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Spotlight Vol. 2

SpotifySpotify kommt in Deutschland leider nur sehr schleppend voran. Konnte man vor einiger Zeit zumindest noch das kostenpflichtige Abo abschließen, um in den Genuss der Musik zu kommen, gibt es diese Möglichkeit derzeit leider auch nicht mehr. Genaue Infos, warum das temporär wieder gesperrt wurde, gibt es leider nicht. Hoffen wir mal, dass sich da bald was tut.

Trotz dieser eher ungewissen Aussichten möchte ich heute mal wieder ein paar Alben und Compilations vorstellen, die entweder ganz neu bei Spotify zu hören sind oder eher unscheinbare Perlen im riesigen Musikarchiv darstellen. Immerhin kann jeder schonmal irgendwie aus Deutschland registrierte Nutzer den Dienst ja weiter nutzen und es gibt wohl auch immer noch Möglichkeiten, sich über Freunde in UK oder anderen Ländern einen Account zuzulegen!

Aluminium – Aluminium

Dieses Album von 2006 dürfte nur wenigen bekannt sein und die Musiker dahinter sind auch keine Stars. Die Melodien der Musik selbst aber dürften zumindest Fans der White Stripes bekannt vorkommen. Unter dem Namen Aluminium nahmen Richard Russell und Joby Talbot zusammen mit anderen Musikern klassisch-avantgardistische Kammermusik-Versionen von 10 Songs der Stripes auf. Herausgekommen ist ein wirklich tolles Album, das man unbedingt einmal gehört haben sollte, erst recht wenn man instrumentale, cinematische Musik oder die White Stripes mag! Zu kaufen gibt es das Album scheinbar nicht mehr – die auf 999 LPs und 3333 CDs limitierten Scheiben waren damals rasant ausverkauft und auch die MP3-Version ist scheinbar nicht mehr zu bekommen.

Dream Theater – Black Clouds & Silver Linings

Nur sechs Songs umfasst das neue Werk von Dream Theater. Die haben’s aber in sich. Schmalz wurde größtenteils beiseite gekehrt, dafür rocken die vertrackten Rhythmen und Riffs um so mehr. Man muss schon ein Faible für lange Songs und komplexe Arrangements haben, um dieses Album zu mögen, aber welcher Dream-Theater-Fan hat das nicht?

DJ Food – Kaleidoscope

Ich weiß ja nun, dass DJ Food bei den meisten von euch (zumindest unter denjenigen, die am Projekt Hörsturz teilnehmen) nicht gerade gut ankommt. Dennoch will ich ihr 2000er Album “Kaleidoscope” allen ans Herz legen, die sich auf eine Mischung aus Downtempo-Soundtrack-Jazz-Kollagen und Turntableism einlassen mögen! Es lohnt sich wirklich!

V/A – Take My Tip (25 British Mod Artefacts From The EMI Vaults)

EMI hat in ihrem Archiv gewühlt und 25 britische Songs aus den 60ern zusammengetragen. Dabei ist eine für ein Majorlabel ungewöhnlich tolle Mischung aus Mod-Raritäten entstanden, die sich wirklich hören lassen kann. Größtenteils aus unbekannten Bands bestehend haben auf der Compilation aber auch Leute wie Rod Steward ihren Auftritt mit kaum gehörten Songs!

V/A – Nigeria Rock Special

Der Untertitel “Psychedelic Afro Rock & Fuzz Funk in 1970s Nigeria” trifft den Nagel auf den Kopf. Mehr gibt es eigentlich gar nicht zu sagen, außer dass Nigeria in den 70ern bereits eine überraschend vielseitige und geniale Musiklandschaft hatte, die ihre Einflüsse aus westlicher Musik und traditionellen Rhythmen wunderbar zu kombinieren wusste! Absolut lohnenswert! Falls ihr dabei über einen angeblich von Paul McCartney stammenden Song stolpert: Das ist leider ein Fehler von Spotify, denn das Stück stammt von der nigerianischen Band “The Wings”, die zwar nichts mit McCartneys gleichnamiger Band zu tun hat, von den Spotifiern aber falsch einsortiert wurde!

Kommentare

1

Ha, ich komm gar nicht mehr hinterher mit dem Hören! Jetzt stürze ich mich aber erstmal in den Hörsturz und evtl. kommt dann DJ Food in Mahlzeitgröße in meinen Spotify-Player.

geschrieben von juliaL49
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2

@JuliaL49
Bei mir siehts ähnlich aus. Komm auch langsam gar nicht mehr nach mit dem Anhören. Weiß bald gar nicht mehr an welcher Ecke ich beginnen soll 😉

geschrieben von Simon
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