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beety’s Ohrenschmalz – Episode 33

Seit der letzten regulären Episode[1] sind ja schon wieder knapp drei Monate vergangen. Das kann ich natürlich nicht so stehen lassen und bringe die Reihe hiermit mal auf die Schnapszahl 33.

Dafür gibt es aber auch keine drei sondern wie gehabt fünf Songs von Bands, die ich in dieser Zeit gerade frisch für mich entdeckt habe. Die ersten vier Videos sind sich ziemlich einig, was den Einsatz von lauten Gitarren angeht, Song 5 geht aber einen ganz anderen Weg…

http://www.youtube.com/view_play_list?p=A9ABB7E3A4E0863E

Bigelf – Blackball

Wenn man Bigelf das erste Mal hört, mag man nicht so recht glauben, dass diese Progressive Rocker aus L.A. ihre Band erst Anfang der 90er gegründet haben. Ihre Musik wird oft als Mischung aus Black Sabbath, Pink Floyd und den Beatles bezeichnet. Ich selbst würde auch noch einen guten Schuss Queen zuordnen. Während sie mit ihrer energiegeladenen Musik in Skandinavien große Erfolge feiern, sind sie in ihrem Mutterland und auch in Deutschland eher ein kleines Licht – Zeit das zu ändern! Verdient haben sie es allemal!

Bigelf auf Spotify

Banane Metalik – Strip or Die

Hinter diesem durchgeknallten Namen verbergen sich fünf Franzosen, die auch gleich passend durchgeknallte Musik machen. Sie selbst beschreiben ihren Stil als “Gore & Roll” und auch objektiv betrachtet trifft die Mischung aus Psychobilly, Metal, Rock & Roll, Punk und dem Hang zu comichaft überzogenem Horror diese Bezeichnung ziemlich gut. Wer sich immer noch nichts darunter vorstellen kann, denke sich Tim Burton als Songschreiber einer Punkband, die halb französisch halb englisch singt und dem Splatter der 70er Jahre verfallen ist…

Banane Metalik auf Spotify

White Denim – I Start To Run

Die Musik der drei Texaner, die sich unter dem Namen White Denim zusammengefunden haben, machen nicht minder schwer zu beschreibende Musik als die zwei Vorgänger. Im Groben und Ganzen hat man es hier mit Garage Rock zu tun. Gestopft wird der Vogel mit einer großen Ladung Psychedelic Rock, Soul und Dub. Garniert mit viel Experimentierfreude haben wir dann eine zwar schwer verdauliche, aber bei vorsichtigem Genuss absolut genial schmeckende Mischung.

White Denim auf Spotify

Riverside – Schizophrenic Prayer

Aus Polen stammen die Progressive Rocker von Riverside, die 2001 nach einigen Jamsessions das erste Mal ernsthaft probte. Ihr Stil findet sich irgendwo zwischen Pink Floyd, Tool, Opeth und Dream Theater wieder, klingt aber absolut eigenständig und überzeugt mit tollen Songs, die auch mal eine Viertelstunde dauern, ohne an der Langeweile zu kratzen.

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St. Vincent – Actor Out Of Work

Annie Clark stammt aus Oklahoma und hat als Musikerin in der Live-Band von Sufjan Stevens und reguläres Mitglied bei Polyphonic Spree ihre Bühnenerfahrung gesammelt. 2006 brachte sie ihre Debut-EP heraus, der mittlerweile schon zwei großartige Alben folgten. Der Stil der Multiinstrumentalistin und Songschreiberin ist schwer zu beschreiben. Im Grunde ist es ziemlich verschrobener Pop mit elektronischen Spielereien, der meist wunderbar melancholisch und überhaupt toll melodisch daherkommt.

St. Vincent auf Spotify

  1. zwischendurch hatte Konna ja mal als Gastbeitrag seinen eigenen Ohrenschmalz beigesteuert []
Engineering: where the noble, semi-​​skilled laborers execute the vision of those who think and dream. Hello, Oompa Loompas of science!

Sheldon Cooper (Big Bang Theory)

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