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Musica Obscura Vol. 6 – Endgültig Filmmusik

Endgültig ruft auf seinem Blog zu einer kleinen Blogparade auf. Es gilt, ganz einfach einen Beitrag zum Thema Filmmusik zu schreiben und diesen dann auf seinen Post zu verlinken. Unter allen Teilnehmern verlost er dann eine Überraschung, die zum Thema passt. Das nehm ich mir doch mal als Anlass, eine neue Sammlung von Filmmusik abseits des Mainstream zusammenzustellen!

Generell bin ich ja der Meinung, dass Filmmusik auch ohne den Film dahinter funktionieren kann. Nicht nur die heutzutage zahlreichen bekannten Hits, die in Filmen oft verwendet werden, sondern auch der eigentliche Score hat oft eine eigene Dynamik, die ohne die Bilder genau so gut funktioniert und ein neues Bild im Kopfkino formt. Einen Großteil der Filme, aus denen die folgenden Stücke stammen, habe ich z.B. bisher gar nicht mal gesehen, die Musik liebe ich dennoch!

http://www.youtube.com/view_play_list?p=45DB0EFE8B8F80C1

  1. Nora Orlandi – A Doppia Faccia
    Eine Frau ist unter den Filmkomponisten eher eine Seltenheit. Nora Orlandi machte sich in den 60ern und 70ern in Italien aber einen Namen mit ihrer Musik. Die Verfilmung von Edgar Wallace’s “Das Gesicht im Dunkeln” lebt durch ihre Musik erst richtig auf, und zwar nicht nur mit diesem morbide-lasziven Stück, in dem sie auch gleich singt.

  2. Piero Umiliani – Mah Na Mah Na
    Dieses Stück kennt vermutlich jeder aus der Sesamstraße. Die wenigsten wissen jedoch, dass diese Originalversion ursprünglich aus dem pseudo-dokumentarischen Soft-Porno “Schweden – Hölle oder Paradies?” stammt, und damit nicht unbedingt die übliche Untermalung einer Kindersendung darstellt.

  3. Manfred Hubler & Siegfried Schwab – The Lions And The Cucumber
    Bleiben wir gleich mal im schlüpfrigen Genre. Der psychedelische Erotik-Horrorfilm “Vampyros Lesbos” von 1970 wird heute nicht zuletzt durch seinen groovenden Soundtrack als Kult gehandelt.

  4. François De Roubaix – Les Dunes D’Ostende
    Den teilweise in Deutschland produzierten Horrorfilm “Blut an den Lippen” kennt heute kaum noch jemand. Sein Soundtrack von François De Roubaix wirkt aber auch sehr gut ohne den Film.

  5. John Morris – The Elephant Man Theme
    David Lynchs “The Elephant Man” gilt als absoluter Klassiker. Seinen Teil zu der bittersüß-verstörenden Atmosphäre leistet auch John Morris’s Filmmusik – allen voran dieser Theme-Song!

  6. Mike Patton – A Perfect Twist (vocal)
    Von Derrick Scocchera’s Krimi-Komödien-Kurzfilm “A Perfect Place” wird vermutlich auch bisher kaum jemand gehört haben. Kein geringerer als Mike Patton nahm allerdings den Soundtrack auf, der für sich gesehen schon wunderbar skurril ist, ohne zu sehr in Lärm überzugehen.

  7. Nick Cave & Warren Ellis – Martha’s Dream
    Dass Nick Cave neben seinen regulären Bad-Seeds-Alben auch zusammen mit seinem Bandkollegen Warren Ellis Soundtracks schreibt, gehört nicht gerade zu den bekanntesten Tatsachen. Neben der Musik zu “The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford” geht auch der tolle Score und das Drehbuch zu dem verstörenden Western “The Proposition”, aus dem dieses Stück stammt, auf sein Konto.

  8. Clint Mansell – Lux Aeterna
    Schließen wir mit dem zweiten sehr bekannten Stück. Gehört haben werden es wohl schon die meisten, denn es wurde bereits in der Orchester-Version in unzähligen Filmtrailern verwendet. Ursprünglich stammt es aber in einer eher reduzierten, vom Kronos Quartet gespielten Version aus dem genialen Film “Requiem For A Dream“.

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Ane Brun

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