 gleich “Adaptation” (ebenfalls mit Kaufman als Autor) nachschob, blieb er auch den Musikvideos treu und drehte sogar zwischendurch einige Werbespots.

Eins seiner bekanntesten Musikvideos ist sicher “Praise You” für Fatboy Slim. Wenig bekannt ist aber, dass Jonze selbst unter seinem Pseudonym Richard Koufey als Leiter der Torrance Community Dance Group mit Freunden an öffentlichen Plätzen auftrat. Ihre Performance zu “Praise You” filmten sie und Spike zeigte sie Norman Cook (Fatboy Slim’s bürgerlicher Name). Dieser fand das Video genial und machte es zum offiziellen Musikvideo, mit dem Jonze dann diverse Preise absahnte und sogar unter seinem Pseudonym mit seiner Tanzgruppe zu den MTV Video Music Awards 1999 eingeladen wurde.

Zuletzt drehte er den Film “Where The Wild Things Are” basierend auf dem Kinder-Bilderbuch von Maurice Sendak. Der Film soll am 03.12.09 ins Kino kommen und ähnlich wie das Buch keine typische Kindergeschichte werden. Ich bin gespannt! Den Trailer gibt es zusammen mit ein paar anderen Videos aus seinem Schaffen in der folgenden Playlist.

http://www.youtube.com/view_play_list?p=192DC46460D45EEE

  • Beastie Boys – Sabotage (1994)
    dieses Musikvideo verhalf Jonze zum endgültigen Durchbruch als gefeierter Musikvideo-Regisseur.
  • How They Get There (1997)
    ziemlich böser Kurzfilm, zu dem er auch das Drehbuch schrieb.
  • Being John Malkovich – John Malkovich betritt sich selbst (1999)
    In dieser genialen Szene aus Jonze’s erstem Kinofilm betritt John Malkovich die Tür zu seinem eigenen Bewusstsein und landet in einer ziemlich verstörenden Szenerie.
  • Fatboy Slim – Weapon Of Choice (2000)
    Eins der besten Musikvideos aus Jonzes Schaffen. In der Hauptrolle sehen wir Christopher Walken als Tänzer.
  • Werbespot “Doctors”[1]
    Einer seiner genialen Werbespots. In diesem Spot für Levis sorgt der Rhythmus der Geräte in einem OP für eine abgedrehte Musicaleinlage.
  • UNKLE – Heaven (2009)
    Zum Einen offizielles Musikvideo, zum Anderen Promo für Jonzes Skateboard-Film “Fully Flared” von 2007. Was bis zur Hälfte wie einfache Skateboard-Szenen in Slow Motion aussieht, wandelt sich bald in ein explosives Video.
  • Where the Wild Things Are – Official Trailer (2009)
    Der absolut vielversprechende Trailer zu dem heiß erwarteten neuen Film, der bei uns pünktlich zum Weihnachtsgeschäft in die Kinos kommt.
  1. Wann der Spot genau entstand, konnte ich nicht herausfinden. []

Kommentare

1

Being John Malkovich – einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Der ist bis ins kleinste Detail so unglaublich genial gemacht, dass man ihn sich immer wieder angucken kann. :)

geschrieben von LaRocca
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2

Ja, da geht’s dir genau wie mir – kann den auch immer wieder gucken und entdecke immer noch ein paar neue Details.

geschrieben von beetFreeQ
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Every mix tape tells a story. Put them together, and they add up to the story of life.

Rob Sheffield

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